Liebes Wetter, liebe Sonne. Ein offener Brief eines Kosmonauten
Verfasst: Di 23. Jun 2026, 10:40
Es wird heiß, sehr heiß,
so raunt man sich zwischen Zeltstangen und Vorfreude zu.
Wir sind alle heiß auf die Fusion,
aber man muss ja nicht gleich übertreiben.
Die Sonne hat offenbar Großes vor.
Sie möchte glänzen, strahlen,
alle Schatten vertreiben
und uns zeigen, was sie den ganzen Winter über geübt hat.
Dafür erst einmal:
Respekt.
Denn ohne dich, liebe Sonne,
gäbe es keine staubigen Tanzflächen,
keine glitzernden Seen,
keine müden Morgenstunden im Gras,
keine goldenen Wolken über den Feldern von Lärz.
Du lässt die Pflanzen wachsen,
die Vögel singen
und die Menschen ihre Pullover verlieren.
Aber vielleicht –
und dies ist als solidarischer Vorschlag gemeint –
vielleicht reichen auch 27 Grad?
Niemand möchte hier Leistungsrekorde aufstellen.
Wir sind gekommen, um gemeinsam zu feiern,
nicht um uns gegenseitig auf Garstufen zu vergleichen.
Die Bäume geben ihr Bestes,
die Seen arbeiten in Sonderschichten,
und jeder Schattenplatz hat inzwischen
die Bedeutung einer kleinen Utopie angenommen.
Darum, liebes Wetter:
Fühl dich willkommen.
Bring Licht, bring Wärme,
bring diese langen Abende,
in denen Musik und Wind miteinander sprechen.
Aber wenn du irgendwo noch ein paar Wolken übrig hast,
schick sie ruhig vorbei.
Ganz unverbindlich.
Kein Drama, kein Gewitter,
nur ein freundliches Vorbeiziehen.
Denn die Fusion lebt von Gemeinschaft,
von Rücksicht,
von Menschen, die Wasser teilen,
Sonnencreme weiterreichen
und einander daran erinnern,
auch mal im Schatten zu tanzen.
Und wer weiß:
Vielleicht ist wahre Größe für eine Sonne
nicht, alles zu verbrennen,
sondern genau so viel zu scheinen,
dass alle bleiben wollen.
In diesem Sinne:
Auf die Felder, auf die Seen,
auf die Musik, auf die Natur.
Und auf ein Wetter,
das sich vielleicht noch einmal kurz berät.
so raunt man sich zwischen Zeltstangen und Vorfreude zu.
Wir sind alle heiß auf die Fusion,
aber man muss ja nicht gleich übertreiben.
Die Sonne hat offenbar Großes vor.
Sie möchte glänzen, strahlen,
alle Schatten vertreiben
und uns zeigen, was sie den ganzen Winter über geübt hat.
Dafür erst einmal:
Respekt.
Denn ohne dich, liebe Sonne,
gäbe es keine staubigen Tanzflächen,
keine glitzernden Seen,
keine müden Morgenstunden im Gras,
keine goldenen Wolken über den Feldern von Lärz.
Du lässt die Pflanzen wachsen,
die Vögel singen
und die Menschen ihre Pullover verlieren.
Aber vielleicht –
und dies ist als solidarischer Vorschlag gemeint –
vielleicht reichen auch 27 Grad?
Niemand möchte hier Leistungsrekorde aufstellen.
Wir sind gekommen, um gemeinsam zu feiern,
nicht um uns gegenseitig auf Garstufen zu vergleichen.
Die Bäume geben ihr Bestes,
die Seen arbeiten in Sonderschichten,
und jeder Schattenplatz hat inzwischen
die Bedeutung einer kleinen Utopie angenommen.
Darum, liebes Wetter:
Fühl dich willkommen.
Bring Licht, bring Wärme,
bring diese langen Abende,
in denen Musik und Wind miteinander sprechen.
Aber wenn du irgendwo noch ein paar Wolken übrig hast,
schick sie ruhig vorbei.
Ganz unverbindlich.
Kein Drama, kein Gewitter,
nur ein freundliches Vorbeiziehen.
Denn die Fusion lebt von Gemeinschaft,
von Rücksicht,
von Menschen, die Wasser teilen,
Sonnencreme weiterreichen
und einander daran erinnern,
auch mal im Schatten zu tanzen.
Und wer weiß:
Vielleicht ist wahre Größe für eine Sonne
nicht, alles zu verbrennen,
sondern genau so viel zu scheinen,
dass alle bleiben wollen.
In diesem Sinne:
Auf die Felder, auf die Seen,
auf die Musik, auf die Natur.
Und auf ein Wetter,
das sich vielleicht noch einmal kurz berät.