TheRealLife93 hat geschrieben: Di 16. Jun 2026, 15:32
Ich bin hypersensibel und kann häufig die Energie eines Menschen spüren, bei bestimmten Substanzen wird diese Energie und Ausstrahlung ziemlich unangenehm (primär Koks) bei keta eher weniger bei großen Mengen Speed stressig… wenn jemand richtig doll auf Emma ist fühl ich mich teilweise ebenfalls voller Glück und Liebe (Praktisch ballern ohne ballern

)
Aufm Festival ist es meistens nicht schlimm da kann ich meistens ausweichen wenn solche Personen neben mir stehen. Das Berghain musste ich schon paar mal verlassen weil die Energie zu „Sucht“ geladen war. Schwierig zu beschreiben.
Also wenn rauchen verboten wird bitte auch gleich das ballern.
Das geschriebene ist zwar wahr das mit dem verbotenen natürlich nur scherzhaft gemeint.
Leben und leben lassen, wenn’s einem stört weggehen. Ist halt so.
sry, aber deine Argumentation ist ja mal furchtbar unterkomplex. Warum zur Hölle muss eigentlich derjenige gehen, der nix macht (und der Leidtragende ist), und nicht jener, der die Luftverschmutzung verursacht? Schon mal was vom Verursacherprinzip gehört?
Das ist so, als würde der Nachbar den ganzen Abend den Grill direkt unter meinem Schlafzimmerfenster betreiben, bis die Bude komplett verqualmt ist. und die Lösung des Konflikts soll dann sein, dass ich mir ein Hotelzimmer nehme? Oder wenn jemand nachts um drei die Stereoanlage voll aufdreht und dem schlaflosen Nachbarn rät: zieh doch einfach aus, wenn dir mein Bass nicht passt.

Auch deine Drogenvergleiche hinken gewaltig. Passivrauch bedeutet eine direkte, ungefragte Schadstoff-Emission für alle Anwesenden. Das ist handfeste Fremdschädigung und keine bloße „Unannehmlichkeit“. Das Deutsche Krebsforschungszentrum schreibt dazu nicht umsonst:
„Tabakrauch in Innenräumen ist keine Belästigung, sondern eine Gesundheitsgefährdung mit Todesfolge. Tabakrauch enthält über 4800 verschiedene Substanzen. Bei über 70 dieser Substanzen ist nachgewiesen, dass sie krebserregend sind."
Klar ist die Situation im Außenbereich nicht ganz so extrem wie drinnen, aber vom Prinzip her bleibt es halt das Gleiche: Es ist einfach unfassbar störend, auf dem Dancefloor ständig Tabakrauch einatmen zu müssen. Gerade auf einem Open-Air-Rave, wo man vielleicht gerade auch die offene Natur genießen will, wäre es echt mal schön, frische Luft atmen zu können. So schwer zu verstehen ist das eigentlich nicht.
Auf der Fusion bekommt man es ja bis heute nicht einmal hin, die Innenräume konsequent rauchfrei zu halten. Vor ein paar Jahren hat man sich da mit Ach und Krach dazu durchgerungen, ein Rauchverbot fürs Kino zu verhängen (welch ein Meilenstein, jetzt dürfen nichtraucher netterweise auch mal einen Film schauen, wie großzügig!).
Wenn sich dagegen jemand (friedlich und ohne jeden Übergriff) eine Line Keta oder sonstwas zu viel zieht, schädigt das im schlimmsten Fall nur ihn selbst (die Lieferkette der Droge jetzt mal außen vorgelassen). Ein rein subjektives „Ich fühl mich unwohl beim Anblick“ ist eben meilenweit entfernt von einer unfreiwillig inhalierten Portion Gift- und Reizstoffe. Ich kenne mittlerweile einige Freunde mit gesundheitlichen Problemen, die wegen dieser rücksichtslosen Raucherei seit Jahren einfach gar nicht mehr feiern gehen können. Denkt mal drüber nach.