otto_nr1 hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 09:39
Languste hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 14:33
otto_nr1 hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 21:43
In den letzten 2 jahren sind jeweils leute gestorben (selbstmord unter substanzeinfluss, überdosis) - dieses Jahr leider auch (grund unklar, verschwunden und dann tot im straßengraben laut medien)
Ihr könnt darauf wetten, dass sich die Politik das nicht einfach vom Rande her anguckt, auch Politiker und Behörden stehen unter Druck.
Da wird sicherlich deutlich genauer hingeguckt werden, als nach Jahren, wo alles geräuschlos abgelaufen ist - die Medien warten schließlich nur drauf, einen Schuldigen zu präsentieren.
Ja, es gab Todesfälle. Ist bei der Menge an Menschen auch leider immer im Rahmen der statistischen Wahrscheinlichkeit. Finde es aber absolut unangebracht hier so wild über Hintergründe und Umstände zu spekulieren wie du.
Dazu einfach mal dieser Forums Beitrag des KuKo aus dem letzten Jahr:
https://forum.fusion-festival.de/viewtopic.php?t=78618
Bitte in solchen Fällen mit Spekulationen, Halbwissen oder Hörensagen vorsichtiger umgehen!
Nichts davon ist Spekulation.
Natürlich ist es nicht im Interesse der Veranstalter, dass das öffentlich thematisiert wird, weil daraus die Konsequenz erwachsen kann, dass die Öffentlichkeit und Medien Forderungen stellen, sich das ganze mal näher anzusehen.
Nur weil die Veranstalter das aus politischen Gründen nicht wollen, macht es das aber nicht illigitim, über das Thema zu sprechen.
Es ist definitiv nicht normal, dass aus einer Menge an 80.000 gesunden, nicht multimorbiden 20-45 Jährigen an einem Wochenende jemand einfach stirbt.
Menschen sterben in aller Regel nicht einfach so, sondern jeder Tod hat Gründe.
Natürliche Todesursachen kommen bei jungen Leuten und Festivalbesuchern eher deutlich selterner vor, weil die Leute, die bereits stark angeschlagen sind, eher nicht auf Festivals gehen.
So etwas Schlimmes wie Todesfälle junger, gesunder Menschen mit einem Schulterzucken abzutun, damit es einem nicht das Feel-Good-Polydrug-Wochenende kaputt macht, ist einfach nur zynisch.
Wenn an einer Verkehrskreuzung tödliche Unfälle geschehen, macht sich die Politik Gedanken, was sie verändern kann oder muss. Vielleicht wird die Stelle entschärft, vielleicht die Geschwindigkeit reduziert, vielleicht eine Ampel aufgestellt oder man stellt Polizei an der Stelle auf, damit die Leute langsamer fahren.
Nichts anderes passiert auch bei Festivals - die Polizik, die Behörden und die Veranstalter prüfen, welche Möglichkeiten sie haben, das Risiko zu reduzieren. Da kannst du mal stark von ausgehen.
For one, there are quite a few guests between 45 and 60. Plus, age doesn't necessarily equal good health, even if more younger ppl highly likely are more healthy than older.
Secondly, the exertion and strain most of us -- at least in my 10 year perspective of it -- put our systems through during a Fusion isn't exactly insignificant. And I mean aside potential drug use, which primarily include alcohol (that nearly no one ever mentions in these discussions!).
Here's a table showing the degree of toxicity for various drugs, in case you are unaware or maybe forgot:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... sTable.svg
Plus, for any reference at all (just in Sweden alone, and only sepsis out of myriad causes of death):
"In Sweden, an estimated 50,000–80,000 people develop sepsis each year, corresponding to roughly 500–800 cases per 100,000 inhabitants. The condition has a high mortality rate: about 15–20% of affected patients die, which equals approximately 8,000–10,000 deaths annually. The risk of both developing and dying from sepsis increases markedly with age, and it is particularly common among older adults and people with chronic diseases. Sepsis is therefore one of the most frequent and deadly acute conditions in the Swedish healthcare system."
Translate that to Fusion 80K numbers and I'm sure the math will show there's nothing exceptionally abnormal about the single deaths which have occurred there off & on; tragic as they are.
Source:
https://www.linkedin.com/posts/wojciech ... 60000-gmMs?
So let's get some perspective here. lobster is correct. I would argue it's far more normal than not, for someone to pass one way or another at a festival this size.
Now, it wouldn't surprise me if the more uninformed and easily alarmed public, and/or politicians would ignore this and go on their usual mindless "war on drugs" & co crusade, but maybe we don't need to run their errands for them ...?