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Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Do 2. Jul 2026, 23:44
von JohnBonJohnny
Ich selbst habe ne Punktlandung hingelegt und konnte mit nur 20 min warten direkt auf ein freigegebenes Feld im Bereich B. Andere Leute neben uns waren von 7 Uhr morgens bis 15 Uhr ohne zugewiesenen Platz...

Im allgemeinen habe ich mit einigen Leuten gesprochen die das Gefühl hatten es sei weiterhin First come First Serve. Es gab auch Leute die gar keinen Platz mehr bekommen haben trotz vorhandenen Ticket und Ankunft vor Donnerstag früh...

Also das System hat nicht funktioniert...

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 09:47
von tommmes
Wir waren um 5.30 Uhr auf der Landebahn (aufgrund langer Anreise und "zu gutem" Verkehr früher als geplant) und hatten Autotickets für C. Als wir durch den Check-in und auf den Campingplatz gefahren sind, war der Bereich C aber schon total voll. Jedenfalls keine Chance ohne große Umziehdiskussionen mit anderen noch einen Platz für Auto und Zelte zu finden. Wie viele andere durften wir zahlreiche Ehrenrunden drehen. Im Bereich Oase gab es von den Parksupportern die Aussage, dass Richtung C6 noch total viel frei sei. Komischerweise waren andere in der Kreisel-Auto-Schlange, die genau von dort weggeschickt wurden, da Richtung Oase noch was frei sei. Irgendwann kam es einfach zum Stau, weil die kreisenden Autos nicht mehr auf die Hauptauffahrstraße kamen, da dort die Menschen mit den Autos standen, die neu aufs Gelände kamen. Das löste sich zwar dann irgendwann wieder, aber es kam dann zum hier schon benannten "Steh-Streik", da jedem ersichtlich war, dass nicht mehr Plätze dadurch entstehen, wenn man nur weiter im Kreis fährt. Das war aber die Anweisung: nicht stehen bleiben. Aber die Flächen südlich der Oase wurden trotzdem nicht geöffnet. Auf die Frage, ob man dann halt nicht auf D ausweichen kann (da war noch genug Platz), wurde gesagt, dass das Ticket nur für C gilt und das deswegen nicht geht. Man könne ja rausfahren auf den Parkplatz und halt ohne Auto campen. Wofür kaufen wir uns dann extra ein Autoticket?
Kein Vorwurf an die armen Helfer:innen, die genauso in der Hitze standen und letztlich nur das weitergeben konnten, was sie gesagt bekommen haben. Es war dann nach fast 2 Stunden aber einfach nur frustrierend. Irgendwann wurden dann halt doch die Flächen, die ursprünglich bis Donnerstag noch geschlossen bleiben sollten, geöffnet.
Aus meiner Sicht hat das System, so wie es umgesetzt wurde, absolut keinen Sinn gemacht, außer dass zusätzliche Kosten aufkamen.
Das größte Problem bei der Kalkulierung ist meines Erachtens, dass die Flächen trotzdem komplett für alle Camper ohne Auto verfügbar sind. Das ist ja nur logisch, dass das dann irgendwann nicht mehr aufgehen kann, weil zwar vorher eine ungefähre Begrenzung von Autoplätzen stattfindet, aber überhaupt nicht von Menschen. Wenn das System den vom Kuko gewünschten Effekt gebracht hat, dass allgemein weniger Verkehrschaos bei der Anreise außerhalb stattfand und man grundsätzlich daran festhalten will, dann sollte man sich überlegen, ob es nicht Sinn macht, dass man pro Autoticket für Fahrzeug eine gewisse Anzahl an Personen knüpft die unter diesem Autoticket erfasst werden, und dann - erstmal - auch nur die auf die Autoflächen kommen. Dann hätte man eine bessere Planung vorab, wie viel Platz man vergeben kann und trotzdem schließt man nicht aus, dass man nicht mit Menschen campen kann, die z.B. mit dem Bassliner oder Bahn kommen.

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 10:14
von ifindoubtlove
Mal ein Verbesserungsvorschlag an den KuKo. Schaut Euch an, wie´s bei der Nation läuft. Dort muss mensch auch Autotickets kaufen, die immer sehr begehrt und rar sind. Auf dem Camping selbst kann man dann aber frei wählen, wo man hin will. Jedes Areal ist mit Flatterband abgesperrt mit zwei oder drei Einfahrten. Dort stehen 1 oder 2 Supporter, die den Autos sagen, wohin sie auf dem Areal fahren sollen. Meist sind das die Ränder des Areals. Im Areal selbst sind dann mehrere Supporter unterwegs, die darauf achten, dass man sein Camp möglichst platzsparend und effizient aufbaut und nicht zuviel Platz für Nachzügler reserviert. Und die Supporter sind da echt tough, was ich aber gut finde. Ich hab da jedenfalls nie so ein Chaos wie bei der Fusion erlebt, auch wenn es zugegebenermaßen viel weniger Leute sind.

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 12:02
von Narolyka
Leider bei uns auch komplettes Chaos. Nach 3 Stunden Landebahn standen wir nochmal 3 Stunden in der prallen Sonne auf nem Weg auf dem Campingplatz im kompletten Stau zwischen D und C. Außerdem war es ungünstig, dass diese Einbahnstraßen nirgends gekennzeichnet wurden. Wir wurden dann auch noch mit unserem D Autoticket falsch einsortiert und hätten nochmal komplett im Kreis fahren müssen. Erst am zweiten Tag haben wir gesehen, dass die Mappe mit den Wegen im Fusion Heft drin lag, hat uns aber niemand gesagt :D
Wie schon mal geschrieben wurde lag es daran, dass die weiteren D Parzellen nicht vor Donnerstag geöffnet werden sollten. Ich checke, dass die Möglichkeit für später Anreisende offen gelassen werden sollte, aber wenn wirklich hunderte Leute stundenlang in der Sonne stehen und einfach nur aufbauen wollen, muss man doch handeln... nach 3 Stunden im Stau stehen wurde dann doch plötzlich aufgemacht. Blöd halt für die, die mittlerweile von der Sonne durchgebraten wurden. Und die Kommunikation war ziemlich madig, jede*r Supporter*in hat was anderes gesagt.

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 13:06
von schroed
Wir hatten ein Autoticket für die Insel, kamen am Mittwoch ca. 14 Uhr an und uns wurde gleich bei der Einfahrt zur Insel abgewunken. Ungefähr mit den Worten: "Hier braucht ihr nicht rauf. Alles voll. Fahrt mal weiter und dann da vorne links und dann wieder links." So richtig verstanden haben wir die Anweisungen nicht, andere Supporter, die wir gefragt haben, wohin wir jetzt sollten, wussten auch nicht so recht.

Irgendwann haben wir dann ein paar Birken gesehen, die einiges an Schatten gespendet haben. Dort haben wir uns dann niedergelassen. Laut Map war das dann der Artist und Crew Parkplatz und war für uns perfekt, da Klappräder dabei.

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 13:45
von Gunnar
Wir hatten Autotickets für E. Haben uns Mittwoch gegen 16 Uhr kurz vor dem Gelände getroffen und sind hintereinander mit 3 Autos aufs Gelände gefahren. Einlass, Tickets, Kontrolle usw. gingen ziemlich fix. Waren unter einer Stunde auf Gelände E. Konnten problemlos außen am Zaun zur Landebahn entlangfahren und haben auf E11 eine frisch geöffnete Parzelle vorgefunden. Konnte dort problemlos aufbauen. Das ganze Wochenende über war auf E12 auch noch sehr viel Platz. Hat bei uns also insgesamt alles sehr gut geklappt.

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 13:48
von katzikatz
Wieso waren eigentlich die Plätze schon so früh voll? Sind da schon Leute vor Mittwoch früh da und nisten sich ein?

Das Nation System fand ich auch gut…würde mir wünschen das System KOMPLETT zu beerdigen inkl. Separation der XL Camper.
Es zerreisst Gruppen unnötig und wenn ich sehe was für riesige Zelte aufgebaut werden und das manche Gruppen einfach noch Supportzelte haben in denen niemand schläft dann sind sicher NICHT die Autos das Platz limitierende Problem.

Bei uns hats gut geklappt. 5:30 angekommen, 1,5h später Platz auf D6 gefunden.Aber Freunde waren überall verteilt…

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 14:01
von Keks111
katzikatz hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 13:48 Wieso waren eigentlich die Plätze schon so früh voll? Sind da schon Leute vor Mittwoch früh da und nisten sich ein?
Weil einige Leute früher anreisen als 7Uhr, die stehen dann in der Schlange entsprechend weit vorne.
Und ich meine es ziehen auch einige Supporter um, um mit ihrer Gruppe zu campen (was ja auch verständlich ist).

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 14:10
von growbox24
Eine einzige Katastrophe.
Der Sinn des Autotickets war/ist ja, dass man eben nicht mittwochmorgens anreisen muss, um noch einen Platz zu erhalten. Wir waren 3 Autos mit Autoticket für Camp C circa gegen 12 Uhr Mittags in der Schlange auf der Landebahn. Da hat die Schlange für Camp C schon massiv gestockt. Wir hatten auch 2 Kollegen, welche schon morgens mit dem Bassliner angereist waren und das ganze Spektakel dann hautnah auf dem Campingplatz verfolgen konnten.
Kurz gesagt haben die Ordner wohl am Anfang überhaupt nicht darauf geachtet, platzsparend aufzufüllen und als sie dann gemerkt haben, dass es kanpp wird, war schon alles zu spät. Als wir dann aufs Gelände fuhren, waren quasi C schon ganz voll und nur noch C17 und C18 leer, welche aber, wie es auch andere User hier geschrieben haben, erst donnerstags geöffnet werden sollten. Viele Autos sind dann einfach auf den Wegen des Camps gestanden in Schlange und auch von allen Richtungen, d.h. man konnte auch nicht umdrehen oder woanders hinfahren.

Dann wurde uns allen ernstes empfohlen, dass wir uns irgendwo noch nachträglich dazustellen. Ja ne is klar, mit 3 Campern. Völlig an der Realität vorbei.

Nach 1-2 Stunden in der Sonne haben sie dann doch C17 und C18 geöffnet und diese ultra eng befüllt, damit möglichst viele drauf passen, weil sie es vorher versäumt haben.

War ein ewiger Kampf, da einem wirklich kein Platz gegönnt wurde. War man erst mittwochabends oder sogar erst donnerstagmorgens da, hatte man einfach Pech trotz TIcket und musste sich irgendwo bei D oder E einen Platz suchen.

Also tl;dr: Autoticket voll für die Katz, man muss trotzdem in aller Früh am Mittwoch da sein, wenn man keinen Stress will.

Ich hoffe, dass die Organisatoren daraus lernen, weil das war wirklich eine absolute, halbgare Katastrophe, die so hoffentlich nicht nochmal vorkommt.

Ich denke man sollte sich überlegen auf einen Campingplatzabschnitt nur Leute mit Auto campen zu lassen und Leute ohne Auto kommen auf einen anderen bzw. andere.

Re: Erfahrungsbericht Autotickets

Verfasst: Fr 3. Jul 2026, 14:25
von xrtze
ifindoubtlove hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 17:17 Das mit den Autotickets hat ja mal gar nicht funktioniert. Waren Mittwoch 6:30 an der Landebahn, dann zwei Stunden in der Schlange bis Einfahrt auf C-Bereich (vor uns vielleicht 100 Autos, die sollte man doch schneller durchkriegen), um dann gesagt zu bekommen, dass alles südlich der Oase erst am Donnerstag geöffnet wird und wir uns auf den schon übervollen anderen C-Bereichen was suchen sollen. Super Idee :D Danach haben dann einfach alle Autos Stehstreik gemacht, bis der KuKo nach 1,5 Stunden die übrigen Bereiche geöffnet hat.

Fazit: keine Entspannung bei der Anfahrt und gefühlt auch nicht weniger Autos auf dem Camping.

Na ja, vielleicht erlebe ich es irgendwann noch, dass die Anreise professionell organisiert wird :D
Dein Kommentar ist ein Schlag ins Gesicht für die hunderten Leute aus der Bändsel-, Parkplatz-, Camp- und Zauncrew, die 9h bei 35°+ zu Fuß auf dem Ausphalt aushalten. Du forderst gleichzeitig eine professionelle Organisation mit dem Hinweis, dass du und andere sich nicht an die Organisation gehalten und lieber gestreikt haben. Als ob aus dem Auto heraus mehr Überblick wäre als von außen (inklusive Unterstützung per Videodrohne).
Ein großer Teil des Anreisechaos der Vorjahre entstand daraus, dass Flächen nicht befüllt sondern Platz für später anreisende Autos freigehalten wurde sowie dass Leute lieber mit Platz auf eine Freifläche wollten, statt erstmal die offenen Flächen aufzufüllen und Camp-Nachbar*innenschaft in Kaufzunehmen. Mit dem Effekt stundenlagen im Kreis Fahrens auf den Camps und fehlenden Zeltflächen für später Anreisende.

Das diesjährige, professionell geplante und organisierte System hat es an vielen Stellen und für viele Leute entspannt - hätten die Bullen nicht gestört und durch Blockade der Verkehrsflüsse gestört wahrscheinlich auch noch mehr.

Bin auf deinen konstruktiven Vorschlag gespannt, wie die parallele Anreise von 50.000 Menschen und 10.000 Extrawürsten besser zu organisieren ist.