Languste hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 14:33
otto_nr1 hat geschrieben: Do 2. Jul 2026, 21:43
In den letzten 2 jahren sind jeweils leute gestorben (selbstmord unter substanzeinfluss, überdosis) - dieses Jahr leider auch (grund unklar, verschwunden und dann tot im straßengraben laut medien)
Ihr könnt darauf wetten, dass sich die Politik das nicht einfach vom Rande her anguckt, auch Politiker und Behörden stehen unter Druck.
Da wird sicherlich deutlich genauer hingeguckt werden, als nach Jahren, wo alles geräuschlos abgelaufen ist - die Medien warten schließlich nur drauf, einen Schuldigen zu präsentieren.
Ja, es gab Todesfälle. Ist bei der Menge an Menschen auch leider immer im Rahmen der statistischen Wahrscheinlichkeit. Finde es aber absolut unangebracht hier so wild über Hintergründe und Umstände zu spekulieren wie du.
Dazu einfach mal dieser Forums Beitrag des KuKo aus dem letzten Jahr:
https://forum.fusion-festival.de/viewtopic.php?t=78618
Bitte in solchen Fällen mit Spekulationen, Halbwissen oder Hörensagen vorsichtiger umgehen!
Nichts davon ist Spekulation.
Natürlich ist es nicht im Interesse der Veranstalter, dass das öffentlich thematisiert wird, weil daraus die Konsequenz erwachsen kann, dass die Öffentlichkeit und Medien Forderungen stellen, sich das ganze mal näher anzusehen.
Nur weil die Veranstalter das aus politischen Gründen nicht wollen, macht es das aber nicht illigitim, über das Thema zu sprechen.
Es ist definitiv nicht normal, dass aus einer Menge an 80.000 gesunden, nicht multimorbiden 20-45 Jährigen an einem Wochenende jemand einfach stirbt.
Menschen sterben in aller Regel nicht einfach so, sondern jeder Tod hat Gründe.
Natürliche Todesursachen kommen bei jungen Leuten und Festivalbesuchern eher deutlich selterner vor, weil die Leute, die bereits stark angeschlagen sind, eher nicht auf Festivals gehen.
So etwas Schlimmes wie Todesfälle junger, gesunder Menschen mit einem Schulterzucken abzutun, damit es einem nicht das Feel-Good-Polydrug-Wochenende kaputt macht, ist einfach nur zynisch.
Wenn an einer Verkehrskreuzung tödliche Unfälle geschehen, macht sich die Politik Gedanken, was sie verändern kann oder muss. Vielleicht wird die Stelle entschärft, vielleicht die Geschwindigkeit reduziert, vielleicht eine Ampel aufgestellt oder man stellt Polizei an der Stelle auf, damit die Leute langsamer fahren.
Nichts anderes passiert auch bei Festivals - die Polizik, die Behörden und die Veranstalter prüfen, welche Möglichkeiten sie haben, das Risiko zu reduzieren. Da kannst du mal stark von ausgehen.