No Shirt, No service

24. bis 28. Juni
https://tickets.fusion-festival.de

Achtung: Ticketbetrug
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#47
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Re: No Shirt, No service

Beitrag von #47 »

Leandra2024 hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 12:23 ich bin als Frau ganz viel oben ohne auf der Fusion rumgelaufen! Es war sehr angenehm, vor allem auch in Kombination mit etwas Nassem. Ich habe auf der Fusion nur tolle Erfahrung damit gemacht (auch bei vergangenen Fusions) . Gleichzeitig fand ich es wirklich befremdlich wie viele Menschen in unangenehmer Kleidung stecken geblieben sind...(auch die allerallermeisten Männer) ...mir tat das leid, das Wetter war so viel besser zu ertragen mit nassem, offenem Hemd! Ich kann nur sagen: traut euch, Mädels! Nehmt euch eurer Recht, ich mache es auch so oft wie möglich an Seen etc.

Ansonsten nervt mich das Argument,auf sein Privileg verzichten weil andere es nicht haben, sehr... wo tun wir das sonst so? Ich sage mal aus dem blauen heraus: 80 % der Menschen können nicht Reisen, weil falscher Pass, kein Geld... wer verzichtet deswegen auf seine Reise?
Ich kenne da jemanden der sagt immer „no wheels, no service“. Bitte verzichtet auf euer Privileg zu laufen und nutzt nur Rollstühle 😁 Aber mich hat’s in der zwischenzeit auch schon so Kopfgef****, so dass ich mich schon schlecht fühle wenn ich mich am Camp das T-Shirt wechsle außerhalb meines Bullis 🙈
Tendon
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Re: No Shirt, No service

Beitrag von Tendon »

molve hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 23:05 was die sache noch komplizierter macht: wirklich alle männer, mit denen ich in letzter zeit darüber gesprochen habe, haben eingeräumt: sie wollen, wenn sie ihren oberkörper zeigen, sehr wohl sexualisiert werden. sie legen also auf das "privileg" nicht sexualisiert zu werden, garkeinen wert.
Das kann nur von unattraktiven Männern kommen. Ab und zu mal Komplimente für seinen Körper zu bekommen ist ja ganz nett (vor allem wenn die Komplimente von Personen kommen, die man selber Attraktiv findet). Aber leider bleibt es eben nicht nur bei Komplimenten. Insbesondere ältere Frauen glauben, oberkörperfrei rumlaufen gebe ihnen die Erlaubnis, mich einfach so zu begrabschen. Aber auf der Fusion ist mir so was natürlich noch nie passiert (wobei ich da auch nur diesen Samstag wegen der Hitze OKF unterwegs war, mit abgeklebten Nippeln, ansonsten immer mindestens mit Tank Top)
irrelevant
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Re: No Shirt, No service

Beitrag von irrelevant »

sirdidimus hat geschrieben: Mi 1. Jul 2026, 22:31
CrazyKrab hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 16:31 Auch an sehr vielen Essensständen haben die Mitarbeitenden oben ohne gearbeitet. Es stand ja, wie jedes Jahr, auch im Büchlein drin, das man ein Shirt tragen soll
Na, lügt sich da nicht jemand eins in die Tasche?
Nein davon stand nix wie jedes Jahr im Büchlein. Oder meinst Du etwa Dein Tagebüchlein? Da habe ich natürlich keinen tieferen Einblick, da kannst Du alles behaupten. Der Kulturkosmos hat sich im Übrigen mehrmals zu diesem Thema geäußert. Er hält diese Aktion, für Bewußtsein zu sorgen, für ungeeignet.
Came here to say exactly this. From the Nov --25 newsletter, explicitly stating the OPPOSITE, CrazyKrab:

Nipple-Free Festival?

One major forum
<https://forum.fusion-festival.de/viewto ... a8a5445310>
debate was, once again, whether people are allowed to go topless at Fusion.

What started 10 years ago as “no shirt, no service” at a few bars
(aimed at shirtless cis men) is now being revived at other festivals under
the hashtag #nippelfrei. Some want to expand it to all genders and the
entire festival and, unsurprisingly, it causes drama every year.

What we once regarded as a debatable but understandable attempt to raise
awareness about male privilege is now increasingly criticised. Some
activists seem less interested in awareness and more in policing, even to
the point of harassing Fusionists for being shirtless.

Since there's a recurring assumption that we, the Kuko, introduced these
rules or that they express the majority opinion of crews or guests, we want
to restate what we've said years ago and still stand by:

“We support the idea of highlighting male privilege and raising
sensitivity, but reject the sometimes heavy-handed approach of this action.
For us, the principle remains: as diverse as the people here are their
experiences and desires. What unites them is the freedom to be who they
want to be. We don't want to force anyone to put on a shirt. We want
everyone, regardless of gender, to feel free to be as naked as they feel
comfortable. If that doesn't seem possible for some, the problem isn't
solved by limiting others.”
It's not about making the world a better place; it's about making ourselves better persons. The rest comes naturally.
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