leben und leben lassen, oder?
No Shirt, No service
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followtheV
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Re: No Shirt, No service
jedes jahr wieder
leben und leben lassen, oder?
leben und leben lassen, oder?
Re: No Shirt, No service
ich wollte mal ein paar Gedanken dalassen, die mir zu dem Thema schon länger durch den Kopf gehen. Vorab: Mir persönlich ist Awareness super wichtig und ich nehme das Problem, wie Frauen permanent hypersexualisiert werden, absolut ernst. Gerade deshalb finde ich aber, dass wir uns ganz offen fragen müssen, ob diese 'No-Shirt-NoService"-Regel wirklich der richtige Weg ist. Wenn ich das mal logisch durchdenke, stolpere ich da einfach über ein paar Widersprüche:
- Das fängt für mich schon bei der Umsetzung an: Wer genau entscheidet, wer Mann, Frau oder non-binär ist und wer dementsprechend die Nippel zeigen darf? Das führt doch automatisch zu total unangenehmem Schubladendenken. Und wo ist eigentlich der Punkt, an dem wir sagen: "Okay, jetzt ist es wieder okay"? Wenn die Benachteiligung zu 100 Prozent weg ist? Zu 80 Prozent? Nur auf Festivals oder gesamtgesellschaftlich? Ich habe ein bisschen Sorge, dass wir uns damit am Ende nur darauf einstellen, den menschlichen Körper kollektiv wieder auf unbestimmte zeit zu verhüllen.
- Weiter oben wurde darauf hingewiesen, dass es einen Unterschied (in der zweckmäßigkeit von Nackheit) zwischen Duschen/Badestellen und der Tanzfläche/bars gäbe. Aber ganz ehrlich: Die strukturelle Benachteiligung von Frauen hört am See ja leider nicht magisch auf (gerade erst habe ich wieder von Filmaufnahmen von Männern von nackten Frauen am Kanal gehört). Wenn man konsequent wäre, müssten Männer also auch dort ihre Shirts anlassen. So wie es jetzt geregelt ist, wirkt es auf mich einfach ziemlich willkürlich und eher symbolisch. Zumal körperlicher Ausdruck, Ästhetik und ja, auch Sexualität und damit Nacktheit, auf einer Tanzfläche schon immer irgendwie dazugehört haben.
- Ich tue mich generell schwer mit der Idee, eine Gruppe dadurch besserzustellen, dass man einer anderen Gruppe Freiheiten wegnimmt; anstatt dafür zu kämpfen, dass alle diese Rechte bekommen. Wenn man das mal etwa auf den Iran überträgt: Nach der Logik müssten Männer dort aus Solidarität anfangen, sich die Haare zu verhüllen, anstatt gemeinsam dafür zu kämpfen, dass Frauen rumlaufen können, wie sie wollen. Das wäre für mich ein total regressives Konzept, aber es ist vom Prinzip genau das gleiche was einige wenige (laute) für die Fusion fordern.
- Gerade die Fusion soll doch ein utopischer Ort sein, wo wir Sachen anders machen. Je mehr Frauen und menschen allgemein sich ganz selbstverständlich oben ohne bewegen, desto normaler wird es doch. Wenn wir jetzt anfangen, Kleidung zu erzwingen, führt das meiner Meinung nach nicht zu einer Normalisierung, sondern eher zu noch mehr Tabuisierung und am Ende erst recht zur Sexualisierung (sieht man ja generell an der Wahrnehmung der weiblichen Brust). Ein solidarisches "Free the Nipples" für alle Geschlechter wäre für mich der viel progressivere und freiheitlichere Weg.
Mein Eindruck ist einfach, dass diese Idee damals mit gutenAbsichten in die Community getragen wurde, man sich jetzt aber ein Stück weit darin verrannt hat und manche total verbissen daran festhalten. Dabei will die Mehrheit, so wie ich das wahrnehme, eigentlich nur, dass jeder Mensch so rumlaufen kann, wie er oder sie sich wohlfühlt.
Es ist überhaupt kein Versagen, sondern im Gegenteil ein Zeichen von echter Reflexion und Stärke, wenn man als linke Szene merkt: 'Hey, das Konzept ist in der Praxis vielleicht nicht so aufgegangen wie erhofft, lasst uns das nochmal neu denken.“ Ein bisschen weniger Dogma und dafür mehr lösungsorientierter Austausch auf Augenhöhe würde uns hier, glaube ich, allen guttun.
- Das fängt für mich schon bei der Umsetzung an: Wer genau entscheidet, wer Mann, Frau oder non-binär ist und wer dementsprechend die Nippel zeigen darf? Das führt doch automatisch zu total unangenehmem Schubladendenken. Und wo ist eigentlich der Punkt, an dem wir sagen: "Okay, jetzt ist es wieder okay"? Wenn die Benachteiligung zu 100 Prozent weg ist? Zu 80 Prozent? Nur auf Festivals oder gesamtgesellschaftlich? Ich habe ein bisschen Sorge, dass wir uns damit am Ende nur darauf einstellen, den menschlichen Körper kollektiv wieder auf unbestimmte zeit zu verhüllen.
- Weiter oben wurde darauf hingewiesen, dass es einen Unterschied (in der zweckmäßigkeit von Nackheit) zwischen Duschen/Badestellen und der Tanzfläche/bars gäbe. Aber ganz ehrlich: Die strukturelle Benachteiligung von Frauen hört am See ja leider nicht magisch auf (gerade erst habe ich wieder von Filmaufnahmen von Männern von nackten Frauen am Kanal gehört). Wenn man konsequent wäre, müssten Männer also auch dort ihre Shirts anlassen. So wie es jetzt geregelt ist, wirkt es auf mich einfach ziemlich willkürlich und eher symbolisch. Zumal körperlicher Ausdruck, Ästhetik und ja, auch Sexualität und damit Nacktheit, auf einer Tanzfläche schon immer irgendwie dazugehört haben.
- Ich tue mich generell schwer mit der Idee, eine Gruppe dadurch besserzustellen, dass man einer anderen Gruppe Freiheiten wegnimmt; anstatt dafür zu kämpfen, dass alle diese Rechte bekommen. Wenn man das mal etwa auf den Iran überträgt: Nach der Logik müssten Männer dort aus Solidarität anfangen, sich die Haare zu verhüllen, anstatt gemeinsam dafür zu kämpfen, dass Frauen rumlaufen können, wie sie wollen. Das wäre für mich ein total regressives Konzept, aber es ist vom Prinzip genau das gleiche was einige wenige (laute) für die Fusion fordern.
- Gerade die Fusion soll doch ein utopischer Ort sein, wo wir Sachen anders machen. Je mehr Frauen und menschen allgemein sich ganz selbstverständlich oben ohne bewegen, desto normaler wird es doch. Wenn wir jetzt anfangen, Kleidung zu erzwingen, führt das meiner Meinung nach nicht zu einer Normalisierung, sondern eher zu noch mehr Tabuisierung und am Ende erst recht zur Sexualisierung (sieht man ja generell an der Wahrnehmung der weiblichen Brust). Ein solidarisches "Free the Nipples" für alle Geschlechter wäre für mich der viel progressivere und freiheitlichere Weg.
Mein Eindruck ist einfach, dass diese Idee damals mit gutenAbsichten in die Community getragen wurde, man sich jetzt aber ein Stück weit darin verrannt hat und manche total verbissen daran festhalten. Dabei will die Mehrheit, so wie ich das wahrnehme, eigentlich nur, dass jeder Mensch so rumlaufen kann, wie er oder sie sich wohlfühlt.
Es ist überhaupt kein Versagen, sondern im Gegenteil ein Zeichen von echter Reflexion und Stärke, wenn man als linke Szene merkt: 'Hey, das Konzept ist in der Praxis vielleicht nicht so aufgegangen wie erhofft, lasst uns das nochmal neu denken.“ Ein bisschen weniger Dogma und dafür mehr lösungsorientierter Austausch auf Augenhöhe würde uns hier, glaube ich, allen guttun.
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Leandra2024
- Beiträge: 26
- Registriert: Di 14. Mai 2024, 19:03
Re: No Shirt, No service
ich bin als Frau ganz viel oben ohne auf der Fusion rumgelaufen! Es war sehr angenehm, vor allem auch in Kombination mit etwas Nassem. Ich habe auf der Fusion nur tolle Erfahrung damit gemacht (auch bei vergangenen Fusions) . Gleichzeitig fand ich es wirklich befremdlich wie viele Menschen in unangenehmer Kleidung stecken geblieben sind...(auch die allerallermeisten Männer) ...mir tat das leid, das Wetter war so viel besser zu ertragen mit nassem, offenem Hemd! Ich kann nur sagen: traut euch, Mädels! Nehmt euch eurer Recht, ich mache es auch so oft wie möglich an Seen etc.
Ansonsten nervt mich das Argument,auf sein Privileg verzichten weil andere es nicht haben, sehr... wo tun wir das sonst so? Ich sage mal aus dem blauen heraus: 80 % der Menschen können nicht Reisen, weil falscher Pass, kein Geld... wer verzichtet deswegen auf seine Reise?
Ansonsten nervt mich das Argument,auf sein Privileg verzichten weil andere es nicht haben, sehr... wo tun wir das sonst so? Ich sage mal aus dem blauen heraus: 80 % der Menschen können nicht Reisen, weil falscher Pass, kein Geld... wer verzichtet deswegen auf seine Reise?
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lord_denti
- Beiträge: 8
- Registriert: Di 30. Jun 2026, 14:07
Re: No Shirt, No service
Ich habe eine Frage, die nicht rhetorisch ist oder provokant gemeint ist, sondern mit der ich einen Standpunkt besser verstehen möchte: Einige Menschen haben hier im Thread geschrieben, dass sich männlich gelesene Personen die Nippel ankleben sollten, wenn sie okf rumlaufen. Was ändert das? Geht es darum, dass Nippel irgendwie ein sexualisiertes Symbol sind?
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followtheV
- Beiträge: 324
- Registriert: Mi 8. Mai 2019, 15:47
Re: No Shirt, No service
Das wäre das Thema, was aus USA&Social Media rüber schwappt.lord_denti hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 14:49 Geht es darum, dass Nippel irgendwie ein sexualisiertes Symbol sind?
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hektopascal
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- Registriert: Mo 9. Jul 2018, 18:36
Re: No Shirt, No service
Leute, ich habs! Frauen können einfach wir bisher ihre Brust unverhüllt lassen und Männer kleben sich Sticker mit vom Threadersteller abgenommenen Fotos von weiblichen Nippeln auf ihre. Problem solved. 
Re: No Shirt, No service
was die sache noch komplizierter macht: wirklich alle männer, mit denen ich in letzter zeit darüber gesprochen habe, haben eingeräumt: sie wollen, wenn sie ihren oberkörper zeigen, sehr wohl sexualisiert werden. sie legen also auf das "privileg" nicht sexualisiert zu werden, garkeinen wert.
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Lillifeeultra
- Beiträge: 9
- Registriert: Mo 18. Mai 2026, 19:08
Re: No Shirt, No service
Nein ich will nicht sexualisiert werden. Es wäre mir ehrlich gesagt aber auch schlichtweg egal wenn es jemand tun würde solange man mich in Ruhe lässt. Dass sich das für Frauen da aber nochmal anders anfühlen mag check ich voll.
Re: No Shirt, No service
Es wurde schon viel konstruktives, aber auch beleidigendes zu diesem wiederkehrenden Thema gesagt, daher hier mein sowohl konstruktiver als auch beleidigender Kommentar
Grundsätzlich stimme ich zu, dass Männer das Privileg genießen, oberkörperfrei NICHT die Sorge haben zu müssen, sexualisiert zu werden. Ein Hinterfragen dieses Privilegs wäre am wichtigsten für jene Männer, welche oberkörperfreie Frauen sexualisieren. Nennen wir sie einfach mal "Macker".
Diese Macker sind aber leider dumm wie scheiße und leiden unter dem Dunning-Kruger-Effekt, erkennen also ihre eigene Inkompetenz nicht an, da es ihnen an Kompetenz fehlt zu erkennen, dass sie inkompetent und im Grunde dumm wie scheiße sind.
Wenn jetzt jemand argumentiert, alle Männer würden oberkörperfreie Frauen sexualisieren, dann seid ihr leider ebenfalls dumm wie scheiße, leidet aber glücklicherweise nicht unter dem Dunning-Kruger-Effekt, sondern einfach an Misandrie.
Ich finde es schade, dass sich einzelne Menschen von den Mackern so sehr beeinflussen lassen, dass sie anfangen, Schilder zu basteln, die die Freiheit aller Männer - nein, aller Menschen - durch die Aufforderung zur Bedeckung des Oberkörpers einschränkt. Wieder einmal muss die Mehrheit darunter leiden, dass die Minderheit dumm wie scheiße ist.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Fusionist*innen einen sehr feuchten, mit ein wenig Land versehenen Furz auf irgendwelche Bekleidungs- bzw. Nichtbekleidungsregeln geben und dass es die meisten nicht stören würde, wenn wir alle bis auf den blanken Arsch nackt herumtanzen würden.
Ich hatte das Gefühl, dass es dieses Jahr mehr "No Shirt, No Service"-Schilder gab als die letzten Jahre und dass sich insgesamt mehr Männer daran gehalten haben. Als Mann habe ich diesmal auch stets ein Shirt getragen, sogar in meinem eigenen Camp, aber nicht aus Überzeugung über die Sinnhaftigkeit dieser Regel, sondern um keine Probleme zu bekommen und um nicht von unangenehmen Menschen angemacht zu werden, die diese Schilder in Eigenregie auf der Fusion aufstellen.
Was mich dieses Jahr besonders gestört hat, war ein großes Schild Nähe HPTTRSN, auf dem Männer mit den Worten "@ Macker" addressiert und zum Tragen eines Shirts aufgefordert wurden. Auch die Ersteller dieses Schildes sind aufgrund ihrer beleidigenden Wortwahl meiner konstruktiven Meinung nach einfach nur dumm wie scheiße.
Ich bin nicht abgemagert, aber sehr schlank und fühle mich nicht unbedingt wohl mit meinem nackten Oberkörper, genieße es aber sehr, auf Festivals mal oberkörperfrei herum zu laufen und dabei ein besseres Gefühl als im Schwimmbad zu haben. Dank weniger Menschen, die dumm wie scheiße sind, fühle ich mich inzwischen im Schwimmbad mit meinem nackten Oberkörper mehr akzeptiert als auf der Fusion.
Trotz dieses Gefühls kann ich 2028 kaum erwarten und gehe bis dahin gerne zu all den Festivals ins Ausland, wo es kein einziges "No Shirt, No Service"-Schild gibt und viel mehr Menschen unabhängig ihres Geschlechts oder ihres Körpers nackt herumlaufen und dabei einen sehr feuchten, mit ein wenig Land versehenen Furz geben.
PS: Im ersten Beitrag heißt es, eine Anmerkung zur "No Shirt, No Service"-Regel sei im Büchlein zu finden. Ich habe das Büchlein jetzt erneut durchgelesen und finde diese Info nicht. Da die Forderung nach Bedeckung von (männlichen) Oberkörpern nicht die Meinung der Fusion widerspiegelt (wie mehrfach in Newslettern der letzten Jahre erwähnt), hätte mich das aber auch gewundert.
Grundsätzlich stimme ich zu, dass Männer das Privileg genießen, oberkörperfrei NICHT die Sorge haben zu müssen, sexualisiert zu werden. Ein Hinterfragen dieses Privilegs wäre am wichtigsten für jene Männer, welche oberkörperfreie Frauen sexualisieren. Nennen wir sie einfach mal "Macker".
Diese Macker sind aber leider dumm wie scheiße und leiden unter dem Dunning-Kruger-Effekt, erkennen also ihre eigene Inkompetenz nicht an, da es ihnen an Kompetenz fehlt zu erkennen, dass sie inkompetent und im Grunde dumm wie scheiße sind.
Wenn jetzt jemand argumentiert, alle Männer würden oberkörperfreie Frauen sexualisieren, dann seid ihr leider ebenfalls dumm wie scheiße, leidet aber glücklicherweise nicht unter dem Dunning-Kruger-Effekt, sondern einfach an Misandrie.
Ich finde es schade, dass sich einzelne Menschen von den Mackern so sehr beeinflussen lassen, dass sie anfangen, Schilder zu basteln, die die Freiheit aller Männer - nein, aller Menschen - durch die Aufforderung zur Bedeckung des Oberkörpers einschränkt. Wieder einmal muss die Mehrheit darunter leiden, dass die Minderheit dumm wie scheiße ist.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Fusionist*innen einen sehr feuchten, mit ein wenig Land versehenen Furz auf irgendwelche Bekleidungs- bzw. Nichtbekleidungsregeln geben und dass es die meisten nicht stören würde, wenn wir alle bis auf den blanken Arsch nackt herumtanzen würden.
Ich hatte das Gefühl, dass es dieses Jahr mehr "No Shirt, No Service"-Schilder gab als die letzten Jahre und dass sich insgesamt mehr Männer daran gehalten haben. Als Mann habe ich diesmal auch stets ein Shirt getragen, sogar in meinem eigenen Camp, aber nicht aus Überzeugung über die Sinnhaftigkeit dieser Regel, sondern um keine Probleme zu bekommen und um nicht von unangenehmen Menschen angemacht zu werden, die diese Schilder in Eigenregie auf der Fusion aufstellen.
Was mich dieses Jahr besonders gestört hat, war ein großes Schild Nähe HPTTRSN, auf dem Männer mit den Worten "@ Macker" addressiert und zum Tragen eines Shirts aufgefordert wurden. Auch die Ersteller dieses Schildes sind aufgrund ihrer beleidigenden Wortwahl meiner konstruktiven Meinung nach einfach nur dumm wie scheiße.
Ich bin nicht abgemagert, aber sehr schlank und fühle mich nicht unbedingt wohl mit meinem nackten Oberkörper, genieße es aber sehr, auf Festivals mal oberkörperfrei herum zu laufen und dabei ein besseres Gefühl als im Schwimmbad zu haben. Dank weniger Menschen, die dumm wie scheiße sind, fühle ich mich inzwischen im Schwimmbad mit meinem nackten Oberkörper mehr akzeptiert als auf der Fusion.
Trotz dieses Gefühls kann ich 2028 kaum erwarten und gehe bis dahin gerne zu all den Festivals ins Ausland, wo es kein einziges "No Shirt, No Service"-Schild gibt und viel mehr Menschen unabhängig ihres Geschlechts oder ihres Körpers nackt herumlaufen und dabei einen sehr feuchten, mit ein wenig Land versehenen Furz geben.
PS: Im ersten Beitrag heißt es, eine Anmerkung zur "No Shirt, No Service"-Regel sei im Büchlein zu finden. Ich habe das Büchlein jetzt erneut durchgelesen und finde diese Info nicht. Da die Forderung nach Bedeckung von (männlichen) Oberkörpern nicht die Meinung der Fusion widerspiegelt (wie mehrfach in Newslettern der letzten Jahre erwähnt), hätte mich das aber auch gewundert.
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sirdidimus
- Beiträge: 158
- Registriert: Mi 16. Nov 2011, 20:04
Re: No Shirt, No service
Na, lügt sich da nicht jemand eins in die Tasche?CrazyKrab hat geschrieben: So 28. Jun 2026, 16:31 Auch an sehr vielen Essensständen haben die Mitarbeitenden oben ohne gearbeitet. Es stand ja, wie jedes Jahr, auch im Büchlein drin, das man ein Shirt tragen soll
Nein davon stand nix wie jedes Jahr im Büchlein. Oder meinst Du etwa Dein Tagebüchlein? Da habe ich natürlich keinen tieferen Einblick, da kannst Du alles behaupten. Der Kulturkosmos hat sich im Übrigen mehrmals zu diesem Thema geäußert. Er hält diese Aktion, für Bewußtsein zu sorgen, für ungeeignet.
Und Du fragst, was andere meinen?
Nun auch ich finde diese NSNS Policy einiger Akteure, die sie sich wahrscheinlich unwissentlich (das wollen wir ihnen mal zu Gute halten) aus den rassistischen USA der 50er und 60er Jahre angeeignet und kulturell neu interpretiert haben, oberflächlich, bei diesem wichtigen Thema vollkommen ungeeignet und nicht hilfreich, wenn nicht gar kontraproduktiv. Wie an anderer Stelle in den kommentaren bereits erwähnt, hat die diesjährige Hitze zu einem offensichtlich entspannteren Umgang geführt.