Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Input_Output
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von Input_Output » Mi 3. Jul 2019, 18:17

Rudolf Rocker hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 16:14
Hitze und Waldbrand führten dieses Jahr wider aller Erwartungen zu einem recht moderaten Ausmaß der Kontrollen. Kann gerne die nächsten Jahre auch so ablaufen.
Ihr Pseudo-Klimaschützer seid mir die liebsten.
Wenns darum geht das du dich verballert hinters Steuer setzen kannst (und möglicherweise Menschenleben gefährdest) ist dir die "Erderwärmung" egal, am besten brennt noch ein ganzer Wald nieder damit du niederträchtiges Wesen deinen Süchten straffrei im Verkehr fröhnen darfst.
Ich bin noch gar nicht müde.

Rudolf Rocker
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von Rudolf Rocker » Mi 3. Jul 2019, 18:24

Input_Output hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 18:17
Rudolf Rocker hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 16:14
Hitze und Waldbrand führten dieses Jahr wider aller Erwartungen zu einem recht moderaten Ausmaß der Kontrollen. Kann gerne die nächsten Jahre auch so ablaufen.
Ihr Pseudo-Klimaschützer seid mir die liebsten.
Wenns darum geht das du dich verballert hinters Steuer setzen kannst (und möglicherweise Menschenleben gefährdest) ist dir die "Erderwärmung" egal, am besten brennt noch ein ganzer Wald nieder damit du niederträchtiges Wesen deinen Süchten straffrei im Verkehr fröhnen darfst.
Mäßige dich doch bitte wieder in deinem Ton. Natürlich bezog sich der Teil, der sich auf die kommenden Jahre bezog, auf das Ausmaß der Kontrollen und nicht auf Waldbrände. Niederträchtig ist wohl eher deine Lesart. Übrigens besitze ich keinen Führerschein, finde Drogenkonsum und Autofahren unvereinbar sowie unverantwortlich und reise seit eh und je mit dem Bassliner oder Zügen an und ab. Dir noch eine flauschige Landung in der Alltagsrealität, auf das sich deine Laune wieder baldigst bessern möge!

Scheinregen
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von Scheinregen » Do 4. Jul 2019, 08:10

Rudolf Rocker hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 18:24

Mäßige dich doch bitte wieder in deinem Ton. Natürlich bezog sich der Teil, der sich auf die kommenden Jahre bezog, auf das Ausmaß der Kontrollen und nicht auf Waldbrände. Niederträchtig ist wohl eher deine Lesart. Übrigens besitze ich keinen Führerschein, finde Drogenkonsum und Autofahren unvereinbar sowie unverantwortlich und reise seit eh und je mit dem Bassliner oder Zügen an und ab. Dir noch eine flauschige Landung in der Alltagsrealität, auf das sich deine Laune wieder baldigst bessern möge!

Gute Antwort : D
Da ist aber jemand ganz schlecht aufgestanden ...

Gunnar
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von Gunnar » Do 4. Jul 2019, 08:19

b3nbarian hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 15:06
Gunnar hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 14:59
Ein Freund von mir wurde auf dem Hinweg am Rastplatz der B198 raus gewunken und musste einen Urintest abgeben. Dort wurden verschiedene neue Testhersteller getestet.
Mir selbst ist es auf dem Rückweg auf dem Rastplatz Gudrow passiert. Auch dort wurden Urintest abgehalten.
Die Test waren in beiden Fällen negativ.
Wie war der Ablauf beim urintest? Musstest im Freien unter Aufsicht dir ein Platz zum pinkeln suchen?
Es gab zuerst einen Pupillentest - Augen für ca. 10 Sekunden schließen und wieder aufmachen, Polizist guckt dann, wie die Pupillen reagieren. Ob dies bei einem Blick gegen die Sonne, bei dem die Sonne durch die Augenlieder scheint wirklich funktioniert, sei mal dahin gestellt. Die geringe Reaktion hat ihm jedenfalls nicht gefallen, so dass ich zum Pinkeltest gebeten wurde. Dafür standen zwei Dixie Toiletten (Männlein und Weiblein getrennt) bereit. Ob die Toiletten dort auf dem Restplatz sonst auch stehen, weiß ich nicht. Die Tür konnte beim pinkeln selbst geschlossen bleiben. Anschließend wurde eine kleine Probe mit der Pipette entnommen und auf dem Teststreifen verteilt. Es gab 4 verschiedene Testfelder (THC, MDMA, Amphetamine und ??? weiß nicht mehr). Nach ca. 20 Sekunden zeigten sich dann Linien in den einzelnen Testfeldern. Die Linien waren das Zeichen für "kein Befund". Ein zweite Linie zeigte an, dass der Test auch funktioniert hat.

beresef
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von beresef » Do 4. Jul 2019, 08:44

Heidi hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 14:54
Wenn die Polizei vermutet das du etwas genommen hast und einen Schnelltest verweigerst, wäre es aus Polizei-Sicht unverantwortlich dich fahren zu lassen (aus meiner auch). Daher wird es immer zum Bluttest kommen... Habe noch nie von jemandem gehört der dann weiterfahren durfte (ausser bei Srassenkontrollen und plötzlichem Notfall, also Polizei muss sofort weg)
Ich wurde nicht kontrolliert und bin, wenn ich das lese, noch glücklicher darüber.

Eines vorab: außer Alkohol gibt´s bei mir nichts betäubendes.

Den Pinkel- und auch sonstige Tests hätte ich bei ner Kontrolle auf jeden Fall trotzdem verweigert. Was weiß denn ich, wie zuverlässig die Tests sind oder wie lange die schon irgendwo rumliegen? Wenn ein Test auch nur leicht anschlägt, besteht ja schon Anfangsverdacht. Da ich eh Blut spende, hab ich mit ner Abnahme kein Problem. Nur wenn ich mein Auto dann 24h stehen lassen muss, das klingt ja doch ziemlich bescheiden?! :cry:

wissuz
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von wissuz » Do 4. Jul 2019, 09:30

Wenn ich hier immer lese "musste pinkeln". Ihr müsst überhaupt nichts. Weder euch in die Augen leuchten lassen, auf einem Bein stehen, pinkeln, irgendwelche Frage beantworten etc. Außer Führerschein, Fahrzeugpapiere und eventuell Angaben zum Wohnort und leider auch Blutabnahme. Mehr nicht!!! Nada! Niemals pinkeln, das Ding kann euch in Teufelsküche bringen!!! Verweigerung jeglicher Mitarbeit eurerseits hat auch nichts mit Unterstützung von "drauf Autofahren" zu tun. Bei jeder Drogenkontrolle werden die meisten unter Generalverdacht gestellt. Kiffer, die vor Wochen einen Joint geraucht haben, verlieren eventuell ihre Existenz etc.pp. Zeigt euch mal solidarisch und verweigert alles. Eine Blutabnahme quittiert ihr mit "damit bin ich nicht einverstanden", machen müsst ihr sie trotzdem, aber wenn diese negativ ist, könnt ihr einen Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen und eine Anzeige gegen den Beamten wegen Körperverletzung im Amt stellen. Die Anzeige direkt bei der Staatsanwaltschaft stellen NICHT bei der Polizei. Bei der Blutabnahme kreuzt an, dass ihr NICHGT damit einverstanden seid. Lasst euch vom Arzt schriftlich darlegen, welche Auffälligkeiten ihr angeblich habt. Da wird es meistens schon schwierig :-) Die Blutabnahme ist ein schwerer Eingriff seitens der Polizei und darf nur bei einem ganz klaren Verdacht geschehen.

b3nbarian
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von b3nbarian » Do 4. Jul 2019, 10:04

Gunnar hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 14:59

Es gab zuerst einen Pupillentest - Augen für ca. 10 Sekunden schließen und wieder aufmachen, Polizist guckt dann, wie die Pupillen reagieren. Ob dies bei einem Blick gegen die Sonne, bei dem die Sonne durch die Augenlieder scheint wirklich funktioniert, sei mal dahin gestellt. Die geringe Reaktion hat ihm jedenfalls nicht gefallen, so dass ich zum Pinkeltest gebeten wurde. Dafür standen zwei Dixie Toiletten (Männlein und Weiblein getrennt) bereit. Ob die Toiletten dort auf dem Restplatz sonst auch stehen, weiß ich nicht. Die Tür konnte beim pinkeln selbst geschlossen bleiben. Anschließend wurde eine kleine Probe mit der Pipette entnommen und auf dem Teststreifen verteilt. Es gab 4 verschiedene Testfelder (THC, MDMA, Amphetamine und ??? weiß nicht mehr). Nach ca. 20 Sekunden zeigten sich dann Linien in den einzelnen Testfeldern. Die Linien waren das Zeichen für "kein Befund". Ein zweite Linie zeigte an, dass der Test auch funktioniert hat.
Super, danke für den ausführlichen Bericht. Wurde dir die Wahl gelassen ob streiftest oder urintest? Da ich nachdem Festival nicht auf Anhieb wüsste womit ich in Berührung kam, würde ich den Streiftest absolut nicht wollen.

Gunnar
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von Gunnar » Do 4. Jul 2019, 11:14

b3nbarian hat geschrieben:
Do 4. Jul 2019, 10:04
Gunnar hat geschrieben:
Mi 3. Jul 2019, 14:59

Es gab zuerst einen Pupillentest - Augen für ca. 10 Sekunden schließen und wieder aufmachen, Polizist guckt dann, wie die Pupillen reagieren. Ob dies bei einem Blick gegen die Sonne, bei dem die Sonne durch die Augenlieder scheint wirklich funktioniert, sei mal dahin gestellt. Die geringe Reaktion hat ihm jedenfalls nicht gefallen, so dass ich zum Pinkeltest gebeten wurde. Dafür standen zwei Dixie Toiletten (Männlein und Weiblein getrennt) bereit. Ob die Toiletten dort auf dem Restplatz sonst auch stehen, weiß ich nicht. Die Tür konnte beim pinkeln selbst geschlossen bleiben. Anschließend wurde eine kleine Probe mit der Pipette entnommen und auf dem Teststreifen verteilt. Es gab 4 verschiedene Testfelder (THC, MDMA, Amphetamine und ??? weiß nicht mehr). Nach ca. 20 Sekunden zeigten sich dann Linien in den einzelnen Testfeldern. Die Linien waren das Zeichen für "kein Befund". Ein zweite Linie zeigte an, dass der Test auch funktioniert hat.
Super, danke für den ausführlichen Bericht. Wurde dir die Wahl gelassen ob streiftest oder urintest? Da ich nachdem Festival nicht auf Anhieb wüsste womit ich in Berührung kam, würde ich den Streiftest absolut nicht wollen.
Mir wurde nur der Urintest angeboten.

beresef
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Re: Nachmal das Thema Polizeikontrollen...

Beitrag von beresef » Do 4. Jul 2019, 11:50

wissuz hat geschrieben:
Do 4. Jul 2019, 09:30
Wenn ich hier immer lese "musste pinkeln". Ihr müsst überhaupt nichts. Weder euch in die Augen leuchten lassen, auf einem Bein stehen, pinkeln, irgendwelche Frage beantworten etc. Außer Führerschein, Fahrzeugpapiere und eventuell Angaben zum Wohnort und leider auch Blutabnahme. Mehr nicht!!! Nada! Niemals pinkeln, das Ding kann euch in Teufelsküche bringen!!! Verweigerung jeglicher Mitarbeit eurerseits hat auch nichts mit Unterstützung von "drauf Autofahren" zu tun. Bei jeder Drogenkontrolle werden die meisten unter Generalverdacht gestellt. Kiffer, die vor Wochen einen Joint geraucht haben, verlieren eventuell ihre Existenz etc.pp. Zeigt euch mal solidarisch und verweigert alles. Eine Blutabnahme quittiert ihr mit "damit bin ich nicht einverstanden", machen müsst ihr sie trotzdem, aber wenn diese negativ ist, könnt ihr einen Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen und eine Anzeige gegen den Beamten wegen Körperverletzung im Amt stellen. Die Anzeige direkt bei der Staatsanwaltschaft stellen NICHT bei der Polizei. Bei der Blutabnahme kreuzt an, dass ihr NICHGT damit einverstanden seid. Lasst euch vom Arzt schriftlich darlegen, welche Auffälligkeiten ihr angeblich habt. Da wird es meistens schon schwierig :-) Die Blutabnahme ist ein schwerer Eingriff seitens der Polizei und darf nur bei einem ganz klaren Verdacht geschehen.
Das ist auch meine Sichtweise. Nur wenn das Auto dann 24 h stehen bleibt..., is halt vor der Fusion oder einem anderen Festival auch nicht geil. Vielleicht fahre ich das nächste mal einfach 24 h früher los, dann bin ich auf der sicheren Seite. :lol:

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