Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

asci
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Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von asci » Mo 20. Mai 2019, 21:12

längerer Text...einfach mal quergesucht...insbesondere der Nordkurier war sehr ergiebig. sry für die Textwall.
Aber ich denke es könnte n paar interessieren wie die Problempersonen in die Lage versetzt wurden, ihren Einfluß auszuüben.

Lorenz Caffier

Caffier trat bereits 1979 in die CDU der DDR ein. Seinen Eintritt umschreibt er so: „Ich bin das, was man nach der Wiedervereinigung eine Blockflöte genannt hat
Als Innenminister war Lorenz Caffier Verantwortlicher für die Sicherheit des Weltwirtschaftsgipfels 2007 in Heiligendamm
Seine Politik zielt auf eine Stärkung der inneren Sicherheit durch die Neuorganisation der Landespolizei
Vorwürfe, dass es ihm vorrangig um seinen „Posten“ als Innenminister ging, wies er zurück.
Mister "ich muss den Fördergeldbescheid DRINGENST zustellen und benötige dafür einen Heli" und "ich bau meine Ferienhütte einfach mal hier hin, Umweltschutz Schmumweltschutz, ich bin CDU Mensch huldigt mir" führt einen neuen Polizeichef ein.....zum Glück bin ich empfänglich für schlechte Witze.

An der Spitze der Polizei im Osten Mecklenburg-Vorpommerns steht künftig Nils Hoffmann-Ritterbusch. Der gebürtige Kieler wird an diesem Montag von Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) feierlich in sein Amt in Neubrandenburg eingeführt. Der 53-Jährige löst Wilfried Kapischke ab, der nach nur einem Jahr in Neubrandenburg das Amt des Inspekteurs der Polizei in Schwerin übernahm.
Hoffmann-Ritterbusch leitete die Führungsstäbe der beiden Präsidien in Rostock und Neubrandenburg, wo er Kapischkes Vertreter war.

Schwere Vorwürfe auf sieben eng beschriebenen Seiten, geschickt vor knapp einem Monat an die Staatsanwaltschaft Schwerin.
Absender: Der inzwischen pensionierte einstige Top-Polizist Siegfried Stang. Gegen keinen geringeren als Innenminister Lorenz Caffier (CDU) erstattete Stang mit dem Schreiben Anzeige wegen Untreue.
Caffier habe über Jahre Beförderungen geduldet, die nicht mit geltenden Gesetzen in Einklang zu bringen gewesen seien
Stang führt aus: Die vier hätten, von langer Hand geplant, Günstlinge in Spitzenfunktionen im Polizeiapparat und im Ministerium untergebracht.
Vor allem die in der Tat kometenhafte Laufbahn von Wilfried Kapischke, der binnen weniger Jahre zum Inspekteur der Landespolizei aufstieg, sei Günstlingswirtschaft zum Schaden der Steuerzahler. Stang selbst war als damaliger Polizeidirektor und Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg gegen Kapischke in einem früheren Bewerbungsverfahren selbst unterlegen, woraus er in der Anzeige auch keinen Hehl macht.


Spitzenbeamte der Polizei #MV erhielten heute -nach der vorgeschriebenen Erprobungszeit- ihre angemessenen Dienstgradabzeichen-#Gratulation an:
➡️ Wilfried Kapischke (#Inspekteur der #Polizei M-V)
und an
➡️ Nils Hoffmann-Ritterbusch
(#Polizeipräsident im @Polizei_PP_NB )

Polizeidirektor a.D. Siegfried Stang, bis 2015 Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg, zum Fusion-Festival im vollen Wortlaut.
+++ Hinweis: Unsere Berichterstattung zu Siegfried Stangs Schreiben, das wir hier dokumentieren, finden Sie hier. +++
Mit großem Interesse habe ich die vorgenannte Berichterstattung verfolgt. Immerhin war ich bis 2015 und in den Jahren davor für die polizeiliche Begleitung des Festivalsverantwortlich, im Jahr 2010 als Leiter der Polizeidirektion Neubrandenburg, ab 2013 als Leiter der Polizeiinspektion Neubrandenburg.
In all den Jahren lief das Festival ruhig und ohne besondere Störungen ab. Die Klientel kann man als besonders friedfertig bezeichnen.
Es wurden jeweils Sonderkräfte zur polizeilichen Betreuung abgestellt, die sich vor oder nahe dem Festival-Gelände aufhielten und jederzeit in der Lage waren, bei polizeilich relevanten Vorkommnissen einzugreifen. Auch die Versorgung mit Feuerwehr- und Rettungskräften war sichergestellt.
Beim „Fusion“-Festival handelt es sich um eine Veranstaltung, die maßgeblich von Herrn Eulenhaupt organisiert wird. Es ist keine öffentliche Versammlung im Sinne des Versammlungsgesetzes, da es den Teilnehmern nicht darauf ankommt, in öffentlichen Angelegenheiten eine politische Aussage zu machen. Im Grunde handelt es sich also um eine privat organisierte Veranstaltung zu kommerziellen Zwecken, da Eintrittskarten verkauft werden.
Im Einsatzfall (also bei einer polizeilich bedeutsamen Störung oder einer konkreten Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung) ist die Polizei zweifelsfrei berechtigt, das Festival-Gelände zu betreten. Sie kann dazu – wie in den Vorjahren – unmittelbar am Zugang zu Gelände präsent sein. Dies reicht einsatztechnisch vollständig aus, um notfalls schnell eingreifen zu können.
Der nun von Herrn Hoffmann-Ritterbusch geltend gemachte Anspruch, der Polizei auf dem Gelände einen Platz einzuräumen, ist sowohl in sachlicher wie in rechtlicher Hinsicht grob abwegig.
Diese Forderung geht weit über ein Betretungsrecht hinaus. Und auch ein Betretungsrecht hat die Polizei nur bei Vorliegen einer konkreten Gefahr, d.h. der Schadenseintritt muss in einem bestimmten, konkreten Einzelfall tatsächlich zu befürchten sein. Den Äußerungen von Herrn Hoffmann-Ritterbusch ist aber allenfalls zu entnehmen, dass es ihm um Befürchtungen allgemeiner Art geht. Dabei handelt es sich bestenfalls um sogenannte abstrakte Gefahren (ähnlich den Gefahren im Straßenverkehr).
Im Ergebnis ist also festzustellen, dass die Polizei nach dem Polizeigesetz (SOG M-V) keinen Anspruch auf ein Betreten des Geländes ohne Vorliegen einer konkreten Gefahr hat, erst recht keinen Anspruch auf Einräumung eines Platzes.
Einiges spricht dafür, dass Herr Hoffmann-Ritterbusch die Angelegenheit deshalb an sich gezogen hat (normalerweise ist die PI NB zuständig), um in der Öffentlichkeit Aufsehen zu erregen und sich zu profilieren. Es sieht so aus, als wolle er deshalb Einfluss nehmen und seinen Willen um jeden Preis durchsetzen. In fachlicher oder rechtlicher Hinsicht muss sein Ansinnen als völlig überzogen angesehen werden. Die Betroffenen könnten es Gängelei-Versuch verstehen.
Ohnehin ist originär die Ordnungsbehörde zuständig, die Polizei nur subsidiär. Nicht nur deshalb dürfte Herr Hoffmann-Ritterbusch den Landkreis mit ins Boot geholt haben, sondern auch im Hinblick auf eine entsprechende Rückendeckung
Es wäre bedauerlich, wenn das Ansehen der ganzen Region wegen mutmaßlicher Profilierungsversuche eines relativ unerfahrenen Polizeipräsidenten Schaden nähme.
Zudem stellt das Festival einen nicht unerheblichen lokalen Wirtschaftsfaktor und eine touristische Empfehlung der Seenplatte dar. Da sind unnötige Forderungen eines Polizeipräsidenten eher fehl am Platz.
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Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) teilt im Streit um die Präsenz von Sicherheitsbehörden auf dem Fusion-Festival die Haltung der Polizei. „Dem Minister sind die Einschätzungen und Forderungen zum Sicherheitskonzept bekannt, und er teilt diese“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Sie erschienen angesichts des tragischen Unglücks bei der Love Parade in Duisburg 2010 geradezu angemessen.

Viele Besucher prangern Polizeiversagen an

Randolf und eine Begleiterin, Miriam kamen offenbar von Westen, bogen dann nach links auf die Rampe ab, die sie für irgendeinen Nebenausgang hielten und bemerkten dann erst, dass dies der offizielle Eingang war! Miriam kritisiert die fehlenden Durchsagen:
„WAS allerdings schon zu dem Zeitpunkt absolut fatal war, war dass es keinerlei Durchsagen oder Erklärung für den Stopp gab. Schon bei der ersten Absperrung drängten die Leute vorwärts und wollten wissen, warum es nicht weiter geht. Hätte man einmal eine Durchsage gemacht, dass man in ein paar Minuten weiterkommt, hätten die Leute sicherlich nicht so gedrängt, sondern einfach abgewartet, dass es weitergeht. Die Stimmung war nämlich grundsätzlich sehr friedlich und entspannt.“ Die beiden wandten sich sogar an an Polizisten, dass diese doch Durchsagen machen sollten und wurden abgewiegelt: “Macht doch bitte mal eine Durchsage, es weiß doch niemand, dass man hier aufs Gelände kommt. Das wird gefährlich!” Die Antwort des Polizisten war: “Jaja, ich geb’s weiter.”Hier ein Interview mit Randolf bei N24.
Ähnliche Erfahrungen mit der Polizei machte Jörg Pilzweger:
Er und seine Tochter waren auf dem Heimweg, als Polizisten die Sperre an der unteren Hauptrampe gegen 16:12 Uhr dicht machten und wurden dort aufgehalten, bis die Sperre aufgelöst wurde. Auf seine Hinweise an die Polizisten, dass die Situation langsam gefährlich werde, erhielt er entweder die lapidare Antwort: „Das müssen Sie mit meinem Vorgesetzten besprechen“ oder sie reagierten gleich gar nicht.
Dementsprechend äußert sich auch AndreasS. in einem YT-Kommentar:
„Zum Thema Polizei. Die tragen eine gehörige Mitschuld. Ein Kumpel von mir war da. Der sagte einem Polizisten das er nicht rumstehen solle und es gleich tote gebe. Da sagte der nur süfisant „Jaja. Geh weiter. Oder willst du uns erklären wie wir unsere Arbeit machen. Abmarsch“.
Zitat von Youtuberin DeluxeBebeQ1992:
„ich war dabei .. neben mir war ein mann sein arm voller blut nur am schreien auf meiner anderen seite ein mädchen was immer wieder bewusstlos wurde und so viele lagen schon am boden .. wollte ich n polizist rufen hat er sich die menchen angeguckt und das einzige was der meinte „ihr müsst selber gucken wie ihr hier raus kommt“ und lief weiter…“
isyanfreak meint:
„Haben denen 3 Mal Bescheid Gesagt Das Drin Schon Menschen Auf Dem Boden Liegen Und Was Bekamen Wir Als Antwort: Verzieh Dich alter Da Drin Laüft Die Musik Wir Kümmern Schon Drum -.- und alleine neben mir haben locka über 7 leute Auch Versucht Es Denn Bullen Zu erklären aber nix da-.-„
Zitat von grafixfox:
„(..) Ich wollte einen Polizisten darauf hinweisen, dass da unten ein Notfall wäre und mehr Beamte da eingreifen sollten. Mehr als ein grinsen erntete ich nicht von ihm. (..)“
Marcel berichtet auf ravercount:
„Meine Freundin und Ich waren dabei! Sie wurde selbst Bewusstlos! Habe echt mein bestes gegeben um sie daraus zu holen was mir auch gelang!! zum Glück. Aber scherz daran war, die Polizisten und die security Beschäftigten des Veranstalters, haben es doch ingnoriert leute zu helfen oder gar zu ignoriert auf leute zu hören die es vorher gesehn und angekündigt haben. Mir konnte noch nicht einmal jemand sagen von denen wo ein Sanitäter oder Ersthelfer ist : Sie sagten zu mir: Mach die augen auf!“
Sandra:
„(..) das mit der Polizei und den Sanis kann ich nur bestätigen. Wir haben von oben versucht den Menschen zu helfen, leider mussten wir mitansehen wie Menschen vor unseren Augen gestorben sind. Ich kann nciht aufhören darüber nach zudenken. Ich habe ein so tiefes Mitgefühl mit Angehörigen. Ich kann nur sagen Schande an die Polizei und Sanis. Die waren nicht in der LAge den Menschen zu helfen, im gegenteil die haben auf die Mensche drauf gehauen.“
Dennis berichtet auf ravercount:
„Ich war selber im Tunnel und das war so voll da ….sind dann aber noch rechtzeitig wieder zurück gelaufen. Draußen angegommen bin ich zu einem von diesen drecks-Bullen gegangen und sagte ihm daß der Tunnel komplett voll sei und daß keiner mehr auf das gelände käme und wenn die noch mehr Leute in den Tunnel lassen würden daß es zu einer panik komme…… er sagte nur „ich weiß“…..und immer mehr Leute liefen in Massen in den Tunnel.Unverantwortlich…..mein Beileid!!!!!“
Zitate von André:
„Das mit den Polizisten hatten wir auch. Ich schrie einen an, was diese Sperre (oben an der Rampe) jetzt noch solle, wo vorher stundenlang nicht geachtet wurde, dass unten schon alles voll gewesen war und Abwanderer vom Gelände hinunter liefen. Wo eine richtige Hilfe von Polizisten unten viel wichtiger gewesen wäre. An den Seiten lagen doch genügend Verletzte ….er meinte nur zu uns „Sagt es dem Veranstalter!“ (..) Wenn ihr Polizisten nun die Schuld von euch weist, dann seid auch so fair und gebt zu wie kopf- und hilflos ihr da agiert habt. Punkte abgesperrt wo kein Zaun nötig war – hilfesuchende Menschen habt ihr auf sich alleine gestellt gelassen und Eskalations-Abwehrmaßnahmen viel zu spät oder gar nicht unternommen. Wir waren euer Vieh hinter Zäunen, welches ihr nicht im Griff bekommen konntet. Resignierte Gesichter von euch Ritter in grün!“
Kommentator Bernd berichtet auf Twitgeridoos Blog:
„Wir sind zwei junge Männer aus Ascheberg, beide 26 Jahre alt die am 24. Juli 2010 in Duisburg bei der LoveParade2010 dabei waren. Zum Zeitpunkt als die Panik ausbrach, befanden wir uns oberhalb der Zugangspampe. Als wir gesehen hatten was für ein Unglück gerade geschieht, wollten wir auf Grund unser Ausbildung im Ehrenamt der FFW und THW zum Ersthelfer in der Zugangsrampe erste Hilfe leisten. Dies wurde uns jedoch von den Beamten der Polizei jedoch verwehrt und verboten, mit der Aussage: „Wir brauchen keine unausgebildeten Ersthelfer!“ Nach dem wir nochmals drauf hingewiesen haben das wir bei der FFW und THW sind und ich meinen Helferausweis des THWs vorgezeigt habe und wir gesagt haben das da Verletzte sind und noch keine Notärzte bzw Rettungskräfte vor Ort sind haben wir nochmals die Aussage bekommen: „Wir brauchen keine Hilfe!“ Somit wurden wir genötigt Unterlassene Hilfeleistung zu begehen!“
Thomas910 berichtet:
„Ich selber war in dem Tunnel, als die Panik ausbrach. Ich hatte viel Glück, dass ich ohne physischen Schaden blieb. Eine Person reanimierte ich und zwei starben mir leider unter der Hand weg. Die Polizei sprach mir als ich einer weiteren Person helfen wollte, einen Platzverweis aus. Dies tat sie mit fast allen Helfern. Selber halfen nicht alle Polizisten.“
Bernd auf ravercount:
„habe versucht menschen aus den berg voller menschen zu retten…… ich habe nich genug kraft gehabt mit 1-2man sogar welche zu befreien aus den berg. diese staatsdiener standen nur wie roboter da und taten nix.“
Kommentator Oliver Korn in Raveline:
„(..) Ein Arbeitskollege erzählt mir später, das ihn ein Polizist, als er über die Mauer klettern will, wieder in die Menschenmenge wirft. (..)“
Zitat von A.M.A.N:
„Wir haben selbst ab 13 Uhr an dem Eingang gestanden, und es bewegte sich bis 15 Uhr überhaupt nichts. Die Leute wurden natürlich immer nervöser und agressiver. Und unsere ach so tolle Polizei hat überhaupt nichts geregelt. An dem Eingang stand ein Polizeiwagen mit 3 Polizisten. Nachdem ich die Polizei auf eine Schlägerei aufmerksam gemacht habe, haben sich die Polizisten in ihr Auto zurückgezogen und von innen veriegelt. Für mich ist es unfassbar wie sich hier die Polizei verhalten hat. Zwei Kilometer weiter standen ungefähr 30 Polizeiwagen mit ca. 80 Mann Besatzung gelangweilt rum und wußten nicht was sie tun sollen.“

tryfullonbeatz
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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von tryfullonbeatz » Di 21. Mai 2019, 12:01

Was soll ich den mit dem Teil vom Text anfangen wo nur Kommentare der Besucher der Loveparade zitiert werden die die Polizei angesprochen haben das es gleich ein Unglück geben wird? Was hat das mit der Fusion zu tun?

Und die Informationen aus dem ersten Teil zu Caffier und Ritterbusch sind auch nicht neu. Jeder der aktuell die Presse verfolgt hat diese Aussagen schon gelesen. Also ich ziehe keine neuen Erkenntnisse oder Informationen aus dem von dir geposteten Text. Deshalb frage ich dich, warum das ganze?
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Partybombe
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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von Partybombe » Di 21. Mai 2019, 16:19

@ tryfullonbeatz:

Ich find es ok, wenn sich jemand die Mühe macht so ein langen Beitrag zu posten.
Der zusätzliche Stromverbrauch wegen diesem Beitrag wird die Welt nicht in die Knie zwingen.

Klar die Ausschnitte von der Loveparade sind etwas viele. Zeigen aber das eine anwesende Polizei nicht immer
mehr Sicherheit bringt.

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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von tryfullonbeatz » Di 21. Mai 2019, 16:22

Partybombe hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 16:19
@ tryfullonbeatz:

Ich find es ok, wenn sich jemand die Mühe macht so ein langen Beitrag zu posten.
Der zusätzliche Stromverbrauch wegen diesem Beitrag wird die Welt nicht in die Knie zwingen.

Klar die Ausschnitte von der Loveparade sind etwas viele. Zeigen aber das eine anwesende Polizei nicht immer
mehr Sicherheit bringt.
Hätte gerne ne Antwort vom Thread Ersteller. Du kannst ja auch nur raten was er oder sie damit bezwecken möchte.
Der Bass muss ficken!

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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von tryfullonbeatz » Di 21. Mai 2019, 16:33

Partybombe hat geschrieben:
Di 21. Mai 2019, 16:19
@ tryfullonbeatz:

Ich find es ok, wenn sich jemand die Mühe macht so ein langen Beitrag zu posten.
Der zusätzliche Stromverbrauch wegen diesem Beitrag wird die Welt nicht in die Knie zwingen.

Klar die Ausschnitte von der Loveparade sind etwas viele. Zeigen aber das eine anwesende Polizei nicht immer
mehr Sicherheit bringt.
Aber ich stelle auch gerne dir nochmal die Frage. Was haben die Aussagen der Loveparde Teilnehmer des Jahres 2010 mit der Fusion zu tun?
Der Bass muss ficken!

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Pladde
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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von Pladde » Di 21. Mai 2019, 16:46

Das hat insofern mit der Fusion zu tun, das der Herr Ritterbusch ständig das Unglück der Loveparade mit der Fusion vergleicht bzw. sowas auf der Fusion passieren kann. Die Kommentare zeigen, das die Cops alles falsch gemacht haben was se konnten... Deshalb ist das ja so eine Ironie, das die Loveparade mit der Fusion verglichen wird... Auf der Loveparade haben gleichermaßen Veranstalter UND Polizei versagt...

Wir sind uns natürlich alle bewusst das dass Gelände für eine solche art Panik, nicht prädestiniert ist und die Aussagen vom Herrn Ritterbusch totaler Unfug ist...

Partybombe
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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von Partybombe » Di 21. Mai 2019, 17:13

Der Hauptunterschied zwischen Loveparade und Fusion ist, dass es auf der Fusion keine Tunnels, Unterführungen oder Geleise-/ Perronvertiefungen gibt.

Selbst wenn z.B. eine Gasflasche explodieren würde, können immer und überall die Menschen weg flüchten. Selbst in den Hangars gibt es im hinteren Bereich Notausgänge. Daher wirklich nicht zu vergleichen.

Ein weiteres Problem ist, wenn die Polizei nach einem Vorfall das Zepter übernommen hat, hat der Veranstalter auf seinem (privat) Gelände nicht mehr viel zu melden. Bei der Paranoia die von Seiten der Polizei her kommt, möchte ich mich nicht in deren ihr selbst definierten Sicherheitswahn begeben müssen.

Aus ca. 13 Jahren Fusionerfahrung kann ich sagen, dass ich mich selten an einem Ort so sicher fühle wie an diesem Festival. Die Hin- und Rückreise mit dem Auto empfinde ich als massiv gefährlicher.

Pladde
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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von Pladde » Di 21. Mai 2019, 17:22

Ich habe ca. 8 Jahre Fusionerfahrung und kann das nur bestätigen! Diese Freiheit habe ich bisher nur auf der Fusion erlebt.

DamianMono
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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von DamianMono » Di 21. Mai 2019, 17:40

10 Jahre und selbes Empfinden.

Bei Veranstaltungen mit Polizei hatte ich bei Problemfällen nicht das Gefühl von absoluter Sicherheit... Vielmehr bestand dann immer das Gefühl, das die Polizei zwar ihr Sicherheitskonzept hat, aber auch nur strikt nach diesem agiert... Situatives Verhalten aufgrund eintretender Umstände sind da fehl am Platze... Das ist in meinen Augen auch eines der größten Problem bei der Loveparade gewesen... Die Polizei hatte ihr Konzept, an das sie sich geklammert haben... Und ich glaube viele Cops waren in der brisanten Situation a) überfordert und b) einfach falsch eingestellt...

Die Fusion veranstaltet dieses Festival nicht das erste mal, die involvierten Vereine, Clubs etc. auch nicht.... Da herscht ein riesen Pool an Fachwissen was Veranstaltungen angeht, wie die Leute sich verhalten und wie man mit den Leuten umgeht in Gefahrensituationen... Hier besteht eine gewisse Routine und Prozessoptimierung, gewachsen an den ganzen Jahren....

Wäre die Loveparade weiter in Berlin gewesen, die gleichen Veranstalter etc. dann würden wir sie heute noch feiern... mit absoluter Sicherheit... Diese Tragödie wäre so nicht passiert, weil in Duisburg die falschen Leute die falschen Entscheidungen getroffen haben, mit dem Hintergrund, dass Sie es besser können, als eingespielte Fachleute....

Pladde
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Re: Fusion Festival Problempersonen ...wer sind eigentlich die Akteure und wie kamen sie in ihre Positionen?

Beitrag von Pladde » Di 21. Mai 2019, 17:59

Ich habe da schon zu oft, die Erfahrung gemacht, das die Cops bei größeren Veranstaltungen auch sehr gerne Polizeischüler einsetzen... Was natürlich noch zusätzliche Gefahren birgt, da diese gerne übermotiviert und/oder sehr verunsichert sind.

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