Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

followtheV
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Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von followtheV » Di 2. Jul 2019, 08:31

Moin. Mal ne Frage in die Runde -
Seid ihr an den ganzen Essensständen eigentlich satt geworden? Ich hatte da immer so meine Probleme...

Das erste mal nach 5 Tagen nach einer(!) Mahlzeit wieder richtig satt war ich von einem Döner am Bahnhof.
Möglicherweie essen andere weniger als ich oder ich esse viel. Habe es auch mal mit 2 Pizzen ausprobiert, 10€ ausgegeben - aber so ganz gemütlich satt wird man davon auch nicht.

Wie denkt ihr über die Preissituation?
Ich fand die Preise teils für die gelieferte Menge und Qualität echt gepfeffert.
1.50€ für eine echt kleine Kugel Eis ist schon kapitalistisch.
Ein Crepe für 5€ den man aufgrund der Konsistenz eigentlich besser aus einer Schale löffelt.
Bei vielen Wraps war der Teig so dünn dass Wickelpapier und Teig irgendwann eins waren.

Desenchantee
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von Desenchantee » Di 2. Jul 2019, 09:06

Gefräßiger! :D

nein, in weiten Teilen stimme ich Dir hier zu... für mich persönlich geht es noch grade so durch mit den Portionen,
ich kenne allerdings auch Leute die arge Probleme hätten, so 5 Tage Feiern durchzuhalten.

Elfiks Pizza fand ich immer nahrhaft und wohlschmeckend und der Pastastand in der Nähe hatte echt gute Portionen (5 Euro ein Karton).

Allerdings waren auch Angebote dabei, wo man schon den Kopf schütteln muss.
Flammkuchen für 5 Euro, der nicht mehr wiegt als das Papier herunter.

Die Krönung war für mich allerdings der Burritostand an der Fressmeile, da standen nur ein paar Leute an und es dauerte Ewigkeiten.
Meine Bestellung habe ich bei 4 verschiedenen Leute aufgegeben, und der Burrito wurde dann auch von 3 verschiedenen leuten zusammengeklappt.
Enthielt dafür dann auch nichts Schmackhaftes und wie man den essen sollte, ohne sich komplett vollzusauen, hat sich mir auch nicht erschlossen.

vietz
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von vietz » Di 2. Jul 2019, 09:07

followtheV hat geschrieben:
Di 2. Jul 2019, 08:31
Moin. Mal ne Frage in die Runde -
Seid ihr an den ganzen Essensständen eigentlich satt geworden? Ich hatte da immer so meine Probleme...

Das erste mal nach 5 Tagen nach einer(!) Mahlzeit wieder richtig satt war ich von einem Döner am Bahnhof.
Möglicherweie essen andere weniger als ich oder ich esse viel. Habe es auch mal mit 2 Pizzen ausprobiert, 10€ ausgegeben - aber so ganz gemütlich satt wird man davon auch nicht.

Wie denkt ihr über die Preissituation?
Ich fand die Preise teils für die gelieferte Menge und Qualität echt gepfeffert.
1.50€ für eine echt kleine Kugel Eis ist schon kapitalistisch.
Ein Crepe für 5€ den man aufgrund der Konsistenz eigentlich besser aus einer Schale löffelt.
Bei vielen Wraps war der Teig so dünn dass Wickelpapier und Teig irgendwann eins waren.
Hi, für jemand mit groooßem Hunger, waren die Portionen einiger Gericht vielleicht etwas zu klein. Aber z.B. bei den Crêpes kann ich dir überhaupt nicht zustimmen. Gegenüber der Seebühne gab es z.B. 1 Crepe mit Nutella für 2,50 Euro. Das finde ich mehr als in Ordnung.

rumi
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von rumi » Di 2. Jul 2019, 09:12

Isst Du sonst Fleisch? Hast Du an den Ständen mal gefragt, dass sie ruhig mehr drauf tun können?

Ich hab mehrmals Crepes gegessen, auch mal „mehr Inhalt“ gebeten und nie mehr als 3€ oder 3,50€ gezahlt und konnte sie bequem von der Pappe essen. Ausserdem 2x verschiedene vegane Burger (1x 4,50€ und 1x 5€) - die wohlgemerkt etwas kleiner waren als in Restaurants bei mir in der Nähe. War aber trotzdem satt. Fand die Preise ok für mein veganes Essen (für Nudeln und oder Flammkuchen fänd ich 5€-6€ aber etwas übertrieben). Ergänzend esse ich immer auch mein mitgebrachtes Essen :).

poschel
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von poschel » Di 2. Jul 2019, 10:21

Profitipp: Iss die Sachen die gut stopfen.
- Handbrot (wahnsinnig gut)
- Wagenburger
- Vöner
- diese arabische Gemüsepfanne mit frittiertem Gemüse

von denen isst du 1x und bist erstmal gesättigt. Hab jeden Tag 2x was gefuttert unten und das hat immer den ganzen Tag easy gereicht. Bei mehr Hunger
dazu ne Banane ausm Konsum und alles easy.

followtheV
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von followtheV » Di 2. Jul 2019, 11:13

Das Handbrot hab ich auch einige male gegessen. Das hat am längsten gehalten. Aber das war eines der Dinge, für das man eine Schürze, einen Trick oder nen tiefen Teller mit Löffel braucht. Mit der Soße obendrauf ist selbst ein Döner einfacher zu essen.
Nach "mehr" gefragt habe ich nicht. Fände ich unhöflich und hätte vermutlich zur Folge dass es dann jeder getan hätte.
Ich kann die kleinen Portionen und einem einzigen Aspekt verstehen - es wird weniger Essen weg geschmissen, was die Müllsituation erträglicher macht. Das ist das einzige womit ichs mir schön reden kann.

Ja - ich esse gern Fleisch. Meine erste Aktion am Bahnhof war ein Pulled-Pork Brötchen runterzuschlingen. Das erste Mal satt nach einer Portion nach 5 Tage Festival. Ich kann die Leute verstehen, die mit Taxi oder Shuttle nach Mirow oder Lärz fahren um da was anständiges zu essen. Hätte ich auch machen sollen, dann hätte ich mehr vom Festival gehabt.

Zum Thema "vegane Currywurst" oder "veganer Burger" oder "veganer Döner" -
Sorry. Das ist Scheinheilig. ich verurteile niemand wegen seiner Ansichten zum essen. Aber warum braucht es vegane "Fleischgerichte"? Dann möge man es doch anders nennen. Vegane Currywurst/Burger/Döner klingt für mich nach Absatzzwang, Kapitalismus, Gewinnabsichten -
Standard Festival-Junkfood mit veganem Stempel. Quasi Etikettenschwindel.

freq
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von freq » Di 2. Jul 2019, 11:17

followtheV hat geschrieben:
Di 2. Jul 2019, 11:13
Zum Thema "vegane Currywurst" oder "veganer Burger" oder "veganer Döner" -
Sorry. Das ist Scheinheilig. ich verurteile niemand wegen seiner Ansichten zum essen. Aber warum braucht es vegane "Fleischgerichte"? Dann möge man es doch anders nennen.

Warum nennt man dann Würste und Buletten aus Fleisch so? Ist ja letztendlich auch nur eine weiterverarbeitete Masse an essbarem Material in eine praktische Form gepresst...

raketen_ralf
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von raketen_ralf » Di 2. Jul 2019, 11:26

followtheV hat geschrieben:
Di 2. Jul 2019, 11:13
Zum Thema "vegane Currywurst" oder "veganer Burger" oder "veganer Döner" -
Sorry. Das ist Scheinheilig. ich verurteile niemand wegen seiner Ansichten zum essen. Aber warum braucht es vegane "Fleischgerichte"? Dann möge man es doch anders nennen. Vegane Currywurst/Burger/Döner klingt für mich nach Absatzzwang, Kapitalismus, Gewinnabsichten -
Standard Festival-Junkfood mit veganem Stempel. Quasi Etikettenschwindel.
Ist die Kackewurst eines Vegetariers aus Fleisch? :o

RainbowPower
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von RainbowPower » Di 2. Jul 2019, 11:39

raketen_ralf hat geschrieben:
Di 2. Jul 2019, 11:26

Ist die Kackewurst eines Vegetariers aus Fleisch? :o
Und enthält die Kackwurst eines Fleischessers eventuell auch Beilagengemüse? :lol:

(Juhu..genau die richtigen Fragen, um mit der Realität wieder klar zu kommen)

Bollek
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Re: Seid ihr eigentlich an den Ständen satt geworden?

Beitrag von Bollek » Di 2. Jul 2019, 11:44

followtheV hat geschrieben:
Di 2. Jul 2019, 11:13
Zum Thema "vegane Currywurst" oder "veganer Burger" oder "veganer Döner" -
Sorry. Das ist Scheinheilig. ich verurteile niemand wegen seiner Ansichten zum essen. Aber warum braucht es vegane "Fleischgerichte"? Dann möge man es doch anders nennen. Vegane Currywurst/Burger/Döner klingt für mich nach Absatzzwang, Kapitalismus, Gewinnabsichten -
Standard Festival-Junkfood mit veganem Stempel. Quasi Etikettenschwindel.
Das hat nichts mit Scheinheiligkeit zu tun. Tiere werden auch nicht seit jeher zu Burger Patties verarbeitet oder in Wurstform gepresst. Niemand hat das Recht, diese Formen zu vereinnahmen. Nahrungsmittel lassen sich so nunmal einfacher zubereiten und verspeisen.

Zur Größe der Portionen: Ich gebe Dir recht, die ausgegebenen Mengen der Stände driften auseinander, aber mit etwas Beobachtung findet jeder heraus, wo man satt werden kann und wo vielleicht nicht. Kumpir mit Falafel oder Gyros im Fladenbrot von der Vleischerei waren bspw. sehr reichlich. Hinterher noch etwas Obst als Nachtisch und wir wurden zum Platzen satt. Ein Freund von uns konnte auch nicht auf sein Schnitzel während des Festivals verzichten, weshalb wir für ihn auf dem Rückweg vom Baden in Rechlin an einer Gaststätte anhielten. Mit bisschen Trinkgeld oder wenn Du lieb fragst, bekommst Du auch etwas Nachschlag, glaub mir.

Nichtsdestotrotz begegneten wir auch Besuchern_innen, die regelrecht überrascht vom rein vegetarischen/veganen Angebot waren und sich gezwungen sahen, "jeden Tag am Auto grillen" zu müssen :roll:

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