Begegnung mit dem Trachtenverein

590ca18b554
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Re: Begegnung mit dem Trachtenverein

Beitrag von 590ca18b554 » Di 18. Jun 2019, 14:21

Auf den Sack gehen, wird niemanden helfen. Freundliche Kooperation und das Wissen um rechtliche Grenzen, schon viel eher.

Die Bassliner werden schon immer kontrolliert und die Herren machen das nicht zum ersten Mal. Die Wissen genau was Sie tun. Ich bezweifle stark das hier etwas steht was die Polizei noch nicht weiß.

Ich kann nur von illegalen Aktionen abraten. Da tut sich keiner damit nen Gefallen.

holterdipolter
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Re: Begegnung mit dem Trachtenverein

Beitrag von holterdipolter » Di 18. Jun 2019, 18:19

Für den Umgang mit der Polizei braucht man vier Sätze:

1. Hier ist mein Ausweis/der Verbandskasten/das Warndreieck/die Warnwesten (als Antwort auf die Frage danach). Es ist ziemlich sinnvoll die nicht im Kofferraum sondern im Fahrzeuginnenraum zu haben.

2. Ich muss Ihre Fragen nicht beantworten und werde das auch nicht. (Als Antwort auf alle anderen Fragen)

3. Ich möchte das nicht. (Wenn die Polizei einen Test durchführen möchte oder das Auto durchsuchen möchte).

Wenn es angeordnet wird kann man sich nicht wirklich dagegen wehren. Zwangsmaßnahmen sind eventuell schmerzhaft, dauern sehr lange, und wer sich körperlich wehrt riskiert eine Anzeige wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Beleidigung, ...

Wer zu 100% sauber ist kommt mit dem Schnellest (pinkeln, pusten oder wischen) sicherlich zügiger durch die Kontrolle. Der Bluttest wird bei positivem Schnelltest sowieso angeordnet. Wer aber Zeit und Langeweile hat kann sich ja auch das Verfahren zum Bluttest mal ganz in Ruhe anschauen.

4. Ich will mit einem Anwalt sprechen. (nach der Festnahme)

freq
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Re: Begegnung mit dem Trachtenverein

Beitrag von freq » Di 18. Jun 2019, 18:30

holterdipolter hat geschrieben:
Di 18. Jun 2019, 18:19
Wer aber Zeit und Langeweile hat kann sich ja auch das Verfahren zum Bluttest mal ganz in Ruhe anschauen.
:mrgreen:

holterdipolter
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Re: Begegnung mit dem Trachtenverein

Beitrag von holterdipolter » Di 18. Jun 2019, 18:50

Ganz vergessen:

Gedächtnisprotokoll anfertigen (im Zweifel ne Sprachnachricht aufnehmen)

Namen der Beteiligten und deren Dienststellen aufschreiben (die meisten Polizisten haben mittlerweile eine Visitenkarte und geben die auch problemlos raus)

Wenn irgendwas unterschrieben werden soll schön groß und quer über das ganze Blatt sowas wie 'Maßnahmen gegen meinen ausdrücklich und eindeutig geäußerten Willen durchgeführt' schreiben.

Wenn man sich irgendwo irgendwie zur Sache äußern soll: "ich mache zur Sache keine Angaben" reinschreiben. Auch wenns einen nicht selbst betrifft. Auch für Fragen wie "wem gehört dieser Schlafsack"

Dienstaufsichtsbeschwerde wenn nötig und geboten.

Mulisali
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Re: Begegnung mit dem Trachtenverein

Beitrag von Mulisali » Mi 19. Jun 2019, 01:28

https://m.facebook.com/1333082170124194 ... 1784195898

Hier schreibt ein Anwalt wozu man vor/während/nach dem Festival verpflichtet ist. Man muss kaum etwas!! wir lassen uns nur viel zu viel gefallen..weil man seine Rechte nicht kennt.
Er greift auch den Punkt der Solidarität auf. Eben NICHT nach dem Motto : Wenn man nichts zu verbergen hat kann man ja alles mitmachen - wirklich interessant und lehrreich

(den link kann man trotzdem sehen, auch wenn man nicht bei fb ist)

barak
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Re: Begegnung mit dem Trachtenverein

Beitrag von barak » Mi 19. Jun 2019, 16:07

Wie ist das eigentlich,da ja genügend Richter vor Ort sein sollten.
Kann man doch eigentlich verlangen das jede Durchsuchung oder Blutentnahme von einem Richter abgesegnet wird.
Der Polizist kann sich ja bei dem Aufgebot schlecht auf Gefahr im Verzug oder kein Richter erreichbar rausreden.

Daher wenn der Polizist mich durchsuchen will wegen roter Augen. Dann sollte ich nach einem schriftlichen Befehl eines Richters fragen mit Begründung.

Meine Gedanken dazu.

Noch ein nützlicher link zum Thema

https://kop-berlin.de/was-darf-die-poli ... -sie-nicht

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