Newsletter 1/2019 Resümee Fusion 2018 Nachschlag

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mull
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Newsletter 1/2019 Resümee Fusion 2018 Nachschlag

Beitrag von mull » Fr 1. Mär 2019, 20:00

Hier einmal für alle die keinen Newsletter erhalten:
Newsletter 1/2019
Resümee Fusion 2018 Nachschlag

Liebe Fusionstinnen und Fusionisten,
wir wollen uns vorab bei euch dafür entschuldigen, dass wir seit dem
vergangenen Fusion Festival so wenig von uns haben hören lassen. Die
Gründe dafür sind vielfältig. Sie liegen zum einen etwas in unserer
Struktur, aber mehrheitlich wohl darin, dass wir es über Monate verbummelt
haben, unserem Anspruch gerecht zu werden, euch, den Besucher:innen und
auch den mitarbeitenden Crews gegenüber transparent zu bleiben. Im Forum
wurde schon länger angemahnt, dass von uns ein Statement zu diversen
Themen erwartet wird, aber das wurde von uns zunächst nicht richtig
wahrgenommen. Zum Teil geht es um Themen oder Vorfälle, die wir zuerst
einmal unter uns diskutieren mussten oder wollten. Zu anderen Punkten
hätten wir eigentlich auch kurz was sagen können, aber alle haben
gewartet, dass das jährliche Resümee geschrieben wird, was aber auch
nicht geschah, weil Diskussionen noch nicht geführt oder -wie gerne mal-
ergebnisoffen, oder konsenslos blieben. Wir sind manchmal auch einfach
überfordert, mit all dem was wir inhaltlich klären und diskutieren
wollen, treffen uns dafür zu selten und dann bleibt es am Ende einfach
liegen.

Also schreiben wir euch jetzt, weil lieber spät als nie, das was wir zu
diversen Themen sagen können, oder sagen wollen. Wir haben euch dazu
jeweils zum Forum 2018 verlinkt, damit ihr bei Interesse dort die
Diskussion nachlesen könnt.

Alle Ticketinhaber:innen werden wir in den kommenden Tagen noch einmal
gesondert kontaktieren und bitten an einer kleine Umfrage zur Anreise
teilzunehmen, die wichtig für unsere Organisation der Anreise sein wird.

O l i v e r S c h o r i e s
hat sein Set mit mehreren Kameras gefilmt und sofort ins Netz gestellt,
viele die dort gefeiert haben, waren auf dem Video zu erkennen.
Sowohl der Kulturkosmos, als auch die Tanzwüsten Crew waren von dieser
Geschichte überrascht, und niemand hat das im Vorhinein mitbekommen, oder
gar genehmigt. Nach dem Motto Dreistigkeit siegt, hat Oliver Shories
mehrere vermutlich kleine Kameras installiert, um mit diesem
Videomitschnitt auf Facebook und Mixmag zu posen und seinem Narzissmus zu
frönen. Hätte die Bühnenbetreuung oder die Tanzwüsten Crew diese Aktion
mitbekommen, wäre dies sicherlich unterbunden worden.
Das war natürlich eine Scheißaktion und es wäre zu schön, wenn die
Fusion von der zunehmenden Digitalisierung verschont bleiben würde. Wir
sind aber realistisch genug zu erkennen, dass das nicht einfach so
passieren wird.

Es wäre naiv zu glauben, dass wir filmen und fotografieren grundsätzlich
unterbinden könnten, indem alle Gäste für 4 Tage das Handy abkleben…
Wir können hier nur appellieren und sagen: …keep the good memories in
your heart - not on a chip!

Etwas anders verhält es sich mit unseren Künstler:innen. Die sind ja
zumeist keine jahrelangen Fusionist:innen und kennen oft die
Empfindlichkeiten unserer Gäste nicht. Viele wollen diesen speziellen
Auftritt irgendwie festhalten. Dies finden wir verständlich und wollen es
auch nicht verbieten, weil diese Acts bei uns ja weder eine hohe Gage, noch
irgendeine Art von Medienaufmerksamkeit bekommen. Zudem wäre es auch eine
Doppelmoral, auf der einen Seite selbst immer Live Videos bei YouTube
schauen zu wollen, andererseits den Künstler:innen zu verbieten, ihre
Performance zu filmen, oder dies dann ins Netz zu stellen.
Wir haben daher Spielregeln aufgestellt was das Filmen und Fotografieren
betrifft.

Wir geben unseren Künstler:innen Vorgaben, wenn sie im Artistcare anfragen
oder
ansagen, dass sie Videoaufnahmen während ihres Auftritts machen wollen: 1.
sollen keine Kameraleute auf der Bühne rumspringen und 2. sollen keine
erkennbaren Menschen im Publikum sichtbar sein, wenn das Video online
gestellt werden sollte. Inwiefern das jeweils eingehalten wird, können wir
aber nicht kontrollieren.
Wenn dies wie im Fall von Oliver Shories mißachtet wird, hilft meist nur,
dass die Spielregelverletzter:innen darauf hingewiesen werden und zur Not
ein kleiner Shitstorm eingeleitet wird, damit solche Videos wieder
verschwinden. Wir werden aber in Zukunft den gewünschten Umgang in diesem
Thema unseren Künstler:innen besser im Vorfeld vermitteln, bzw. im
Artiscare deutlicher drauf hinweisen, was zu beachten ist.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... 4389f60e87

Grundsätzlich wollen wir aber zu bedenken geben, dass auf einem Festival
wo sich vermutlich zehntausende Menschen mit einem Smartphone bewegen,
niemand davon ausgehen darf, dass er oder sie nie nicht gefilmt werden,
oder ihr Konterfei irgendwo im Netz im Zusammenhang mit der Fusion
auftauchen kann. Um auf der Fusion den Geist und die Freiheit zu bewahren,
feiern zu können ohne dabei gefilmt zu werden, müssen alle, die
Spielregelverstöße mitbekommen den Mund aufmachen und zur Einhaltung der
Spielregeln auffordern.
Wir als Veranstalter:innen werden im kommenden Festivalguide, vor dem
Festival und auf dem Festival deutlicher darauf hinweisen, dass das
Fotografieren und Filmen auf Dancefloors und da wo Menschen feiern,
grundsätzlich unerwünscht ist. Wenn dann alle, die dies nicht
respektieren immer darauf hingewiesen werden, hoffen wir auf ähnliche
Lerneffekte wie bei denen, die immer noch ihren Müll weg werfen.
Influenzer und Youtuber müssen wissen, dass sie gehen müssen, sobald sie
unser Festival als Selbstdarstellungskulisse nutzten und dabei erwischt
werden.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... a&start=30

„ N o s h i r t - n o s e r v i c e “
Vor dem Hintergrund und im Wissen um strukturelle Gewalt und patriarchaler
Gesellschaftsverhältnisse wünschen wir uns eine größtmögliche
Sensibilität und sind gleichzeitig gegen das Aufstellen von „No Shirt -
no service“ Schildern.
Die „No Shirt - no service-Regel“ wurde nicht von uns, dem Kulturkosmos
ausgegeben. Sie ist kurz vor Festivalbeginn an verschiedenen Orten des
Festivals aufgetaucht und wurde in verschiedenen Ausdrucksformen ohne
unsere Abstimmung formuliert.
Dies hat bereits während des Festivals zu mitunter sehr heftigen Debatten
mit und unter den Gästen, sowie auch innerhalb der verschiedenen
Festivalcrews geführt. Wir wollen hier nicht in die Diskussion einsteigen,
möchten aber auf unser Forum verweisen, wo das Thema, wie wir meinen, sehr
umfänglich und in zumeist sehr sachlichem Ton diskutiert wurde.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... 4389f60e87

Wir unterstützen den Ansatz, männliche Privilegien zu thematisieren und
dafür Sensibilität zu schaffen, wollen aber den, zum Teil sehr
restriktiven Charakter der Aktion kritisieren. Für uns gilt nach wie vor:
So verschieden wie die Menschen, die sich hier zusammenfinden, ist das, was
sie hier suchen und erleben. Was sie vereint, ist die Freiheit, sein zu
können wie sie sein wollen.
Wir wollen niemanden zwingen, ein Shirt anzuziehen, wir wollen, dass alle
sich frei fühlen können, unabhängig von ihrem Geschlecht, auf der Fusion
so nackt rumzulaufen, wie sie sich wohl fühlen. Wenn das für einzelne
nicht möglich erscheint, löst nicht das Shirt der anderen das Problem.
Dann lösen wir das nur, wenn wir gemeinsam einen Safe Space schaffen,
indem sich alle trauen können, das Shirt auszuziehen. Einen Ort zu
schaffen, an dem Sexismus nicht geduldet wird und wo oben ohne kein
Männerprivileg mehr ist.
Solch einen achtsamen Raum zu schaffen, setzt zum einen voraus, dass wir
Körpernormen, Sexualisierung und sexistisches Denken thematisieren. Aber
auch die Auseinandersetzung mit sexistischen Verhaltensweisen,
patriarchalen Strukturen und Formen struktureller Gewalt ist in diesem
Zusammenhang notwendig.
Keine:r muss Macker sein!

S e x i s t D j a u f d e r T a n k w ü s t e
Dj Konstantin, vom Giegling Kollektiv, einer langjährigen Fusioncrew,
hatte 2017 einer Journalistin gegenüber, eine unzweifelhaft sexistische
Sichtweise zum Thema Frauen und Auflegen vom Stapel gelassen. Daraufhin ist
ein ziemlich fetter internationaler shitstorm gegen ihn entbrannt und auch
die Giegling Crew selbst, ist mit in diesen Strudel geraten. Ihr wurde
vorgeworfen, die Ansichten von Konstantin zu kennen und zu decken.
Wir haben uns damals, mit Konstantin und Giegling in einem langen Gespräch
zusammengesetzt um heraus zu finden, was gesagt wurde, aber vor allem, was
er oder die Crew über die Vorwürfe und zum Thema Frauen und Auflegen
denken. Dieses Gespräch hatte mitunter leicht inquisitorische Züge,
verlief aber trotzdem sachlich und hat, die im Raum stehenden Vorwürfe
sexistischer Denke für uns nicht bestätigt. Wir sahen daher auch keinen
Grund für einen Bruch mit Konstantin oder der Giegling Crew.
Uns ist die Geschichte dann aber komplett hinten runter gefallen und das
Thema hatte uns bis zum Festival nicht mehr gestreift. Erst als uns
aufgebrachte Menschen im Backstage damit konfrontiert haben und bereits
unübersehbar zu Aktionismus aufgerufen wurde, ist uns die nach wie vor
aktuelle Brisanz des Themas klar geworden. Daraufhin wollten wir Konstantin
von seinem Auftritt abraten, aber das ist wegen eines dummen
Kommunikationsfehlers nicht passiert.
Wir hätten wissen müssen, dass der Ärger über ihn auf der Fusion
akkumulieren würde, zumal es von seiner Seite bis dato immer noch kein
adäquates Statement zu den Vorwürfen gab, und so die Gerüchteküche nach
wie vor freien Lauf hatte.

Was dann aber passiert ist, haben auch wir nicht erwartet. Ein Mob von ca.
20 Leuten hat in aktionistischer Militanz-manier auf dem Floor randaliert.
Mit Flaschenwürfen, Stromsabotage, Sachbeschädigung… wurde der Auftritt
von Konstantin unterbrochen. Das seine Dj Co-Pilotin Elli dabei ebenso
angegriffen und auch noch verletzt wurde, haben die Wutbürger:innen
scheinbar billigend in Kauf genommen, um ihren Zorn auszutoben.
Nicht, dass wir harsche Kritik an sexistischem Denken und Reden nicht
begrüßen würden. Wenn die Verhältnismäßigkeit der Kritik aber so
entgleist wie hier, dann hört unser Verständnis definitiv auf. Wem es
nicht möglich ist gewaltfrei seine/ihre Meinung zu kommunizieren oder zu
vertreten, hat auf dem Fusion Festival nichts verloren. Wir werden ein
solches Verhalten und jedwedes anderes gewalttätiges Verhalten nicht auf
dem Festival dulden und dies wird in Zukunft weitreichende Konsequenzen
nach sich ziehen.

Wir wollen hier keine weitere Diskussion über das starten was passiert
ist, sondern lediglich die Frage beantworten, warum Konstantin trotz der
Vorwürfe im Programm stand, obwohl er es in einem Jahr nicht geschafft
hatte, sich adäquat dazu zu verhalten, sich zu entschuldigen und/oder zu
erklären.
Erst im September letzten Jahres, als der Druck immer noch nicht nachlassen
wollte, ist dann, viel zu spät wie wir meinen, ein Statement von ihm
erschienen.
https://crackmagazine.net/2018/09/konst ... e-line-up/

Wir belassen das Thema damit im offenen politischen Diskurs. Wir wollen uns
aber an diesem Punkt den Worten der Frau anschließen, die mit Ihrem
Artikel im Groovemagazin die Geschichte ins Rollen gebracht hat.
„…I don’t know why it took one year to finally speak up and admit to
be wrong nor do I want to speculate on reasons concerning the timing of
this statement. I do appreciate Konstantin’s statement. I believe people
make mistakes and should, even in the Twitter-age, have the opportunity to
be forgiven and make up for them. But what I believe even more is: Actions
speak louder than words. So, looking forward to seeing some actual change
happening now.“
Die Diskussion im Forum findet ihr hier:
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... 8&start=20

N a h o s t k o n f l i k t e r r e i c h t L ä r z

Auf der letzten Fusion fand im Arab Underground eine Podiumsdiskussion
statt, die bei einigen Gästen und Crewangehörigen zu Unverständnis und
bisweilen zu Unmut geführt hat. In ihrem Verlauf und bei einer weiteren
Veranstaltung kam es zu Störungen und Szenen, die wir auf der Fusion nicht
erleben wollen. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina hat die Fusion
erreicht. Unser ausführliches Statement zu den Veranstaltungen und der
gegenwärtigen Diskussion findet ihr:
https://kulturkosmos.org/newsletter/nah ... laerz.html

W i e s o s p i e l t e S X T N ?
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... a&start=30
Wir haben SXTN gebucht, weil viele aus unserer Crew, die Band trotz, oder
auch wegen ihrer Texte abfeiern und sich das gewünscht haben. Wir finden
die Kritik an der Band durchaus berechtigt und haben die heftigen
Reaktionen geradezu erwartet, was uns aber nicht davon abgehalten hat, sie
trotzdem spielen zu lassen. Kunst kann eben auch mal die Grenzen des
Erträglichen überschreiten. Auch im Nachhinein sind wir in der Frage, ob
SXTN hätte auf der Fusion spielen sollen, in unserer Gruppe gespalten. Die
ca. 8000 Fusionist:innen, die das Konzert richtig gefeiert haben, waren
aber ein adäquater Querschnitt jeglicher Couleur, Geschlecht und Alters
und eben auch viele aus unserem direkten Umfeld.
Wir lassen es daher so im Raum stehen, ohne uns dafür zu entschuldigen,
denn niemand war gezwungen sich das anzusehen.

F l a s c h e n s a m m l e r : i n n e n
Auffällig viele people of colour haben auf dem Festival rund um die Uhr
Pfandflaschen gesammelt und dies wurde von manchen als rassistischer
Kontext empfunden, nach dem Motto die privilegierten Weißen feiern und die
people of colour machen den Dreck weg. Das Ganze sollte -laut Aussage eines
Infopoints- ein organisiertes Kulturkosmos-Flüchtlingsprojekt sein. Dazu
können wir nur sagen, wir wissen bis heute nicht, wer die
Pfandsammler:innen organisiert hat, wir selbst waren es jedenfalls nicht.
Nicht auszuschließen, dass sie selbstorganisiert gehandelt haben, aber
vermutlich wurden sie von einer unserer mitarbeitenden Gruppen supportet
oder organisiert. Grundsätzlich haben wir damit auch kein Problem und
können darin kein rassistisches Muster entdecken. Denn, profimäßig auf
der Fusion Pfand zu sammeln ist eher ein Privileg mit welchem Menschen mehr
Geld verdienen können, als alle anderen die auf dem Festival arbeiten und
z.B. richtig Müll sammeln und dafür nur das Ticket bekommen. Das
Menschen, die diese Arbeit aus rein monetären Beweggründen machen, bei
dieser Arbeit nicht unbedingt glücklich aussehen, ist auch verständlich
und hautfarbenunabhängig. Wir hätten es trotzdem schön gefunden, wenn
diese Geschichte mit uns abgesprochen worden wäre und wenn allen
Pfandsammler:innen die Spielregeln besser erklärt worden wären.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... e&start=20

Soweit erst mal zu den offenen Fragen aus dem Forum. Unsere Antworten
werden einigen vielleicht missfallen. Wir bitten diejenigen aber, von dem
Versuch einer politischen Diskussion mit uns abzusehen. Wir hatten zuerst
überlegt, ob wir das alles überhaupt kommentieren wollen, uns dann aber
-wenn auch spät- dennoch dafür entschlossen. Damit sind die Diskussionen
zu diesen Themen von unsere Seite aus beendet und wir werden uns ganz dem
widmen, was jetzt auf uns zurollt und unserer ganzen Kraft und Energie
bedarf - die kommende Fusion und die darauf folgende at.tension.
Eure Fusion Crew

*** englisch version ***

Dear Fusionists,
First up, we want to apologise that you’ve heard so little from us since
the last festival. There are lots of different reasons for this. They’re
related to our organizational structures, but are mainly down to the fact
that, for months now, we have simply not lived up to our responsibility to
be transparent with you, our guests, or the various festival crews.
In the forum there have been calls for updates on various things for a
while now, and we’ve not really responded. Some of these questions relate
to topics or incidents that we had to, or wanted to, discuss among
ourselves first. On other points, we could have just written a short
statement, but everyone was waiting for the annual summary to be written.
And that also didn’t happen because certain discussions were either not
had or remained open or without consensus – making it difficult to report
back. Sometimes as well we’re just overwhelmed with all the things that
we need to discuss and decide and this prevents us from meeting often
enough and, as a consequence, things don’t get sorted out.
So we’re writing to you now, better later than never, with what we can or
want to say on a wide range of subjects. We’ve also included links to the
relevant discussions in the 2018 forum so that you can continue to read up
on the various discussions there.
We will send another email to all ticket holders in the coming days. That
will include a short survey about your trip to the festival, and it would
be great if you could fill it out as it’s important to help us organize
your arrival to the site.

O l i v e r S c h o r i e s
He filmed his set with multiple cameras and immediately posted the videos
online of people partying with it being possible to recognize them.
Kulturkosmos and the Tanzwüste Crew were shocked by this, and no one was
aware of his self-indulgent plan to do this. Nor did anyone approve it. In
an audacious move, Oliver Shories seemed to have installed lots of small
cameras around the stage. Testament to his own narcissism, he was showing
off on Facebook and Mixmag. Had the Stage or Tanzwüste Crews known
anything about this, they would have put a stop to it immediately.
This was of course a shit thing to do. Fusion is set up to be something
different – a place outside the rampant spread of digitalization. We are
realistic, though, that we won’t achieve this goal simply by saying it.
It would also be naïve to think that we could stop all filming and
photography through the confiscation of all mobile phones for four days. We
simply ask and implore you to keep the good memories in your heart; not on
a microchip!
The situation is different with our artists. Most of them haven’t been
regular Fusionists and they often just aren’t aware of our sensitivities.
Many of them are just trying to capture something of the magic of
performing at the festival. We can understand that and don’t want to ban
them from filming, as the acts don’t get paid a huge amount or get any
kind of special media attention. It would also be a kind of double standard
to always want to be able to find live videos on YouTube, but also stop
artists from filming their performances and posting the videos online.
So we’ve come up with some rules regarding filming and photography.
Artists will inform the Artistcare Crew if they want to film and, when they
do, we will provide them with these guidelines. Firstly, there shouldn’t
be any people with cameras walking around on stage. Secondly, no one in
crowd should be clearly recognizable when they post the videos online. How
far they stick to those rules is something that we won’t be able to
control.
If these rules aren’t adhered to – like in the case of Oliver Shories
– the only course of action is to point out to the artist that they have
broken these rules and, if necessary, stir up a bit of shitstorm online
until the videos are taken down. For our part, we’ll be more careful to
take up this issue with artists in advance of the festival and to be clear
with Artistcare what to watch out for.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... 4389f60e87

In general, we’d like to just point out that, at a festival where there
are tens of thousands of people walking around with smartphones, it’s
impossible to really assure anyone that they will never be captured on film
at Fusion Festival. To preserve the spirit of Fusion and the freedom to
party without being filmed, everyone who notices someone breaking our
general code of conduct has to speak up and ask them to respect this.
As the organisers, we’ll remind everyone in the coming festival guide,
before the festival and on the festival site itself, that we don’t want
people filming or taking photos. If everyone who doesn’t respect that
wish are repeatedly reminded by other festival-goers, we hope that it will
result in the same kind of learning effect as we saw with people who drop
litter. Influencers and YouTubers should know that they’ve crossed a line
and have to leave when they are caught using the festival as a place to
promote themselves.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... a&start=30

„ N o s h i r t - n o s e r v i c e “
In acknowledgement of the structural violence and patriarchal social
structures that we live in, we would like to say that we are hugely
sensitive to the issues here, but at the same time are against signs
stating: “no shirt – no service”.
The “no shirt – no service” rule did not come from us at
Kulturkosmos. The signs appeared in various forms around the festival site
shortly before the festival began without our consent.
Already during the festival, they led to full-on debates between our
guests, and within the various festival crews. We do not want to jump into
the discussion here but would like to point you in the direction of our
forum where the issue is being discussed in a very comprehensive and
generally very reasonable way.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... 4389f60e87
In general, we support highlighting male privilege and raising awareness to
it, but we are also critical of this particular action as was very strict
and limiting.
As ever, we say:
The people that come together here are as different as their dreams,
desires and experiences. What unites them is the freedom to be just as they
wish to be.
We don’t want to have to force anyone to put their shirt on. We want
everyone to feel free to walk around naked at Fusion, regardless of their
sex, if that’s what they want to do. If that’s not acceptable to some
people, another person’s shirt is not the problem.
We will only solve these issues if we work together to create a safe space
where everyone trusts everyone enough to be able to take their shirt off. A
space where sexism won’t be tolerated and where going topless is not some
kind of male privilege.
Creating that kind of respectful space relies on raising awareness about
body norms, objectification and sexist thinking. It also requires facing up
to sexist behavior, patriarchal social structures and forms of sexual
violence or abuse.
No one has to be a „player”!

S e x i s t D J o n t h e T a n z w ü s t e
In 2017 DJ Konstantin from the Giegling Kollektiv, a Fusion Crew that’s
been around for years, shared his undoubtedly sexist views about women and
dj-ing with a journalist. His comments resulted in a pretty big shitstorm
against him and the Giegling Crew was also embroiled in the aftermath. They
were accused of knowing Konstantin’s views and covering for him.
Back then, we sat down with Konstantin and Giegling for a long conversation
to find out what was said and, above all, to hear what he and the Crew
thought about the accusations and the topic of female djs. This
conversation could have seemed like an interrogation, but it was carried
out calmly and methodically and, for our part, did not confirm the
accusations of sexism. We therefore did not see a reason to cut our ties
with Konstantin or the Giegling Crew.
We then put the story behind us and were not confronted with it again until
the festival. It was only then when upset and angry people, who were
clearly ready to take immediate action against this, confronted us
backstage that we truly grasped the seriousness of the situation. After
that we wanted to discourage Konstantin from doing his set, but this
didn’t happen in the end because of a stupid miscommunication.
We should have known that the anger towards him would come to a head at
Fusion, particularly as he had still not responded to the accusations, so
the rumour mill was working in overdrive.
What then happened we couldn’t have expected. A mob of around 20 people
took to the dance floor in military formation to trash his set. Bottles
were thrown, electricity cables were sabotaged, and other objects were
damaged to stop him from playing. That his DJ co-pilot, Elli, was attacked
and also injured didn’t seem to have bother the rioters too much, as they
continued on the rampage.
Of course, we support harsh criticism of sexist thinking and speech. But
when the response to it is so disproportionate, our compassion and
understanding ends. Those who are not able to communicate or represent
their views without violence, are not welcome at Fusion. We will not
tolerate that kind of behavior or any other kind of violence at the
festival and any such actions in future will face serious consequences.
We don’t want to start any further discussions about the incident here.
We just wanted to answer the question about why Konstantin was still on the
programme, despite not having found it in himself to address the situation,
to apologise, or explain himself in the year following his comments.
It was only in September last year, and when it became clear that the
pressure on him was not easing, that he – much too late in our opinion
– released a statement.
https://crackmagazine.net/2018/09/konst ... e-line-up/
We will therefore leave the topic open to public debate. But we would at
this point like to say that we support the words of this woman, who brought
the story to light in her article in Groovemagazin.
„…I don’t know why it took one year to finally speak up and admit
being wrong nor do I want to speculate on reasons concerning the timing of
this statement. I do appreciate Konstantin’s statement. I believe people
make mistakes and should, even in the Twitter-age, have the opportunity to
be forgiven and make up for them. But what I believe even more is: Actions
speak louder than words. So, I’m looking forward to seeing some actual
change happening now.“

You can find the discussion in the forum here:
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... 8&start=20

T h e M i d d l e E a s t C o n f l i c t r e a c h e s L ä r z
During the last festival, a panel discussion took place in the Arab
Underground that caused a few misunderstandings and displeasure among some
of the Fusion guests and Crew members. During this discussion, and then
again later at another event, things happened that we simply don’t want
at Fusion. The conflict between Israel and Palestine actually entered
Fusion. You’ll find our statement regarding the events and the discussion
here:
https://kulturkosmos.org/newsletter/nah ... erz.html#2

W h y w e r e S X T N p l a y i n g?
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... a&start=30
We booked SXTN because many of our Crew wanted us to as they like this band
in spite of – or because of – their lyrics. We find the criticism of
the band justified and expected the violent reactions, but this didn’t
stop us letting them play. Art sometimes goes beyond the limits of what is
tolerable.
Even in hindsight, we’re in disagreement as a group as to whether or not
SXTN should have played at Fusion or not. Approximately 8000 Fusionists who
partied at the concert were an eclectic mix of skin colour, gender, and age
and many of them were our neighbours from the local area.
So, we’ll leave it like that and make no apologies. No one was forced to
attend.

P f a n d ( b o t t l e d e p o s i t ) c o l l e c t o r s
It was noticeable that many people of colour were collecting Pfand
(deposit) bottles around the clock at Fusion last year. Some perceived this
as discrimination or even racist: the privileged white people were partying
while people of colour cleared up around them. According to a communication
at the Info Point, the whole thing was supposed to be organized
Kulturkosmos Refugee project.
All we can say is that we don’t know who organized the collectors – it
wasn’t us anyway. It can’t be ruled out that it was organized
independently, but probably they were supported or organized by one of our
co-working groups. Essentially, we have no issue with that and see no
implicit racism in play there. Collecting bottles and returning them for
profit is a privilege in the sense that you’d often earn more money doing
that than anyone working at the festival. As a point of comparison,
collecting garbage in an official capcity earns you a festival ticket, for
example. That people who do this work purely for money don’t necessarily
appear happy is understandable but is completely independent from what
their skin colour is.
Nevertheless, we would have appreciated it if this would have been
discussed with us and if the rules of the game had been better explained to
the collectors.
https://forum.kulturkosmos.de/viewtopic ... e&start=20

Well, that’s that and brings to an end the open questions from the online
forum. Our answers may displease some of you. But we would ask those that
are displeased not to attempt to engage in political discussion with us. We
considered of course whether we wanted to comment on all of this and
decided – albeit somewhat late – to do so.
This concludes these discussions from our side and we are now turning to
that which requires all our attention and strength: the forthcoming Fusion
and at.tension fesitvals.

The Fusion Crew

DieEnteMedusa
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Re: Newsletter 1/2019 Resümee Fusion 2018 Nachschlag

Beitrag von DieEnteMedusa » Fr 1. Mär 2019, 20:46

Meine Meinung zu diesem Newsletter ist die gleiche, die der Kulturkosmos über Konstantin‘s Statement abgegeben hat:

„viel zu spät!“
"Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt." [Mark Twain]

cvbler
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Re: Newsletter 1/2019 Resümee Fusion 2018 Nachschlag

Beitrag von cvbler » Sa 2. Mär 2019, 07:53

DieEnteMedusa hat geschrieben:
Fr 1. Mär 2019, 20:46
Meine Meinung zu diesem Newsletter ist die gleiche, die der Kulturkosmos über Konstantin‘s Statement abgegeben hat:

„viel zu spät!“
Word!
Da hat der KK wirklich gut getrödelt dieses Jahr. Die Erklärung dazu finde ich schlüssig, bei so vielen kleinen Gruppen und Hierarchien kann es halt dauern, bis man alles geklärt hat - aber: warum nicht einfach im Newsletter zum Vorverkauf einen kleinen Halbsatz dazu, dass es noch Klärungsbedarf bezüglich einiger Themen gibt und es ein ausführliches Fazit erst später gibt?
Zum Fazit an sich muss ich jedoch zugeben, dass wirklich alle Themen, über die hier diskutiert wurde, abgearbeitet werden. So hab ich mir das Fazit auch vorgestellt - nur halt vier Monate früher :lol:

Zu Schories:
Ich finde es schon krass, dass das alles unbemerkt über die Bühne gegangen ist! Kameras über der Bühne etc. baut man mal nicht eben in Minuten auf! Und dazu noch einen Stream auf Mixmag ... Zumindest kann ich mir schwer vorstellen, dass Schories da komplett alleine gehandelt hat.
Im Fazit kommt die Meinung des KK dazu ganz gut rüber und so wünsche ich mir das auch - mir fehlt jedoch noch der Zusatz: Solch dreiste Selbstdarstellung ist auf der Fusion komplett fehl am Platz - genauso wie Oliver Schories, den wir konsequenter Weise auch nicht mehr buchen werden.
Also ich gehe mal davon aus, dass der KK auch zu diesem Konsens gekommen ist. Zumal Schories sehr wohl weiß, was die Fusion für ein Festival ist! Nach dem Motto Dreistigkeit siegt mit dem Kopf durch die Wand ... :x

Phosphoreszenz
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Registriert: Fr 21. Dez 2018, 19:21

Re: Newsletter 1/2019 Resümee Fusion 2018 Nachschlag

Beitrag von Phosphoreszenz » Sa 2. Mär 2019, 08:35

Auch wenn eine Stellungnahme zu diesen Themen sehr lange auf sich warten ließ, finde auch ich die Argumentationen schlüssig und kann die meisten Themen jetzt für mich abhaken und mich auf die kommende Fusion freuen.
Nur das Thema Fotos/Videos auf sozialen Medien wird uns wohl leider weiterhin begleiten, aber da kann ich mich nur dem KK anschließen: Leute, die die Spielregeln missachten, sollten freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen werden, dass es unerwünscht ist. Vllt erreicht man so ja doch den ein oder anderen und ermöglicht dadurch nicht nur sich selbst ein Festival auf dem man sich uneingeschränkt von den gesellschaftlichen Normen befreien kann, sondern zeigt auch diesen "Medienabhängen" wie befreiend es sein kann, sich mal ein paar Tage auf sich selbst zu fokussieren und nicht nur dem nächst besten Schnappschuss hinterher zu jagen, den man sich im Zweifelsfall doch nie wieder anguckt.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine wunderschöne Fusion und kann es jetzt schon nicht mehr erwarten, dass es endlich Juni wird :D

ODS homer
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Re: Newsletter 1/2019 Resümee Fusion 2018 Nachschlag

Beitrag von ODS homer » Sa 2. Mär 2019, 11:31

etwas spät, aber sehr gut formuliert und inhaltlich für mich absolut korrekt.

schade, einige der angesprochenen punkte (SXTN/no shirt) hatten mich bewogen, mich erstmals seit 2005 nicht um ein ticket zu kümmern :(

RoteZora
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Re: Newsletter 1/2019 Resümee Fusion 2018 Nachschlag

Beitrag von RoteZora » So 5. Mai 2019, 10:24

Dieser Nachschlag enttäuscht mich sehr. Mittlerweile hat die Abgehobenheit des inneren Orga-Kreises ein Level erreicht, das nicht mehr lustig ist. Die drei Punkte, die mir am meisten Sorgen machen sind die Reaktionen auf die Kritik am sexistischen DJ, die Resignation gegenüber den Film- und Fotofreaks und das fehlende Bewusstsein der eigenen Privilegien. In der Reihenfolge des Nachschlages:

"Grundsätzlich wollen wir aber zu bedenken geben, dass auf einem Festival
wo sich vermutlich zehntausende Menschen mit einem Smartphone bewegen,
niemand davon ausgehen darf, dass er oder sie nie nicht gefilmt werden,
oder ihr Konterfei irgendwo im Netz im Zusammenhang mit der Fusion
auftauchen kann."
-> Es ist einfach nicht besonders wirksam gleichzeitig zu sagen "wir wollen nicht dass gefilmt wird" und "aber wir haben keine Handhabe und die Leute sollen sich nicht so anstellen". Den zitierten Absatz im Besonderen hätte man sich einfach mal sparen können. Alles bis zur Erklärung der Regeln für die Artists war ja gerade noch erträglich. Wobei ich nicht finde, dass es ein Argument ist zu sagen, die dürfen filmen weil sie ja nicht so viel Gage von uns kriegen. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Künstler*innen nehmen ihre Auftritte auf, damit sie sie verbreiten und so ihre Skillz zeigen können. Das führt am Ende dann hoffentlich zu mehr Buchungen. Es hat über viele Jahre geklappt, dass keine Aufnahmen ins Netz gestellt wurden. Vielleicht könnte man sich wieder auf Artists konzentrieren, die die Fusion nicht als weiteren Gig zum An-Land-Ziehen von weiteren Gigs sehen, sondern als besonderen Auftritt.

Kommen wir nun zu Konstantin. Warum zur Hölle wurde der noch gebucht, obwohl er sich nicht von seinen Aussagen distanziert hat? Und warum wird dieses Verhalten nicht selbstkritisch reflektiert, sondern die Kritik einfach nur abgewehrt? Das Statement sagt ja folgendes aus: 'Wir haben mit dem gesprochen und haben ihn nicht als sexistisch empfunden und dann upsi, war die Fusion da und Leute waren nicht damit einverstanden, aber das ist deren Problem.' NATÜRLICH hättet ihr damit rechnen müssen, dass es negative Reaktionen geben wird. Natürlich hättet ihr damit rechnen müssen, dass Menschen den Auftritt sabotieren. Es gab keine Entschuldigung von Konstantin oder Distanzierung Eurerseits. Jetzt die Kritik damit abzuwehren, dass ja Leute unverschämterweise gewälttätig geworden sind ist ein Verhalten, welches man eher bei Konservativen sieht. Von Selbstreflexion keine Spur.

Flaschensammler*innen, "Flüchtlingsprojekt" oder wie auch immer man das Thema nennen will...meine Fresse, wie tief und unreflektiert muss man eigentlich in seinen eigenen Privilegien stecken um zu schreiben, dass die doch jede Menge Kohle damit verdienen im Gegensatz zu den Crew-Leuten, die nur die Eintrittskarte kriegen? Geflüchtetenprojekte sollen gerne unterstützt werden und das kann die Fusion auch - indem man einem Verein von ihnen Geld gibt, so wie es bei anderen Projekten schon lange der Fall ist. Das hätte die Orga mal schreiben können, anstatt nur zu sagen 'Ihr hättet uns nur informieren brauchen, wir sind völlig ok damit'.
Selbstverständlich werden hier Parallelen zum (strukturellen) Rassismus in D gezogen, wenn die PoCs das Pfand einsammeln während die weiße Meute feiert. Es war super unangenehm und hat dem Fusion-Spirit überhaupt nicht entsprochen. Es gäbe doch so viele andere Möglichkeiten, die Geflüchteten zu unterstützen. Ich verstehe nicht, warum man sich auf diese für die Weißen bequeme Option zurück zieht, anstatt über andere Möglichkeiten nachzudenken.

Insgesamt ein Statement das aussagt: Wir haben keinen Bock mehr über solche Sachen großartig nachzudenken. Ich kann mich mehreren anderen Forenposter*innen nur anschließen: Ihr verliert so immer mehr von der Crowd und den Unterstützer*innen, die das Festival besonders gemacht und mit aufgebaut haben. Das beschissene ist, dass ihr gleichzeitig so viele Sachen gut gemacht habt: Die neue Bühne ist der Hammer, die Infrastruktur hat sich endlich eingependelt auf die Anzahl der Menschen die dort sind etc. Es ist geil, dass die organisatorischen Sachen nun besser laufen aber bitte, verliert nicht den Spirit.
WTF geht eigentlich hier ab?

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