Fusion Fazit

patrick123
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Fusion Fazit

Beitrag von patrick123 » Mo 2. Jul 2018, 19:23

von 14 Musik floors gab es 14 mal sanften Techno / andere Musik und 0 mal harten Techno.

naechstes mal ein bisschen mehr geballer...? bitte :roll:

ansonsten alles super! bis naechstes mal

Took
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von Took » Mo 2. Jul 2018, 19:31

Nur Jaber in der letzten Nacht war doch Geballer vom aller Feinsten. :D

Affe
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von Affe » Mo 2. Jul 2018, 21:41

https://m.facebook.com/story.php?story_ ... 6378387737

Sowas muss doch auch in deine gewünschte Kategorie fallen. ;)
Schade, dass ich in dem Moment nicht dort sein konnte.

qtpi
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von qtpi » Mo 2. Jul 2018, 22:57

In der Räuberhöhle gabs Freitag Morgen zwischen 6:30 und 12 Härteres mit Sick Crew und Miss the. Point. Klein aber fein. Und laut und hart. :) Und vorm Klo neben der Half-Pipe gabs ne Art Chiptune/Hardtech-Kombo öfters. Ich weiß nicht, ob es in der Richtung noch mehr gab, aber das ging gut ab. Also nicht 0 mal, aber versteckt.

Dito
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von Dito » Di 3. Jul 2018, 06:36

Etwas OT:
Jetzt wo Räuberhöhle angesprochen wird, wer hat am Sonntag zwischen 6-8 Uhr dort aufgelegt. Einziger Anhaltspunkt: es war ein weiblicher DJ.
Kam da nach durchgetanzter Nacht um kurz nach 6 vorbei, war einfach nur fertig. Kurz da reingeschaut, da ich vorher noch nicht mal mitbekommen habe, dass dort überhaupt Musik gespielt wird und mit die besten zwei stunden meines Lebens dort verbracht.

Eritanokanetikon
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von Eritanokanetikon » Di 3. Jul 2018, 12:50

Hallo, ich war im großes und ganzen sehr zufrieden und oft wieder einmal begeißtert von Leuten, Flair und Bauten. Großes Kompliment an die Macher, crews und Supporter. Nach einigen Jahren Erfahrung weiß man aber auch genau wie man subjektiv, negative Randerrscheinungen ignoriert, umgeht oder anders dagegen vorgeht. Daher fällt der Kummer eher gering aus bei der Fusion und es bleiben wie üblich mehr positive Eindrücke bestehen. Dieses Jahr ist mir aber etwas passiert was mich wirklich einen Abend nachdenklich und zugleich immer wieder wütend machte. In diversen Clubs in meiner Heimatstadt Leipzig sowie auf kommerziellen Festivals wie Feel oder Nation ist mir immer wieder die unsittliche Angewohnheit aufgefallen wie Barpersonal und Standbetreiber absichtlich zu wenig Wechselgeld herraus geben. In der Hoffnung, der eben betrogene Konsument ist aufgrund seines Namens nicht mehr im Stande dieses zu bemerken. Das ist mir schon mehrfach an besagten Stellen passiert und auch in meinem Bekanntenkreis ein oft erfahrenes Thema. Bei der erlebten Häufigkeit spreche ich hier auch nicht mehr von Zufällen. Hier werden absichtlich verbimmelte Käufer abgezogen. Manchmal gaben die Assoverkäufer dann den vergessenen Fünfer nach hartnäckigen Ermahnen noch raus aber oft wurde man einfach ignoriert oder aggressiv weg geschickt. Was tun?
Nun war ich Samstagabend etwas hungrig und schlenderte entlang der Stände auf dem Platz der Republik auf der Suche nach dem Essen meiner Wahl. Fündig wurde ich an dem Couscousstand. Dieser war genau links des Pestopeters. Dort bestellte ich mir einen teller Couscous mit Currysoße für 5€ oder 6€. Bezahlt habe ich mit einem Zwanziger und erhalte 4 € zurück. Ich habe ihm gleich gesagt es war ein Zwanziger doch er beharrte darauf es wäre lediglich ein Zehner gewesen und schaute verschmitzt runter in seine Kasse hinter dem Sichthohen Tresen. Ich schaute mich offensichtlich um, um den Stand zu registrieren und notierte mir gleich den Standort in meinem Handy. Danach schaute ich aus Selbstzweifel in meiner Geldtasche nach dem mir einzig bekannten, noch verbliebenen Zehner. Dieser war noch da. Erneut ging ich auf den Verkäufer zu und sagte ihm mein Zehner wäre noch da ich muss ihm einen Zwanziger gegeben haben und er hat mir falsch raus gegeben. In diesem Moment lenkte er ein und gab mir den noch ausstehenden Zehner ohne mit der Wimper zu zucken. Ich muss erhlich gestehen es gab Zeiten und andere Festivals wo ich mich noch etwas länger mit diesem Typ unterhalten hätte. Nun war ich wirklich entäuscht und verärgert in diesem Moment und wollte den Verkäufer irgendwo melden. Ja aber wo? Sämtliche Anlaufstellen gaben mir keine Auskunft. Irgendwann hatte ich das Thema für mich bei Seite gelegt bis wir am nächsten Tag den Stand erneut auf den Prüfstand stellten. Zu späterer Stunde schickten wir den Schauspieltalentiertesten von uns los und ließen ihn das gleiche Szenarium nach stellen. Es war der selbe Verkäufer der einen Zwanziger erhielt und nur auf einen Zehner heraus gab. Diesmal wieder mit dem bekannten Blick in die Kasse. Diesmal endete die Einsicht aber ohne langes Zöger und mit einer gut sortierten und entschuldigenden Ausrede. Meine Worte an den Lockvogel waren dann nur noch: siehst du! Lass es dir schmecken. xxxx!
Aber auch diesmal verließ uns nach der Stärkung der Drang nach Gerechtigkeit und eine Meldung des Ultrakapitalisten vom Couscousstand auf dem Platz der Republick. Ich hoffe daher mit meiner nachträglichen Schilderung hier verantwortliche Entscheider zu erreichen oder zumindesten einmal zu Diskutieren an wen man sich während des Festivals in so einem Fall wenden kann. Wir haben bewiesen dass die in der Szene bekannte Masche der Falschausgabe von Wechselgeld an dem Stand von diesem Verkäufer kein Zufall war. Daher möchte ich nicht wissen wie viele unachtsame, vollhungrige Couscousliebhaber auf diesen Trick gereingefallen sind. Geschweige denn von anderen durch linke Machenschafften getriebene Verkäufer und Personalleute anderer Stände und Stellen.

Das musste ich soweit los werden und werde mich zu dem Thema auch noch anders an den Kultrkosmos e.V. wenden.

Als Tipp an die Klofront würde ich empfehlen das Toilettenpapier zum selbstabrollen auch optional in kompletten Rollen für 1 € zu verkaufen. Ich glaube viele der Besucher währen dankbar und würden das Angebot einer personalisierte Kackrolle gern annehmen. Zudem kommt der eine Euro bei einem Warenwert von etwa 20 cent wieder dem Verein zugute. Alternativ würde ich auch den Verkauf von umweltfreundlicheren, gefüllten Poduschen begrüßen. Das Thema Menstruationszelt oder mehr Müllkörbe für benutzte Fusionellas wurde ja bereits angesprochen. Bei so vielen Besuchern finde ich das Thema Hygiene eines der Wichtigsten neben Sicherheit und fairness bei der Festivalplanung.
Sonst war alles super. Danke.

Desenchantee
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von Desenchantee » Di 3. Jul 2018, 13:31

die doch recht zahlreichen Beschwerden bzgl des Themas Wechselgeld erschrecken mich doch sehr :shock:
sowas hätte ich nun auf der Fusion als letztes erwartet...

ich war mal in Berlin in einem gut gefüllten Club feiern, bestellte dort einen Longdrink für 7 Euro, zahlte mit einem 20 Euro Schein, aufgrund bereits bestehenden Pegels vergaß ich mein Wechselgeld entgegen zu nehmen und zog mit meinem Drink direkt von dannen... als ich ne Stunde später erneut bei derselben Dame bestellen wollte gab sie mir erstmal meine 13 Euro Wechselgeld vom Drink zuvor, die lagen noch separat für mich bereit...

SO muss das sein :lol: !!!

FriscoKid
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von FriscoKid » Di 3. Jul 2018, 13:37

Eritanokanetikon hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 12:50
Hallo, ich war im großes und ganzen sehr zufrieden und oft wieder einmal begeißtert von Leuten, Flair und Bauten. Großes Kompliment an die Macher, crews und Supporter. Nach einigen Jahren Erfahrung weiß man aber auch genau wie man subjektiv, negative Randerrscheinungen ignoriert, umgeht oder anders dagegen vorgeht. Daher fällt der Kummer eher gering aus bei der Fusion und es bleiben wie üblich mehr positive Eindrücke bestehen. Dieses Jahr ist mir aber etwas passiert was mich wirklich einen Abend nachdenklich und zugleich immer wieder wütend machte. In diversen Clubs in meiner Heimatstadt Leipzig sowie auf kommerziellen Festivals wie Feel oder Nation ist mir immer wieder die unsittliche Angewohnheit aufgefallen wie Barpersonal und Standbetreiber absichtlich zu wenig Wechselgeld herraus geben. In der Hoffnung, der eben betrogene Konsument ist aufgrund seines Namens nicht mehr im Stande dieses zu bemerken. Das ist mir schon mehrfach an besagten Stellen passiert und auch in meinem Bekanntenkreis ein oft erfahrenes Thema. Bei der erlebten Häufigkeit spreche ich hier auch nicht mehr von Zufällen. Hier werden absichtlich verbimmelte Käufer abgezogen. Manchmal gaben die Assoverkäufer dann den vergessenen Fünfer nach hartnäckigen Ermahnen noch raus aber oft wurde man einfach ignoriert oder aggressiv weg geschickt. Was tun?
Nun war ich Samstagabend etwas hungrig und schlenderte entlang der Stände auf dem Platz der Republik auf der Suche nach dem Essen meiner Wahl. Fündig wurde ich an dem Couscousstand. Dieser war genau links des Pestopeters. Dort bestellte ich mir einen teller Couscous mit Currysoße für 5€ oder 6€. Bezahlt habe ich mit einem Zwanziger und erhalte 4 € zurück. Ich habe ihm gleich gesagt es war ein Zwanziger doch er beharrte darauf es wäre lediglich ein Zehner gewesen und schaute verschmitzt runter in seine Kasse hinter dem Sichthohen Tresen. Ich schaute mich offensichtlich um, um den Stand zu registrieren und notierte mir gleich den Standort in meinem Handy. Danach schaute ich aus Selbstzweifel in meiner Geldtasche nach dem mir einzig bekannten, noch verbliebenen Zehner. Dieser war noch da. Erneut ging ich auf den Verkäufer zu und sagte ihm mein Zehner wäre noch da ich muss ihm einen Zwanziger gegeben haben und er hat mir falsch raus gegeben. In diesem Moment lenkte er ein und gab mir den noch ausstehenden Zehner ohne mit der Wimper zu zucken. Ich muss erhlich gestehen es gab Zeiten und andere Festivals wo ich mich noch etwas länger mit diesem Typ unterhalten hätte. Nun war ich wirklich entäuscht und verärgert in diesem Moment und wollte den Verkäufer irgendwo melden. Ja aber wo? Sämtliche Anlaufstellen gaben mir keine Auskunft. Irgendwann hatte ich das Thema für mich bei Seite gelegt bis wir am nächsten Tag den Stand erneut auf den Prüfstand stellten. Zu späterer Stunde schickten wir den Schauspieltalentiertesten von uns los und ließen ihn das gleiche Szenarium nach stellen. Es war der selbe Verkäufer der einen Zwanziger erhielt und nur auf einen Zehner heraus gab. Diesmal wieder mit dem bekannten Blick in die Kasse. Diesmal endete die Einsicht aber ohne langes Zöger und mit einer gut sortierten und entschuldigenden Ausrede. Meine Worte an den Lockvogel waren dann nur noch: siehst du! Lass es dir schmecken. xxxx!
Aber auch diesmal verließ uns nach der Stärkung der Drang nach Gerechtigkeit und eine Meldung des Ultrakapitalisten vom Couscousstand auf dem Platz der Republick. Ich hoffe daher mit meiner nachträglichen Schilderung hier verantwortliche Entscheider zu erreichen oder zumindesten einmal zu Diskutieren an wen man sich während des Festivals in so einem Fall wenden kann. Wir haben bewiesen dass die in der Szene bekannte Masche der Falschausgabe von Wechselgeld an dem Stand von diesem Verkäufer kein Zufall war. Daher möchte ich nicht wissen wie viele unachtsame, vollhungrige Couscousliebhaber auf diesen Trick gereingefallen sind. Geschweige denn von anderen durch linke Machenschafften getriebene Verkäufer und Personalleute anderer Stände und Stellen.

Das musste ich soweit los werden und werde mich zu dem Thema auch noch anders an den Kultrkosmos e.V. wenden.

Als Tipp an die Klofront würde ich empfehlen das Toilettenpapier zum selbstabrollen auch optional in kompletten Rollen für 1 € zu verkaufen. Ich glaube viele der Besucher währen dankbar und würden das Angebot einer personalisierte Kackrolle gern annehmen. Zudem kommt der eine Euro bei einem Warenwert von etwa 20 cent wieder dem Verein zugute. Alternativ würde ich auch den Verkauf von umweltfreundlicheren, gefüllten Poduschen begrüßen. Das Thema Menstruationszelt oder mehr Müllkörbe für benutzte Fusionellas wurde ja bereits angesprochen. Bei so vielen Besuchern finde ich das Thema Hygiene eines der Wichtigsten neben Sicherheit und fairness bei der Festivalplanung.
Sonst war alles super. Danke.

Das mit dem Abziehen ist mir leider auch mehrmals aufgefallen, ist mir zwar selber nicht passiert zumindest nicht bewusst, aber ich hab es immer wieder gesehen wie Leute mit dem Kassierer übers Geld diskutiert haben.
Das ist echt Schade und auch so richtig anti Fusion!
Alles MUSS, nichts KANN

zolaaar
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von zolaaar » Di 3. Jul 2018, 13:57

Eritanokanetikon hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 12:50
In diversen Clubs in meiner Heimatstadt Leipzig sowie auf kommerziellen Festivals wie Feel oder Nation ist mir immer wieder die unsittliche Angewohnheit aufgefallen wie Barpersonal und Standbetreiber absichtlich zu wenig Wechselgeld herraus geben.
Danke für deinen ausführlichen Bericht, aber ich muss doch etwas richtig stellen hier: Wie kommst du da drauf die Nation of Gondwana und das Feel Festival seien kommerzielle Festivals? Das sind sie nämlich nicht, sondern sind wie auch die Fusion eine Veranstaltung mit politischem Hintergrund deren Orgas eng mit dem Kulturkosmos zusammenarbeiten.

Was den Vorfall angeht, den du hier mit dem einen Verkäufer hattest: ja, das ist schon ärgerlich, und sollte eigentlich nicht passieren auf einem Festival wie der Fusion. Aber schwarze Schafe gibt es überall und gewissenlose Abzieher sowieso, auch im vermeintlichen Paradies.

Eritanokanetikon
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Re: Fusion Fazit

Beitrag von Eritanokanetikon » Di 3. Jul 2018, 15:26

Ich rede beide Festivals nicht schlecht, dementiere weder die Herkunft der Idee oder die Ideale der Crews. Die sind dennoch kommerziell. Als erstes sei Stichwort Werbung genannt. Weiterhin handelt es sich bei beiden Veranstaltern um Firmen. Diese funktionieren in der Regel gewinnorientiert. Bin selbst stark in der Szene integriert und weiss was das geheime Symbol GmbH heisst. Alleine die Händlerzulassung läuft da etwas anders ab. Zu beiden genannten Festivals gibt es mir viele bekannte negative Details. Das soll hier aber nicht diskutiert werden.

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