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Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Mi 4. Jul 2018, 18:24
von aven
Spannende Diskussion. Ich weiß auch nicht ob es mehr oder weniger Konsum wird, er verändert sich aber auf jeden Fall.

Gefühlt war Keta deutlich verbreiteter, habe viele junge Fusionisten auf Keta getroffen - aber wie immer sehr nette und liebe Menschen. Irgendwie mag ich Menschen auf Keta.

Persönlich gingen mir die alten Koksnasen auf den Nerv. Immer schön breit machen und labern auf dem Dancefloor, rumgrölen und vordrängeln. Ich wette der eine schöne dicke Mercedes auf dem Weg zu den Bachstelzen gehört eben zu dieser Gruppe. Ich weiß nicht, Koks ist ja ganz nett, aber mit 40 sollte man vielleicht eher auf was sanfteres umsteigen.

Leider ist es auch vorgekommen, dass Menschen auf uns gezeigt haben als wir getrippt haben. Z.b. während man getantzt hat, hört man nur von den Nachbarn: Wie druff ist der den. Und wir haben uns wirklich bemüht niemanden einzuschränken. Finde ich nicht schön.

Auf der positiven Seite gab es aber auch tolle Menschen, die mir z.B. bei einem schlechten Trip auch Gesellschaft geleistet haben. Gerne mehr davon, wenn jeder auf jeden aufpasst, dann wird das ja auch =)

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 03:50
von Esplettico
Mein Eindruck war anders, nämlich dass Drogenverkauf und -konsum diesmal deutlich weniger offensichtlich stattfanden. Mir wurde nur einmal was angeboten im Camp, auf den Dancefloors (Turmbühne) gar nicht. Da gingen bei der letzten Fusion öfter Dealer rum und fragten ob noch wer was brauche. Auch sah ich weniger Schilder diesmal an den Zelten, die dies oder jenes zum Verkauf anboten. Auch Gesuch-Schilder wie "Wir suchen Pilze!" auf der Tanzfläche oder sonstwo sah ich diesmal gefühlt weniger. Aber vielleicht täusche ich mich auch.

Schlimmer als die Drogenkonsumenten fand ich eh manch einen der stark alkoholisierten Kerle...

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 10:05
von knax
Esplettico hat geschrieben:
Do 5. Jul 2018, 03:50
auf den Dancefloors (Turmbühne) gar nicht. Da gingen bei der letzten Fusion öfter Dealer rum und fragten ob noch wer was brauche.
Die waren dann wohl dieses mal am Queerfeld. Das Angebot war reichhaltig

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 10:06
von Ulle85
zolaaar hat geschrieben:
Mo 2. Jul 2018, 19:36
außerdem fand ich viele der volltrunkenen Sauftour Proleten auf dem Gelände und Camping Area viel viel unangenehmer als die Drogies, muss ich sagen, denn die waren die, die sich dort am untolerantesten und aufdringlichsten den anderen gegenüber benahmen.. Frauen bedrängten, sich über die Trippenden lustig machten und rumgrölten. dieser ungezügelte Alkoholkonsum dort ist mMn noch viel problematischer als der Drogenkonsum. die "Druffis" sind da viel toleranter und aufgeschlossener und verhalten sich zum Großteil auch nach dem Motto "leben und leben lassen". und ja, ich bin auch einer von denen.
Da muss ich dir vollkommen recht geben. Auf B7 -> Eingang zur Oase war es am schlimmsten. Diese jungen atzen haben sich am meisten aufgeführt. Meine freundinnen wurden ständig mit sexistischen aussagen konfrontiert und wurden teilweise schon fast bedrängt. Meinst du vielleicht die gleichen jungs? Nie wieder B7

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 10:20
von TheIch
Da sogar ich dieses Jahr auf der Fusion konsumiert hab, wird da schon was dran sein, an dem was der/die TE schreibt :D Auf jeden Fall ist mir aufgefallen, dass dieses Jahr quasi gar nicht mehr versucht wurde auch nur ansatzweise heimlich zu konsumieren und sich Leute teilweise mitten in der Schlange an einem Fressstand was reingefahren haben oder die Jungs neben mir im Bus die am Montag zurück nach Neustrelitz erstmal geballert haben (why?). Am Ende isses eigentlich egal wie öffentlich man das macht, aber irgendwie fänd ich bissel mehr Rücksicht schon nicht schlecht, zumal ja auch einige Kinder auf dem Gelände rumsteuern.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger Leute gesehen haben, welche entweder auf einem, für alle Umstehenden, penetranten Trip waren oder sich komplett die Lichter ausgeblasen haben. Man könnte meinen es wird mehr konsumiert, aber verantwortungsvoll (nachdem was ich erlebt hab).

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 10:33
von Schlank
Eventuell mehr Zieh-Kabinen wie im Club hinstellen. Aufs Dixi will man ja jetzt auch nicht. Ich finde es auch nicht gut das in der Öffentlichkeit zu machen, im Club geht man ja aus gutem Grund dafür auf Toilette. Aber oft geht es nicht anders als das schnell am Rand zu erledigen. Einmal waren grad etwas abseits welche damit beschäftigt einen Zebrastreifen auf ihrem Handy aufzubauen als plötzlich ein Kleinkind da durchs Geäst angekettet kam. Die haben dass dan schnell versteckt, war ihnen sichtlich unangenehm! Tja, was soll man machen.

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 12:16
von marlo verwahrlost
Schlank hat geschrieben:
Do 5. Jul 2018, 10:33
Einmal waren grad etwas abseits welche damit beschäftigt einen Zebrastreifen auf ihrem Handy aufzubauen als plötzlich ein Kleinkind da durchs Geäst angekettet kam. Die haben dass dan schnell versteckt, war ihnen sichtlich unangenehm!
Ich als Paps sag mal so, immer gucken, dass nix runter fällt und gut ist. Als auf nem anderen Fest welche meinten sie haben zwei Pappen auf der Wiese verloren, war ich der engagierteste Mitsucher :lol:
Wir wohnen in der Nähe eines berüchtigten Alki/Harte-Drogen-Schwerpunktes, da reißt sich keiner zusammen, Konfrontation ist also immer gegeben, auch in behüteten Kleinstädten/Dörfern

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 14:37
von ifindoubtlove
Fand das jetzt auch nicht schlimmer als die Jahre davor. Ist doch schön dass man mal nicht schauen muss wo eine dunkle Ecke ist um zu konsumieren. . Bei Tabak und Grasrauch verstehe ich Euch, das kann unangenehm sein für den der das nicht mag. Aber weder Koka noch Emma noch LSD etc. stinken, also lasst die Leute doch öffentlich was nehmen. Was ich halt nie verstehen werde ist wenn man auf die Fusion fährt um sich primär abzuschiessen. Arme Menschen, die verpassen doch echt das Wichtigste. Die drogen sollten doch eher ein Katalysator für die Wahrnehmung all der schönen Dinge auf der Fusion sein und nicht verhindern dass man den Zauber spürt weil man komplett zugedröhnt ist.

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 16:28
von scaszoo
zolaaar hat geschrieben:
Mo 2. Jul 2018, 19:36
außerdem fand ich viele der volltrunkenen Sauftour Proleten auf dem Gelände und Camping Area viel viel unangenehmer als die Drogies, muss ich sagen, denn die waren die, die sich dort am untolerantesten und aufdringlichsten den anderen gegenüber benahmen.. Frauen bedrängten, sich über die Trippenden lustig machten und rumgrölten. dieser ungezügelte Alkoholkonsum dort ist mMn noch viel problematischer als der Drogenkonsum. die "Druffis" sind da viel toleranter und aufgeschlossener und verhalten sich zum Großteil auch nach dem Motto "leben und leben lassen". und ja, ich bin auch einer von denen.
Ich nehme keine Drogen, gönne mir dafür dann mal alkoholische Getränke. Auch mir fiel auf, dass dieses Jahr irgendwie offener Drogen konsumiert wurden. Röhrchen rausholen, ab in den Koksbeutel und ziehen. Jeder darf gerne machen was er mag, aber etwas dezenter wäre manchmal tatsächlich angenehmer.

Tatsächlich ist die Masse der Besucher super entspannt! :)

Festivals/Parties wo Alkoholkonsum dominiert zeigen da doch ganz andere Gesichter. Will sagen: Alkohol macht aus meiner Sicht fraglos schneller schlechtere Stimmung und ja ich glaube die Fusion ist auch deshalb so friedlich, weil dort viele auf Drogen sind. Solange jeder für sich entscheidet was er/sie tut, ist das dann aber auch ok und bewirkt wohl tatsächlich ein ziemlich friedliches Miteinander. :)

Re: Fusion und die Drogen

Verfasst: Fr 6. Jul 2018, 11:26
von Arkania
Esplettico hat geschrieben:
Do 5. Jul 2018, 03:50
Mein Eindruck war anders, nämlich dass Drogenverkauf und -konsum diesmal deutlich weniger offensichtlich stattfanden. Mir wurde nur einmal was angeboten im Camp, auf den Dancefloors (Turmbühne) gar nicht. Da gingen bei der letzten Fusion öfter Dealer rum und fragten ob noch wer was brauche. Auch sah ich weniger Schilder diesmal an den Zelten, die dies oder jenes zum Verkauf anboten. Auch Gesuch-Schilder wie "Wir suchen Pilze!" auf der Tanzfläche oder sonstwo sah ich diesmal gefühlt weniger. Aber vielleicht täusche ich mich auch.

Schlimmer als die Drogenkonsumenten fand ich eh manch einen der stark alkoholisierten Kerle...
Unterschreibe ich genau so.

Meine ich das nur, oder gab es 2016 noch nicht überall Bier zu kaufen?
Da habe ich zwar auch immer mal wieder vereinzelte Alkoholtrinker bemerkt, aber bei Weitem nicht so extrem wie dieses Jahr.