Fusion und die Drogen

samohtx
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von samohtx » Di 3. Jul 2018, 14:32

Smoko hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 14:26
samohtx hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 14:17
Smoko hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 13:02
Oder zählt die Fusion als privater Rahmen?
Bingo! Erkundige dich doch mal über die Fusion bevor du ein riesen Topic aufmachst.
Die Fusion ist kein Festival wie SMS oä.
Alles klar, hast Recht. Habe einen Beitrag verfasst, obwohl ich noch nie auf der Fusion war :roll:
Habe ich nicht gesagt, du kannst so oft auf der Fusion gewesen sein wie du magst, erkundigt hast du dich anscheinend trotzdem nicht bzw. bist die letzten Jahre mit geschlossenen Augen durch die Fusion gelaufen.

Took
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von Took » Di 3. Jul 2018, 15:52

samohtx hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 14:32
Smoko hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 14:26
samohtx hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 14:17


Bingo! Erkundige dich doch mal über die Fusion bevor du ein riesen Topic aufmachst.
Die Fusion ist kein Festival wie SMS oä.
Alles klar, hast Recht. Habe einen Beitrag verfasst, obwohl ich noch nie auf der Fusion war :roll:
Habe ich nicht gesagt, du kannst so oft auf der Fusion gewesen sein wie du magst, erkundigt hast du dich anscheinend trotzdem nicht bzw. bist die letzten Jahre mit geschlossenen Augen durch die Fusion gelaufen.
Ich verstehe nicht, wie du ihm das so unterstellen kannst. Die Fusion ist kein privater Rahmen. Es ist ein Musik-Festival für 60.000 Menschen. Da ist nichts privat dran, Privatgelände hin oder her. Und ich finde seine Positionen zumindest diskussionswürdig. Hört mal auf jede Debatte mit "Hast anscheinend dich nicht genug mit der Fusion beschäftigt" zu beenden. Das bringt doch auch keinem was.

samohtx
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von samohtx » Di 3. Jul 2018, 15:58

Took hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 15:52
samohtx hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 14:32
Smoko hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 14:26


Alles klar, hast Recht. Habe einen Beitrag verfasst, obwohl ich noch nie auf der Fusion war :roll:
Habe ich nicht gesagt, du kannst so oft auf der Fusion gewesen sein wie du magst, erkundigt hast du dich anscheinend trotzdem nicht bzw. bist die letzten Jahre mit geschlossenen Augen durch die Fusion gelaufen.
Ich verstehe nicht, wie du ihm das so unterstellen kannst. Die Fusion ist kein privater Rahmen. Es ist ein Musik-Festival für 60.000 Menschen. Da ist nichts privat dran, Privatgelände hin oder her. Und ich finde seine Positionen zumindest diskussionswürdig. Hört mal auf jede Debatte mit "Hast anscheinend dich nicht genug mit der Fusion beschäftigt" zu beenden. Das bringt doch auch keinem was.
Ich hab mein kleines graues Heftchen leider verlohren, zu der Thread-Thematik gibt es darin ein paar Zeilen die dazu ganz interessant sind. Ich kann sie gerade leider nicht wiedergeben.

Ich halt es eben nicht für Notwendig dieses Thema immer wieder durchzukauen und dem ganzen damit unnötig Aufmerksamkeit zu geben. Solange alles im Rahmen bleibt und jeder den anderen und dessen Freiheit respektiert, was ich bisher auf der Fusion in 98% der Zeit erlebt habe, ist das Thema für mich einfach nicht Diskussionswürdig. Das ist mein Diskussionsbeitrage. Beenden kann das ganze nur ein Mod. :lol:

Gruftgrabbler
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von Gruftgrabbler » Di 3. Jul 2018, 16:07

Hallo nochmal an alle vielen Dank für das wunderschöne Festival. Dieses Jahr war ich das erste mal auf der Fusion und ich sage ohne zu übertreiben: "Das war das schönste Fest" meines Lebens. So friedlich, so viel Liebe, so sauber wie kein anderes.

Da ich mir den Thread durchgelesen habe und wahrscheinlich, einer von den Leuten war die auch Abends mal auf Floors einen geraucht haben möchte ich mich dafür entschuldigen und versichern in Zukunft dazu kurz mal die Menschen Menge zu verlassen! (Ist sowieso viel entspannter wenn man sich kurz mal hinsetzt)

Für mich war die Fusion der optimale Ort um meine ersten "Drogenerfahrungen" zu machen. Mich interessierte das Thema Drogen schon seid längerer Zeit, habe mich aber ehrlich gesagt da nicht wirklich ran getraut. Es war nie der richtige Zeitpunkt und der richtige Ort. Auf der Fusion hatte ich nun erstmals die Gelegenheit einmalig "Teile" auszuprobieren. Dies habe ich mich hauptsächlich nur getraut, weil ich die ersten 3 Tage damit verbracht habe, das Gelände zu erkunden und alle Eindrücke zu "inhalieren", mir Bands angeschaut habe und auch bei dem ein oder anderem Floor mal war.
Am Samstag fühle ich mich dann mit der Umgebung vertraut genug, dass ich was neues ausprobieren konnte und ja. Dafür wollte ich Danke sagen, dass es diesen Ort gibt an dem man mal ein klein wenig über seine Ängste hinweg schauen kann.

Deswegen bin ich sehr froh, dass es diesen Ort gibt wo Menschen friedlich auch mal sich ausprobieren können. Unterstütze natürlich aber auch alle Leute, die sagen, dass das denen zu viel ist! Deswegen sage ich nun für mich ganz klar: "Habe ich verstanden und ich werde darauf achten mit meinem Konsum niemanden zu belästigen."

Vielen Dank

swatch20
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von swatch20 » Di 3. Jul 2018, 23:58

Pladde1312 hat geschrieben:
Mo 2. Jul 2018, 14:29
Hey Smoko,

Ich denke dein Eindruck täuscht nicht. Bei uns hatte es keine 10 Minuten gedauert bis wir alles mögliche angeboten bekamen. Aufgrund meiner Psyche sind Drogen wie LSD, Pilze etc auch tabu...

Aber im großen und ganzen unterschreibe ich was du da sagst.
Interessant das mit der Psyche, wo doch Pilze/LSD das wirksamste Mittel gegen Psychosen sind und das einzige ohne Nebenwirkungen. Mit welcher Begründung wird das verboten? Also dass es nicht unüberlegt und unbewacht eingenommen werden sollte, wenn man psychische Probleme hat, sollte klar sein, aber tabu ist doch zu krass, da tut sich der Verdacht auf, dass auch hier der Industrie zugeschustert wird.
Zum Rest: das war meine 15. Fusion und dort wurden schon immer so viele Drogen genommen, 2002 lagen vor allen Essensständen Teppiche und die Tüten kreisten herum...

Pladde1312
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von Pladde1312 » Mi 4. Jul 2018, 10:15

swatch20 hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 23:58
Pladde1312 hat geschrieben:
Mo 2. Jul 2018, 14:29
Hey Smoko,

Ich denke dein Eindruck täuscht nicht. Bei uns hatte es keine 10 Minuten gedauert bis wir alles mögliche angeboten bekamen. Aufgrund meiner Psyche sind Drogen wie LSD, Pilze etc auch tabu...

Aber im großen und ganzen unterschreibe ich was du da sagst.
Interessant das mit der Psyche, wo doch Pilze/LSD das wirksamste Mittel gegen Psychosen sind und das einzige ohne Nebenwirkungen. Mit welcher Begründung wird das verboten? Also dass es nicht unüberlegt und unbewacht eingenommen werden sollte, wenn man psychische Probleme hat, sollte klar sein, aber tabu ist doch zu krass, da tut sich der Verdacht auf, dass auch hier der Industrie zugeschustert wird.
Zum Rest: das war meine 15. Fusion und dort wurden schon immer so viele Drogen genommen, 2002 lagen vor allen Essensständen Teppiche und die Tüten kreisten herum...
Ich hatte schon diverse Psychosen, teilweise auch wegen total banalen sind und bei LSD beispielsweise ist die Gefahr zu toll, das ich backen bleibe...

qtpi
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von qtpi » Mi 4. Jul 2018, 11:13

Also dass es nicht unüberlegt und unbewacht eingenommen werden sollte, wenn man psychische Probleme hat, sollte klar sein, aber tabu ist doch zu krass, da tut sich der Verdacht auf, dass auch hier der Industrie zugeschustert wird.
Was meinst Du mit "der Industrie zugeschustert"? Klang jetzt doch einfach nach einem persönlichem Tabu, also "kommt für einen selbst absolut nicht in Frage". Das ist bei mir auch der Fall - ich nehme keine Drogen, weil ich persönlich sehr suchtanfällig bin und froh, dass meine Psyche sich seit ein paar Jahren in einem Gleichgewicht befindet. Industrie oder sonstiges hat nix damit zu tun - nur der Wunsch, psychisch stabil zu bleiben. :)

Zum Thema: ich finds super, dass der Thread hier ein paar angeregt hat, ein bißchen Rücksicht hinsichtlich des Rauchens zu nehmen. Mich persönlich stört der generelle Drogenkonsum überhaupt nicht und ich finde zB Gras auch recht angenehm als Geruch, aber dass man von nem Vordermann erstmal ne fette Wolke ins Gesicht gepustet bekommt, ist halt nicht geil, egal obs Gras ist oder einfach nur Zigaretten. Wenn sich jeder, da wo's voller ist beim Rauchen mal n bißchen umguckt und ein kleines bißchen Rücksicht auf Umstehende nimmt, ist mMn auch der einzige Faktor, der wirklich andere beeinträchtigt minimiert. Und da denke ich auch, dass die Raucher in der Pflicht sind im Rahmen der Möglichkeiten Rücksicht zu zeigen (das reicht ja oft schon sich ein bißchen abzuwenden) und nicht die Nichtraucher/-Kiffer, auszuweichen. Und ob da jetzt Leute auf MDMA, LSD oder sonstigem unterwegs sind, das greift doch niemandem in die eigene Freiheit ein.

Ansonsten: safe (space) travels. ;) :mrgreen:

Took
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von Took » Mi 4. Jul 2018, 11:50

swatch20 hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 23:58
Interessant das mit der Psyche, wo doch Pilze/LSD das wirksamste Mittel gegen Psychosen sind und das einzige ohne Nebenwirkungen.
Ohne Nebenwirkungen? Ich habe schon einiges ausprobiert und auch schon ein paar Bad-Trips erlebt. Gerade Pilze/LSD können im falschen Umfeld ganz schön starke Nebenwirkungen haben.

590ca18b554
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von 590ca18b554 » Mi 4. Jul 2018, 12:19

Also in 10 Jahren Fusion gibt es nur eine Änderung in dieser Sache. Die Anzahl an Biertrinkern steigt. Der Rest ist so wie immer.

Smoko
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Re: Fusion und die Drogen

Beitrag von Smoko » Mi 4. Jul 2018, 13:29

samohtx hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 15:58
Ich halt es eben nicht für Notwendig dieses Thema immer wieder durchzukauen und dem ganzen damit unnötig Aufmerksamkeit zu geben.
Entspricht nicht das genau dem Ding Drogen zum Tabu machen und in eine dunkle Ecke treiben und wollen wir nicht genau das verhindern? Wenn man Drogen legalisiert, was auf der Fusion für 5 Tage stattfindet, dann muss man meiner Meinung nach auch darüber sprechen und diskutieren. Und die Definition von Diskutieren ist, dass man unterschiedlicher Meinung ist und sich gegenseitig respektiert und Themen bespricht. Und wenn man Menschen, die den freien und offenen Drogenkonsum kritisieren, unterstellt sie hätten doch keine Ahnung, auf was für ein Festival sie da fahren und indirekt auffordert, diesem doch einfach fern zu bleiben, dann ist man wohl nicht in der Lage zu diskutieren und versucht, sich mit Totschlagargumenten zu behelfen.
swatch20 hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 23:58
Interessant das mit der Psyche, wo doch Pilze/LSD das wirksamste Mittel gegen Psychosen sind und das einzige ohne Nebenwirkungen.
Es mag Fälle geben, wo unter langer, gründlicher und professioneller Begleitung Psychosen mit Psychedelika therapiert werden konnten. Wenn du dir aufm Trancefloor ne Pappe gibst, ist die Wahrscheinlichkeit, eine Psychose ausbrechen zu lassen, deutlich höher als eine vorhandene zu therapieren.
swatch20 hat geschrieben:
Di 3. Jul 2018, 23:58
aber tabu ist doch zu krass

Für bestimmte Menschen sind diese Drogen aus freier Entscheidung heraus tabu. Es geht nicht darum, das für alle zum Tabu zu machen.


Aber schön zu sehen, dass es auch Menschen gibt, die meinen Wunsch nach mehr Rücksichtnahme bei seinem Drogenkonsum, nachvollziehen können.

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