Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

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pete
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Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von pete » Mo 4. Jul 2011, 23:21

Hey Hey.

Ich verstehe nicht wie man eine begrenzte Anzahl an Tickets hat und es dann nicht schafft, mit dem Verkehr an Autos zu planen. Weil ja über die katastrophale Abreise schon viel geschrieben wurde, hier was zur Anreise.

Was war da los? Wir kamen Donnerstagmittag und wurden erstmal zum parken/campen von unglaublich demotivierten Helfern auf P4 geschickt. Keine Chance mehr aufs A/B/C/D-Gelände zu kommen. Als wir also auf P4 unser Pavilion aufbauten kamen sofort Leute von der Orga mit Sätzen: "Nee, also hier irgendwas hinstellen das geht nicht! Nehmt das Zelt geht aus Gelände!" Auf die Antwort, das wir in einem VW-Bus hier sind und kein Zelt dabei hätten und nicht bei dem Wetter auch mal unter nem Dach zu sitzen außer zu viert im engen Wagen, kam dann:" Ohh das ist ja scheiße. Dann müsst ihr hier pennen, aber hier gibts keine Toiletten und der Weg zum Gelände ist super weit! Kauft euch doch noch ein Zelt!?"
ZUm Glück konnten wir noch mit viel Verhandlungsgeschickt auf P1 campen, der inzwischen zum echten camping umfunktioniet war.
Überigens war da Platz für noch ca 50 Autos...

Also was war los? Es war so mega voll auf der Fusion! So viele Autos standen auf der Landebahn. Kann man nicht planen das mehr Leute bei schlechtem Wetter und bei teuren Bahn und Bus-Tickets mit dem Auto kommen? Kann man dann, wenn man die Leute schon nicht auf dem Platz parken lässt, kann man dann wenigstens für die P-Camper Toiletten aufbauen und irgeneine Infrasturktur schlafen? Es schien mir ja so als musste fast die halbe Fuision auf den Parkplätzen campen.

Habt ihr nicht ordentlich geplannt? Oder lag es daran das es mega viele Schwarzmarktickets gab, sodass man mit dem Anstrum nicht rechnen konnte?


Nochmal kurz was allgemeines, weil ihr auf euer Startseite nach der Meinung fragt. Ich glaube für viele erfahrene Fusion-gänger wird es die letze Fusion gewesen sein: zu viele Menschen, ein teilweise ganz komisches Abschlußklasse-T-Shirt-tragendes-eigentlich-geh-ich-ja-sonst-aufs-Hurricane-Festival-mäßiges-Publikum (Paaardyy, aller!!!Saufen!!GOIL!!Abdäncen!), überforderte "Helfer" und viel zu wenige Toiletten und Duschen)

Für uns (und wir sind seit 5 Jahren dabei) wirds nächstes mal keine Fusion mehr geben.

zobel
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von zobel » Mo 4. Jul 2011, 23:31

danke für den beitrag! da ist auf jeden fall was schief gelaufen

Erik
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von Erik » Mo 4. Jul 2011, 23:40

Ich hab als Helfer Donnerstag nachts bis früh morgens am Parkplatz gearbeitet.
Der Grund dafür das ihr schon Donnerstag mittags nicht mehr mit eurem Auto auf den Campingplatz konntet lag daran, dass angeblich bis 6 Uhr morgens bereits 44000 Menschen auf dem Gelände angekommen waren (die Zahl ist ohne gewähr, ich bin kein offizieller, aber die Zahl hab ich mehr als einmal gehört). Der Platz wurde dann irgendwie ab 8 Uhr für weitere Autos gesperrt...

Dieses Jahr sind die Besucher also schlichtweg früher gekommen.

Dem anderen Punkt mit den Abitur-Ballerman-Gästen kann ich garnicht zustimmen. Zwar wurde ich dieses Jahr zum ersten mal von ein paar Atzen übelst generft, ingesamt sind es aber deutlich weniger atzen/idioten gewesen als letztes und vorletztes jahr...

Das Festival wird nur von "Früher war alles besser"-Menschen kaputtgemacht.

jan
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von jan » Mo 4. Jul 2011, 23:59

ich war do. vormittag bändelsknipser. uins wurde schon gegen 12 uhr gesagt, dass keine leute mehr mit auto campen können.

zu der publikums-diskussion: also ich hab mit schlichtweg keinen gästen negativen gästen erfahrungen gemacht. erst mal stimme ich zu, dass dieses früher war alles besser gelaber sehr nervig ist. menschen ändern sich, generationen ändern sich, umstände und zustän de ändern sich. was zwart manchmal schade ist, aber auch shclichtweg notwendig. und wenn jetzt jeder von den "alten hasen", die noch live erlebt haben, wie cool "damals" alles war, beleidigt daheim rumhocken und die fusion fusion sein lassen ( kommen eben auch immer mehr von den doofen jungen leuten, die nur noch party im kopf haben ( wie verwerflich...) und die guten, alten, festgefahrenen fusion-strukturen verändern... klingt schon fast ein wenig nach konservatismus, was der ein oder andere "alte hase" hier von sich giubt.
seis drum, es war nicht meine erste fusion und wird auch defintiv nicht meine letzte gewesen sein :)

pete
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von pete » Di 5. Jul 2011, 00:41

Sorry Leute, aber Kritik muss erlaubt sein. Ohne Kritik, gibt es keinen Diskurs. Es geht nicht um früher-war-alles-besser. Das weiß ich selber, das die Welt von Veränderungsprozessen umfasst ist. Ich denke nur man sollte sagen, was einem negativ aufgefallen ist, um darüber zu sprechen, ob man diese Entwicklung teilt und dagegensteuern möchte oder halt nicht.
Mir sind eben andere Leute aufgefallen, vielleicht habe ich falsch gecampt, vielleicht Pech, oder vielleicht hab ich es falsch beobachtet, aber es schien mir persönlich eben so. Und ich finde auch das man sagen darf, das letzte mal habt ihr dies und jenes noch gut gemacht diesmal nicht, dazu gehören die Park-Orga, die Dixies usw.

Darf ich jetzt nicht mehr mitdiskutieren weil ich vergleiche mit früher anstelle?

ZU der PArksituation. Wenn letzte Fusion und diese Fusion beide male 55.000 Tickets verkauft wurden, wie kann es sein das es letztes mal gut mit dem Platz und dem Parken geklappt hat und diesmal gar nicht.

Ich habe gehört das Donnerstag schon 55.000Bändchen verteilt worden waren, aber bis Samstagmittag Leute angereist sind und das nicht wenige

jan
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von jan » Di 5. Jul 2011, 00:49

ich hab mich mit meinem posting eigentlich hauptsächlich auf die aussagen bezüglich der veränderung in der publikumsstruktur bezogen. hätte ich vllt. klarer herausstellen sollen.deinem restlichen schrieb zu den vergleichen mit ftüher kann ich großteils zustimmen.

horst fuchs
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von horst fuchs » Di 5. Jul 2011, 01:01

Also es Lag wohl echt daran das zuviele leute schon so früh da waren. Ham uns auch gewundert wir sind Mittwoch vormittag angekommen dachten uns man kann noch irwo bis 12 Chillen oder so weil nix los ist und man erst ab dann aufs gelände kann. Aber als wir da waren alles voll das Gelände stand schon gegen 13 uhr voll mit! Mittwoch abend war auch schon D voll was letztes jahr soviel ich weiss bis do gespert war.
Also es ist echt so wer zuerst kommt malt zuerst. Und das Areal vergrößern bringt ja auch nix zumal ein teil gar net dem kulturkosmos gehört und so wie ich mitbekommenhab kann es sogar sein das es nächstes jahr sogar kleiner werden könnte. Und wenn es doch größer wird beschweren sich alle das man soweit zum gelände laufen muß :roll: .

Aber bei den Besuchern muß ich der Person oben zustimmen! Mir kams auch sovor das die Knicklichtfraktion immer stärker wird. Eigentlich nicht so schlimm aber einige davon nerven mich schon durch ihr anwesenheit, klingt ein bischen hart ich weiss aber, wer beim tanzen schön die elenbogen rausholt und beim Trancefloor rumjohlt nervt echt dievers! Da will man mal eine Woche von solchen leuten wech und dann sind die da auch arrrg!
Vor einigen Jahren waren die wenigstens nur bei der Turmbühne und haben nicht weiter gestört aber jetzt sind die einfach überall.

P.S.: An die nette person ein paar beiträge weiter oben, wie kannst du darüber mitschreiben wie sich die Personen auf der Fusion verändert haben und ob es früher besser war wenn du das erste mal da warst?! Das ist doch völlige scheiße! Es hat sich einfach verändert und veränderungen sind nicht immer schlecht aber es gibt halt auch veränderungen die Schlecht sind!
Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

fuse
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von fuse » Di 5. Jul 2011, 01:19

das jmd. zum ersten mal dort gewesen ist von den leuten über uns konnte ich nicht rauslesen.

nichtsdestotrotz nerven leute mit dem früher-war-alles-besser-gelaber meißt viel mehr als irgendwelcher anderer mist, da muss ich zustimmen... aber die wird es immer geben.

letztes jahr hat sich aber bestimmt der ein oder andere meckerfritze eines besseren belehren lassen, denn da hatte doch so gut wie fast alles gepasst gehabt - in my opinion -

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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von aktionist » Di 5. Jul 2011, 09:52

hallo,

interessiert habe ich die verschiedenen kommentare zur subjektiven beurteilung des publikums gelesen, und da es hierbei vor allem um das mitteilen dieser eindrücke geht - weniger um ein richtig oder falsch (früher war alles besser diksussion)- auch von mir ein kommentar. grdstzl fand ich das publikum, wie jedes jahr ziemlich heterogen verteilt, aber mit einer deutlichen zunahme an jungen leuten (was nicht schlecht ist) und aber auch sauf und ballermann prolls. gerade im bereich d3/d4 also in nähe der bachsatelzen liefen viele leute rum, die sich wahrscheinlich nicht mal die mühe gemacht haben, zu erfahren was die fusion ist und wofür sie steht (fitnees studio freaks mit goldschmuck und tribal tatoos). kleines beispiel war ein nagelneuer t5 bus der hinten im heckfenster ne deutschlandflagge mit adler drin hatte. leider habe ich den bus nur am mittwoch kurz im vorbei rollen gesehen, sonst sonst hätte ich die auf jeden fall angesprochen.
was mir auch aufgefallen ist, ist das umgehen miteinader. vor 2jahren als es so super voll war, rempelte mensch aus versehen jemanden an und beide entschuldigten sich daraufhin (weil beide zu breit oder fertig oder so). dieses jahr sind leute einfach nur durchgetrampelt und haben andere weggeschubst.
wie gesagt das alles ist total subjektiv und ich glaube es gibt viele die andere erfahrungen gemacht haben, aber sicherlich ändert sich das publikum und der umgang miteinander, wie der popularitätsgrad der fusion steigt.

mittelweile etwas sonnigere grüße
aktionist

Nebel
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Re: Anreiseverkehr oder campen am Arsch der Welt...

Beitrag von Nebel » Di 5. Jul 2011, 10:04

oh man, ihr habt doch alle ne Knicklichtphobie! :lol:

Wie schon in einem anderen Faden geschrieben, ich sehe gar nicht fusionmäßig-dreaddie-alternativ-abgelatschte-Hose mäßig aus (um auch mal mit Klischees aufzuwarten). Und ich finde es zum KOTZEN! Ja, total zum KOTZEN! deshalb als Fusionunwürdig abgestempelt zu sein (zumal seit 2006 dabei). gut, ich bin nicht johlend auf dem Trancefloor rumgeturnt, aber selbst wenn: Himmel, was ist daran schlimm? Wo bleibt die Toleranz? Die scheint mir seit Jahren sehr abhanden gekommen.

und überhaupt, wo versteckt ihr Meckerer euch eigentlich auf der Fusion? Ich bin in jedem Eckchen des Geländes gewesen und habe nette Leute getroffen. Sitzt ihr genervt neben dem Trancefloor oder am Zelt und schwelgt in vergangenen Zeiten? Früher waren die Leute toller, früher war alles linker, früher gabs keine Knicklichter, früher gabs keine Atzen, früher gabs ne tollere Stimmung, früher hatten wir nen Kaiser. Macht sowas nicht die ganze Feierei kaputt?

Und nochwas: weil ich hier immer wieder von Besoffenen lese... Also geiler isses auch nicht sich zuzukiffen oder sonstwas einzuwerfen, was aber viele, die wie hyper alternative alte Hasen aussehen, offenbar gerne machen (jetzt mal ganz tief in die Klischee-schublade gegriffen). Ich halte von Drogen, ob nun Alk oder Gras oder Pilze gar nichts.

Naja, ich kann nur sagen: da ich auf keinerlei meckernde alte Hasen getroffen bin, genauso wenig wie auf massenhaft Menschen, die wie Ballermann"Atzen" aussahen, wars eine Fusion, die wirklich wirklich gefallen hat. Danke ans Team!

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