Konstruktive Kritik

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spc
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von spc » Mi 6. Jul 2011, 10:00

Von der Ausgangssituation mal abgesehen redet ihr hier größtenteils immer wieder über den gleichen Scheiß. Der Müll, die Klos... das sind immer wieder dinge die in unserer Hand liegen! Es liegt an den Besuchern selbst, wie es auf den Klos, vor den Bühnen und aufm Zeltplatz aussieht. Das Leute da waren, die eigentlich nicht so recht den Grundgedanken des Ferienkommunismus' teilen, ist Tatsache. Hier meine ich aber nicht nur die Prolls sondern auch diejenigen unter euch, die die Leute nur wegen ihrem Aussehen beurteilen und abstrafen! Ihr seid keinen Deut besser, denn das wichtigste ist noch immer die Toleranz,GERADE AUF DER FUSION!!!!

TheJoker
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von TheJoker » Mi 6. Jul 2011, 10:20

Eine bessere ausleuchtung der Dixies wäre sehr von Vorteil.Ich denke damit könnte man bei einigen das Zielproblem lösen.Wobei mir noch immer nicht in den Kopf geht, wie man Fäkalienstreifen an der Wand vom Dixie hinbekommt (vorallem mit den Fingern).

Ansonsten würde ich sagen, dass der Regen es tw. auch schlimmer aussehen lassen hat, als wie es war. :?

eiche
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von eiche » Mi 6. Jul 2011, 10:27

TheJoker hat geschrieben:Eine bessere ausleuchtung der Dixies wäre sehr von Vorteil.Ich denke damit könnte man bei einigen das Zielproblem lösen.Wobei mir noch immer nicht in den Kopf geht, wie man Fäkalienstreifen an der Wand vom Dixie hinbekommt (vorallem mit den Fingern).
die dixies waren mE alle ordentlich ausgeleuchtet.
mehr licht neben den dixies bedeutet am ende mehr schatten im dixie...
das es absolute dreckschweine gibt, ist nunmal tatsache - sowas sieht man niemandem an - wie bei jedem skurillem fetisch. :lol:

robertochampa
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von robertochampa » Mi 6. Jul 2011, 14:19

selber, selber ! machen alle selber!

das einfachste Prinzip der Welt:

Scheiss nicht in das bett in dem du schlafen willst !!!!!

Fani
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Fani » Mi 6. Jul 2011, 15:13

zu meiner person:
seit jahren besuche ich festivals verschiedener musikrichtungen, die letzten jahre hauptsächlich elektronische. es war meine erste fusion und bekanntlich sind die "neulinge" die, die ja keine ahnung haben! trotzdem würde ich gerne meinen senf dazu geben.

zu aller erst:
wahnsinn! super festival, leute! früher muss es wohl um längen besser gewesen sein laut einigen vorrednern, aber das ist durchgänging bei allen foren jeglicher festivals zu lesen... gute dinge werden eben publik und so wird aus einem kleinen festival über die jahre ein anziehungsmagnet. beim melt-festival war es das allerselbe.

müll:
ja, der müll. der hat mich auch erschrocken! vor allem flaschen auf dem dancefloor! was soll das denn? meinetwegen könnt ihr einen flaschenkreis um den floor ziehen!
vorschlag: großer müllcontainer neben dran stellen (den kann man ja auch schön anmalen oder dekorieren) auch auf dem camping-gelände einsetzbar solche teile!

hunde:
geht gar nicht! wer sein tier mitbringt ist kein tierfreund, sondern ein tierquäler!

kinder:
puhh... ne!

personal:
ich hatte durchweg nettes personal. kann mir aber vorstellen, das die freiwilligen darunter nicht vor motivation gestrotzt haben.

wetter:
war angekündigt. ich war vorbereitet. gummistiefel, regenjacke, regenschirm. auch sollte man den campingplatz wählen, der nicht so nah am geschehen ist. weniger bis kein durchgangsverkehr. d.h. die strassen sind relativ unbelastet, dafür nehm ich einen längeren spaziergang zum gelände in kauf. (hilft auch noch bei der abreise und vorallem bei den dixis!)

wc:
es ist ein festival. wer angenehm scheissen will, muss eben nicht das erstbeste nehmen, sondern ans ende des zeltplatzes laufen. in den 4 tagen hatte ich nur eins, das auf anschlag war (im gelände).
feste toiletten:
sind luxus im campingurlaub.

brainbow
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von brainbow » Mi 6. Jul 2011, 15:28

ich frage mich schon seit zwei jahren, warum ab sonntags abends keine dixies mehr geleert werden? ist doch klar, daß die nacht zum montag, montag tagsüber und sogar in der nacht zum dienstag noch viele leute unterwegs sind, die floors teilweise noch laufen, bzw. die leute nach dem ausschlafen auch noch menschliche bedürfnisse haben....ich denke, das diese zusätzlichen leerungen doch wohl machbar und finanzierbar wären... :idea: :?: :!:

Aden
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Aden » Mi 6. Jul 2011, 18:09

Ey da fällt mir gerade ein....


..stellt euch mal vor wir hätten ein Mega heißes Wetter gehabt.

Na was wär dann das "Problem"? Der Gestank vorm Dixi...mir ist heiß...warum spritzt die Feuerwehr uns nicht naß?...wieso bin ich überhaupt hier?..
Und warum in aller Welt staubt das so hier?

Ganz ehrlich...alle Festivals haben diese "Probleme" aber kein Festival hat so ein geiles Unterhaltungsprogramm na...wie die FUSION
Und scheiß doch drauf..auch wenn wir bei der Abreise warten mußten....man lernt eben nie aus..dann fahr ich nächstma erst Dienstag...so. ;)

milo
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von milo » Mi 6. Jul 2011, 18:33

Vielen Dank für die erneut großartige Fusion. Auch wenn die positiven Eindrücke ganz klar überwiegen, möchte ich ein paar (so noch nicht genannte) Kritikpunkte auflisten:

1.Ausfahrt
So wie ich das beurteile, entsteht der lange Stau an der Ausfahrt deshalb, weil Abreisende beim Abbiegen vom Festivalgelände auf die Straße den anderen Autos auf der Straße Vorfahrt gewähren müssen? Wäre es nicht möglich, da mal mit Polizei & Behörden zusammenzuarbeiten, die an der Stelle die Ausfahrt regeln?! Selbst eine blöde Baustellenampelregelung hätte wahrscheinlich weniger Stau zur Folge gehabt.

2.Turmbühne
Ich freue mich jedes Jahr über Veränderungen auf dem Gelände. Dass Veränderungen Experimente sind und nicht immer zum Erfolg führen, liegt in der Natur der Sache. Die Visuals an der Turmbühne letztes Jahr fand ich wirklich sehr beeindruckend, das Feuer dieses Jahr dagegen sah nicht nur schwach aus, sondern passte auch überhaupt gar nicht zum Takt der Musik. Dass es von der Lautstärke dabei auch noch die Musik übertönte, war sehr unglücklich.

3.Autos auf dem Campingplatz
Autos auf dem Campingplatz bringen für die Anwesenden kleinere Unannehmlichkeiten mit sich. Das Auffahren der Autos auf den Campingplatz teurer zu gestalten und für jede Fahrt eine Gebühr zu kassieren halte ich deshalb generell für eine gute Sache. Nicht nachvollziehen kann ich dabei aber, warum damit gleichzeitig Nachteile für die Backpacker (die ihre Autos teilweise nur auf dem Parkplatz abgestellt haben) geschaffen wurden. Die meisten Backpackerplätze lagen hinter den den Autoparkplätzen. Die Autos mussten also bei jeder Fahrt durch die Backpackerbereiche geleitet werden, deren Bewohner sich ja bewusst gegen Autos in ihrer direkten Umgebung hatten. Gleichzeitig waren die meisten Backpacker deutlich weiter von den Bühnen entfernt als die Autocamper, was ich als Nachteil empfand. Ist es nicht sinnvoller die Autocamper außen zu platzieren?


Dann noch ein paar Antworten auf bisherige Kritik:

-Die herumliegenden Flaschen und Scherben stammten von den selbstmitgebrachten Getränken. Herumliegende 50 Cent-Flaschen wurden schnell von Pfandsammlern herausgepickt. Das Problem wäre also nicht durch Plastikbecher gelöst. Auch wenn mich der Müll natürlich auch gestört hat, finde ich es doch sehr sympathisch auf der Fusion seine eigenen Getränke mitbringen zu dürfen und möchte dies in der Zukunft nicht missen. Ich sehe das Problem eher bei zahlreichen Besuchern, die ein für mich befremdliches Verständnis vom Umgang mit ihrem eigenen Müll haben.

-Die Essenspreise, die weitgehend im Bereich von 3-5 Euro lagen, fand ich absolut fair. Ich kann mich an keine Gerichte erinnern, die teurer waren. Ich bin wirklich begeistert von der angebotenen Vielfalt und hatte jeden Tag sehr leckeres und auch gesundes Essen. Sogar gab es Gerichte, die ich in der Form so noch nie vorher gesehen hatte. Wem 4 Euro für ein ordentliches Essen zu viel sind, der hatte doch die Möglichkeit der Selbstversorgung?! Die Supermärkte in der Umgebung hatten auch am Wochenende geöffnet.

Und zum Abschluss noch eine semi-ernstgemeinte Frage: so ein Festival bringt immer einen großen ökologischen Fußabdruck mit sich. Wieviel davon kann der Verzicht von Fleisch der angereisten Besucher an den Wochenende ausgleichen?
Zuletzt geändert von milo am Mi 6. Jul 2011, 19:32, insgesamt 1-mal geändert.

RoteZora
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von RoteZora » Mi 6. Jul 2011, 19:21

Oh, hab noch was ganz wichtiges vergessen (ja, jetzt kommen wieder die klos)

Beschilderung der (geschlechtergetrennten) Pissrinnen

Für viele Frauen, auch für mich, war es ein Problem, dass ständig Kerle in die Frauen-Pissrinnen-Bereiche gekommen sind. Das lag zum Teil an der unzureichenden Beschilderung. Die war nämlich entweder gar nicht vorhanden oder zugetaggt. Unisex-Klos gut und schön, aber für viele sind die Fusionellas eine total neue Erfahrung und möchten beim Pinkeln mit selbigen nicht von Männern angeglotzt werden.
Der andere Teil des Problems: Wenn Frau Mann darauf aufmerksam gemacht hat, wurde erstmal blöd auf die Fusionella geglotzt. Dann entweder völliges Ignorieren oder, nach noch längerer Betrachtung der pinkelnden Frauen ein "Ups" und dann sind sie gegangen. Völlig daneben war folgende Situation: An den Pissrinnen beim Roten Platz gab es dahinter eine Art kleiner Durchgang, den viele Männer benutzt haben und selbst beim Anblick von mehreren pinkelnden Frauen nicht gegangen sind.
Aber das Fass zum Überlaufen gebracht hat folgende Situation: Ich steh da ganz alleine, will pinkeln, kommen Typen rein. Ich so: "Ihr seid hier falsch, das ist die Frauenpissrinne. Nebenan ist die für euch." Die sagen gar nichts, sondern grinsen mich bemitleidend an und fangen an zu pinkeln. Immer mehr Typen kommen rein und ich steh da total hilflos und werd ums Verrecken nicht Ernst genommen. Dabei konnte mensch draußen an der Stellwand sogar noch das Female-Zeichen erkennen. Also, bitte: 1. Bessere Beschilderung der Frauenpissrinnen und an die Männer unter euch: Respektiert, dass es auch Frauenpissrinnen gibt und dass das nen Grund hat. Respektiert es, wenn Frauen diese Erfahrung nicht in eurer Anwesenheit machen wollen. Und verdammt noch mal: Respektiert Frauen und seid nich so überheblich, weil ihr nen Schwanz habt.

Edit: So toll sind eure Schwänze nämlich dann nun auch wieder nicht.
WTF geht eigentlich hier ab?

karolin
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von karolin » Mi 6. Jul 2011, 21:09

jetzt hab ich tatsächlich das ganze hier mal gelesen und bin wie jedes jahr erstaunt über das was konstruktiv sein soll.
also- fleisch gibts vielleicht auch einfach nicht, weil es kein fliessendes wasser gibt für die stände und genehmigungen für felischverkauf teurer sind?!
die preise fürs essen: tja, dann muß man seinen arsch halt mal ein paar meter zum preiswerten/gegen spende essenstand schwingen. die nahen stände zahlen halt auch mehr gebühr,ne?! und ich habe viele spenden-stände entdeckt, oder bio-nudeln mit rohkostsalat, joghurtsoße und sonnenblumenkernen für 4 euro satt.
klos sind immer mal schwierig, das liegt aber oft eher an den gästen und das sind wir! auch da helfen weite wege.
das personal-naja, wenn se nicht lieb sind, geh ich halt woanders hin mit meinem geld.
inkompetente helferlein gabs auch schon immer.
und das publikum ist zu einem ganz kleinen teil halt auch einfach scheiße. aber das ist ne echte minderheit. der rest sind wir, unser müll, unsere scheiße.und wir sind es auch, die bestimmen, wieviel geld am essensstand ausgegeben wird. ich check das am ersten tag, such was leckeres in bio/bezahlar und dann geh ich da mal hin, wenn ich nix selber machen mag am zelt.
ach ja, das genöle über designerklamotten- eine bekannte verkauft ihre fairgehandelten kapuzenpullover dort und manchmal wird gemosert über den preis- aber wollt ihr denn nur kik-klamotten! oder sollen alle klamottenmacher sich selber ausbeuten und für 2,50 nähen. und wems zu teuer ist, der meidet einfach den bezirk shopmeile.das tut auch gar nicht weh.
ich mag sogar das soundrunterdrehen nachts, da schlaf ich nämlich sehr gerne.
tagsüber reicht mir das dann mit dem wumswumswums.

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