Konstruktive Kritik

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berlin_75
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von berlin_75 » Di 5. Jul 2011, 11:46

http://www.youtube.com/watch?v=niHLelKo ... r_embedded

vielleicht haben die das gefilmt ----

auf der polizeikontrolle war auch n kamera team ...

schön immer alles verkaufen und noch mehr schwachsinn filmen ...

timbu
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von timbu » Di 5. Jul 2011, 11:46

also ich muss sagen das die fusion auch dieses jahr wieder sehr viel spass gemacht hat, trotz des schlechten wetters. aber dank wetterbericht war ich darauf bestens eingestellt, was man vom veranstalter nur bedingt behaupten kann^^

gut:
das publikum war einfach super! wenig bis keine spinner oder prolls, keie stressmacher, niemand der mich mit politischem linken oder rechten scheiß vollquatschen wollte, keine vegan-missionisten usw.....einfach geiles nettes buntes feiervolk....i love u all!!!!

alles was nicht unten aufgeführt wird! ( geht ja hier nur um kritik:)


kritik:

- dixi klos am freitag auf c2, übelst zugeschissen auf brille und peace zeichen mit scheiße an die wand gezeichnet...lol...wie panne sind hier eigentlich einige???? die anderen tage waren die dixis dann wieder gut benutzbar, aber nachts doch sehr dunkel, vl doch einfach mal nen leuchtballon über die klozeile hängen damit man da drinn ein bisl licht hat.

- viel viel viel zu leise musik des nachts.....wenn das nicht besser wird ist es wirklich ein grund nicht mehr zur fusion zu fahren. denn ein festival spielt sich für mich zum größten teil auch nachts ab.

- diskriminierung von fleischessern:( was soll das? auch wenn das futter fürs futter zum teil echt lecker war.....aber genau an der schmerzgrenze zum unbezahlbaren!

- mir fehlten überdachte sitzmöglichkeiten bei der fressmeile

- personal war zum grösten teil sehr nett und hilfsbereit aber die schwarzen scharfe waren doch schnell und eindeutig zu finden. wwie schon beschrieben hatten einiege einfach keine lust mich zu bedienen oder mussten erstmal stundenlang quatschen oder einen bauen oder was ziehen.....

rafff
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von rafff » Di 5. Jul 2011, 11:57

Genau, ein Ziel für 2012: mehr Segel/Überdachungen (egal ob für Sonne oder Regen). Wäre das möglich? (neben dem programmierten "Fahrplan" (also Programmablauf fürs Handy), da könnte man mal beim Chaos Computer Club fragen, ob man die Software haben kann)

Freundschaft
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Freundschaft » Di 5. Jul 2011, 11:58

für mich war eigentlich alles saugeil. (erste fusion)
es gab eigentlich nur ein paar kleinigkeiten die mich genervt haben.
die tanzwiese war nachts größtenteils leider viel zu leise, das wäre auf jeden fall top wenn man nicht die leute 4 meter neben sich noch reden hören kann.
ansonsten würde ich mich auch wirklich freuen wenn es nächstes jahr auch essensstände mit fleisch gäbe. die fressstände waren eigentlich alle sehr lecker und wie ich finde auch preislich angemessen (ich war allerdings nicht bei allen ständen, sondern habe mir empfehlungen geben lassen). Finds aber nicht fair, dass Vegetarier/Veganer so eine Vorzugsbehandlung erhalten und es gar keinen Fleischstand gibt. Das Essen war aber natürlich trotzdem lecker ;)

schöne grüße

Benni
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Benni » Di 5. Jul 2011, 12:09

Worin besteht denn das Problem, ein paar Tage kein Fleisch zu essen? Wie kann jemandem bei so gutem Essen etwas fehlen? Nehmt die fleischlosen Tage doch lieber als Anstoß, eure Konsumweise zu überdenken.
Das ist doch keine Diskriminierung von Fleischessern, sondern einfach die Umsetzung der Vostellungen des Veranstalters und die könnte man ja mal akzeptieren. Wenn es so wäre, daß Omnivoren kein vegetarisches Essen essen könnten, dann wäre es diskriminierend, aber so... es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!

Marsman
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Marsman » Di 5. Jul 2011, 12:11

Hallo Ihr!

Beim Lesen der Kritik kann ich diese teilweise nachvollziehen. Allerdings bin ich der Meinung, dass sie an die falsche Stelle gerichtet wird. Die Veranstalter können nicht überall sein und unvorhergesehene Dinge passieren nun mal.

Das mit dem langen Stau bei der Abfahrt war bestimmt ärgerlich. Bei dem Wetter musste aber eigentlich jeder damit rechnen, dass es Probleme geben könnte. Da kann sich jeder Besucher auch mal selbst drauf einstellen.

Ich habe auch hier und da beobachtet, dass Helfer sich etwas sagen wir mal unprofessionell verhalten haben. Dabei sollte man aber bedenken, dass es viele Freiwillige sind, die nur eine kurze Einweisung erhalten. Auch das ermöglicht den vergleichsweise sehr niedrigen Ticket-Preis.

Zu wenig Dixis waren es auch wieder. Aber das kennt man und kann man sich ebenfalls drauf einstellen. (Absauger abwarten?) :?

Zu den Preisen an den Ständen kann ich nicht viel sagen, da wir alles selbst mitbringen (VW-Bus) und diesen Indien-Kram eh nie auf einer Open Air. Und wenn ihr das Zeug völlig überteuert in eurem Szene-Viertel kauft, beschwert ihr euch doch auch nicht bei dem freakigen Typen im Laden. Und auf der Fusion werden die Preise werden sicher auch von den Shop-Betreibern und nicht vom Veranstalter bestimmt.

Also wie gesagt: Entspannt euch mal nen bisschen und freut euch, für 60 Euro Camping-Gebühr zusätzlich noch 5 Tage Kunst und Musik auf 18 Bühnen geboten zu bekommen. :D

T.

piratenhuhn
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von piratenhuhn » Di 5. Jul 2011, 12:27

Also ganz so schlecht fand ich die Fusion jetzt nicht. Das Einzig was mich ziehmlich enttäuscht hatte war, dass es einen stetigen Mangel an Fusionellas gab. Das hat das Wochenende ein Stück unbequemer gemacht. Leider....
Achso und die Knaller waren auch echt nicht schon. Ich mein Raketen schön und gut aber den Sinn von Chinaböllern udn sonem Zeug seh ich nich.

Übrigenz, wenn einigen Menschen das Essen an den Ständen zu teuer ist, kann Mensch auch die Vokü in der Oase besuchen.

rafff
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von rafff » Di 5. Jul 2011, 12:33

piratenhuhn hat geschrieben:Achso und die Knaller waren auch echt nicht schon. Ich mein Raketen schön und gut aber den Sinn von Chinaböllern udn sonem Zeug seh ich nich.
Ich dachte, Feuerwerk gehört zur Antifa dazu. (Wobei ich jetzt nicht vermute, dass alle Abschießenden Antifas waren) Fand das auch eigentlich ganz schön. Auf der Tanzfläche wohl etwas gefährlich, aber es scheint da ja nichts passiert zu sein, oder?

Einmal war ich dabei, als ein Zelt von einer Rakete getroffen wurde. Es war kaputt und der Besitzer wütend ("Das ist Sachbeschädigung! Da brennt ein Zelt!") Und die Abschießenden haben dafür nicht mal die Verwantwortung übernommen. Arm!

Benni
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Benni » Di 5. Jul 2011, 12:39

Knaller stören mich auch sehr und ebenfalls sehe ich keinen Sinn darin. Daher würde ich mich über ein striktes Verbot freuen. Und so schön Feuerwerke auch sind, sollte Sicherheit auch hier vorgehen.
Eine Freundin hat sich ebenfalls über Fusionellamangel beschwert. Sie meinte, (natürlich kostenlose) Automaten wären da ganz gut.
Doch glaube ich, daß es einfach ein Arbeitskraftsemangel besteht. Eigentlich wollte ich die Fusion immer arbeitslos genießen. Doch nun ziehe ich erstmals in Erwägung, das zu ändern, denn ein paar Stunden schaden ja nichts und wenn jeder ein bisschen was tut, haben alle was davon.

Fonque
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Fonque » Di 5. Jul 2011, 12:51

Kritikpunkte:

- 1 mini Schüsselchen Nudeln mit Tomatensoße bei den Bachstelzen 4 Euro ... das ist ja teuer wie im Ritz!
- Die Musik bspw. an der Tanzwiese nachts ist wirklich lächerlichst leise. Da kommt keine Partystimmung mehr auf. Feiern macht nachts am meisten Spaß, auch dank der tollen Lichtinstallationen, aber so? Einzig Turmbühne, Hangar und Trancefloor waren halbwegs ok
- Die deluxe WCs auf dem Bühnengelände waren laufend von Helfern belegt und/oder geschlossen. Wartezeit im Schnitt 30-60 Minuten.
- Die An- und Abreisesituation ist wirklich mehr als prekär. Es muss einen Weg geben, das zu verbessern.

Mal auf Fleisch und Schnaps verzichten stört mich nicht. Im Gegenteil, find ich gut.

Und bzgl. "Raven gegen Deutschland" (oder was da stand): "Deutschland" steht für Durchökonomisierung eures Lebens bis ins letzte Detail, für Abgedrängt werden in prekäre Beschäftigungsverhältnisse, für Nichtakzeptanz von Subkulturen, für kriminalisierende Drogenpolitik, für eine Mehrheitsgesellschaft die Rassismus, Faschismus und religiöse Moralsiererei duldet, für angeblich "alternativlosen" Neoliberalismus und letztlich auch (immer noch!) für eine "nach uns die Sintflut"-Politik die unseren Kindern einmal das Leben zur Hölle machen wird. Deswegen: "Raven gegen Deutschland" hat zwar vermutlich nicht allzuviel Sinn, kann man aber für mich so stehen lassen.

Was wie immer top war:
- jeder ist freundlich zu jedem, keine negativen Vibrationen, alles gut, alles schön :) ...warum kann es im Alltag da draußen nicht auch immer so sein?
- eine Musikselektion die einem den manchmal doch irgendwie vernagelten Horizont öffnet
- liebevolle Deko & Visuals überall
- innovative, schmackhafte, individuelle Futter- und shoppingstände überall
- Rücksichtnahme auf dem Zeltplatz aufeinander ist immer noch die Maxime - Ausnahmen gibt's halt immer...
- Sehr angenehme Publikumsmixtur, keine Stresser, kaum Prolls, und falls es doch mal welche gab, wurden die grandios entzaubert
- kleine, aber gewichtige Details die einen wirklich "zum nachdenken anregen", wie die transgender-geschminkten Barleute am Sonntag früh (war das die ganze Zeit so?)

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