Konstruktive Kritik

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Gringo
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Gringo » Di 5. Jul 2011, 06:30

Also wenn so viele Leute ein RTL Team gesehen haben wollen, frag ich mich, wie dieses dann zum filmen gekommen ist.
Da braucht ihr garnicht nach der Orga schreien, das wäre auch EURE Pflicht gewesen.

Für mich wars auch nicht die beste Fusion. Hatte diverse Gründe und natürlich waren auch ein paar der oben genannten dabei. Aber die Fusion ist die Fusion. Wer diese nicht mehr mag ist sicher herzlich willkommen auf dem nächsten aufstrebenden Festival. Ich suche schon... (wer Tipps hat, gerne her damit. aber ppssssst, nicht zu laut!!)

rafff
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von rafff » Di 5. Jul 2011, 09:48

Ich finde, man hat sich vonseiten der Orga wenig vorzuwerfen. Was soll man denn bei so vielen Leuten noch anders machen? (Stichwort Ausfahrt). Und die Klos, also bitte, das ist doch Jammerei. Wer es nicht hinkiregt, sauber aufm Dixi zu pinkeln, kann ja immer noch aufs Luxusklo gehen. das sind fürs Gesamt-Festival vielleicht 10 Euro. Und die Essenspreise: gähn. Man kann sich ja, wenn man zu geizig ist, selbst was mitbringen.

Klar war die Musik nachts etwas leise, aber was solls, so schlimm war das nicht. Verpeilte Verkäufer, ja, Sonntagabend bei den Bachstelzen vielleicht.

Aber dasm mit dem RTL-Team finde ich krass. Überlege nun, auch mal über die Fusion zu berichten. (zumindest in meinem Blog, aber eiegentlich müsste auch mal ne große Reportage her). Man kann da sicherlich wenig machen, aber vielleicht kann man bei der Orga nochmal die Sensibilität für große Kameras schüren ... aber wie mein Vorredner schrieb: ja, da kann auch jede/r selbst handeln.

Ach ja: die Limitierung der Tickets führt scheinbar zu einer deutlich geringeren "Proll"-Dichte. (haben mehrere meiner Freunde gesagt, mir fiel es dann auch auf, es wurde weniger gepöbelt und blöd angemacht) Schöner Nebeneffekt!

gmmk
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von gmmk » Di 5. Jul 2011, 10:23

Hallo,
also ich fand dieses Mal auch so einige Kritikpunkte.

Glücklicherweise sind wir dieses Jahr mit der Bahn gereist, was sich auch als guter Schachzug herrausgestellt hat, da ja anscheinend die Abreiseswituation für die Autos mehr als schlecht organisiert war.
Aber auch für die Bus/Bahnreisenden hatte sich die Abfahrtssituation auch als nicht optimal herrausgestellt.
-Es gab nur eine einzige Schlange für die Busreisenden. Wir waren sehr verwirrt und damit nicht die einzigen, ob wir nun in der Schlange für die Bassliner oder für die Suttlebusse anstanden. Da hätten einfach zwei/drei Schilder gereicht, die den Anstehenden sagen, wo Sie sich anstehenden sollten.
-Auch hatte ich das Gefühl, dass die Jungs und Mädels die am Ausgang arbeiteten, überhaupt kein Briefing oder ähnliches gehabt haben müssten oder einfach nicht zugehört haben. Jedenfalls, die totale Inkompetenz!

Weiter empfand ich die Dixi-Situation dieses Jahr als die schlechteste, die ich jemals erlebt hatte.
Wir haben auf C1 gecampt und die Dixis hintem am Zaun waren ständig zugeschissen. Gut, als Junge hatte ich bessere Möglichkeiten, mein Geschäft zu erledigen. Aber als Mädel mitten im Dunkeln den nackten Hintern in die Luft zu halten, kann unter Umständen sogar auch nicht ganz ungefä hrlich sein. Auf anderen Festivals sollen solche Situationen durchaus schon einmal zu Vergewaltigungen geführt haben. Dies ist natürlich ein Extremszenario, aber auch so etwas gehört in ein Sicherheitskonzept.

Auch möchte ich mich meinen Vorrednern anschliessen und noch einmal auf das Personal zu sprechen kommen.
Speziell das Barpersonal, ich habs z.B. (aber nicht nur da) bei der KarlKutter Bar erlebt, dass das Barpersonal rumtanzte, Tüten drehte, sich selber etwas einschenkte oder nur Leute bediente, die in ihr "Modeverständnis" passten. Also das fand ich arrogant und absolut überhaupt nicht meinem Verständnis von der Fusion entsprechend.

Ebenfalls schon erwähnt, aber es wert noch einmal aufgegriffen zu werden, ist das Thema Rootsbase. Der Floor mit den dicksten Bässen des Kosmosses unterlag anscheinend keiner Lautstärkeregulierung. Was für die anderen Floors galt, sollte doch auch für die Leute der Rootsbase gelten. Ich kann es ja irgendwie verstehen, dass die Anwohner geschont werden müssen, aber dann soll das auch so gestaltet werden, dass ALLE Floors davon betroffen sind. Vielleicht ausgenommen geschlossener Hangars, aber zumindest die Floors, die direkt die Zeltplätze beschallen.

Und zum Abschluss nur noch eine kleine Sache, die aber eigendlich keine direkte Kritik ist, mich aber irgendwie stört:
Ich finde, dass sich die Floors über die Jahre immer mehr von den anderen Floors abkapseln. Vor einigen Jahren war es so, dass die alle mit Lasern untereinander kommunizierten und so das Gefühl einer allesumfassenden Einheit vermittelten. Nun ist es so, dass alles irgendwie Einzelkämpfer sind.
Ausserdem find ich die Turmbühne absolut seelenlos und die Tanzwiese zu groß.

Naja, soviel zu meiner Kritik. Ich hoffe, dass sie auch gelesen wird und Anklang findet.

Eli
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Eli » Di 5. Jul 2011, 10:31

Für mich war es die erste Fusion!

Allerdings finde ich die Beiträge hier etwas unsinnig.
RTL und Becks-Laster auf dem Gelände? Zu lange Abfahrzeiten? Zu wenige Toiletten? Das Essen zu teuer? Fleisch einführen? Unfähige Mitarbeiter? Zu leise Musik?

Ich erzähl euch mal von meiner ersten Fusion: Zeltplatz nur noch auf D5 bekommen. Ich (als begeisterter Fleischesser) fand das Essen überragend. Gekackt hab ich auf Dixis - bis zu 5 Min. Wartezeit. Die Arbeiter waren echt allesamt nett und haben einem geholfen wo sie nur konnten. In meinem Zelt war bereits am Samstag Abend mehr Wasser als Luft drin. Meine Abfahrzeit vom Gelände war Sonntag 15 Uhr - meine Ankunft daheim in Augsburg Montag 6 Uhr.
UND es war das genialste Festival das ich jemals erlebt habe! Danke an die Organisatoren!
In diesem Sinne: Spaß ist was du draus machst!

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von einmerlin » Di 5. Jul 2011, 11:05

Danke das es die Fusion gibt !

und deshalb schreibe ich hier mein kleines aber :

wenn ein großes Schriftband " Raven gegen Deutschland " die Einfahrt schmückt frage ich mich wo wir hier sind. Auch ich bin mit vielen in dem Land nicht einverstanden doch wer prinzipiell gegen das Land kämpft von dessen Geldern und Ideen wir alle leben kann ich nicht mitgehen . Jeder hat die Möglichkeit das eigene Umfeld zu ändern - ich mag diese komplette Ablehnung nicht - dann sage ich nur : verlaßt doch das Land .

zweitens Ihr lieben die Toiletten - viel viel zu wenig - spätestens nach dem zweiten Bier stehen oder hocken die meisten an jeder Ecke - Prima so siehts aus so stinkts -

drittens an alle Besucher - ich gehe auf viele Festivals verschiedener Musikstile aber so Assi sieht es nirgends aus - ihr schmeißt den Müll rum - die Scherben fliegen - ist das Eure Kultur ?? ist das schön ??

und nun meine letzte Bitte - Drogen hin und her aber wenn es normal ist das an jeder Ecke von Besuchern jedes Alters nur noch geschmaucht :roll: wird - weiß nicht ?! ich find es nicht gut

das Festival ist Klasse - die Bands - DJ die sich so viel Mühe geben vielen vielen Dank

ihr lieben Besucher laßt es nicht zum assozialen Treff verkommen

allen eine schöne Zeit bis zum nächsten Jahr

rafff
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von rafff » Di 5. Jul 2011, 11:08

einmerlin hat geschrieben:wenn ein großes Schriftband " Raven gegen Deutschland " die Einfahrt schmückt frage ich mich wo wir hier sind. Auch ich bin mit vielen in dem Land nicht einverstanden doch wer prinzipiell gegen das Land kämpft von dessen Geldern und Ideen wir alle leben kann ich nicht mitgehen .

Naja, so antideutsch ist die Fusion aber nicht. Schön, dass es wenigstens so ein Banner gab! Wenn dir die politische Aussage nicht gefällt, dann diskutiere doch. Oder bringe eine Deutschlandfahne mit und renne wehend über das Festival. Kommt bestimmt klasse an!

Ansonsten: Was ist dein Problem mit Drogen? Fühlst du dich durch den Joint-Feinstaub belästigt?

Und was meinst du mit dem Begriff "asozial"?

gmmk
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von gmmk » Di 5. Jul 2011, 11:20

Hä? ist die einzige Alternative zu einem "Raven gegen Deutschland" Banner, euphorisch mit ner Deutschlandfahne rumzulaufen?
Ich finde es sehr Schwachsinnig gegen ein Land zu sein, welches einem die Freiheit gibt z.B. solch ein Festival aufzuziehen.
Wie gut es uns geht, scheint leider sehr wenigen Leuten bewusst zu sein. Wenn man mal über den nationalen Tellerrand hinüber schaut, wird man es zu schätzen wissen hier leben zu können.

rafff
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von rafff » Di 5. Jul 2011, 11:32

gmmk hat geschrieben:Ich finde es sehr Schwachsinnig gegen ein Land zu sein, welches einem die Freiheit gibt z.B. solch ein Festival aufzuziehen. Wie gut es uns geht, scheint leider sehr wenigen Leuten bewusst zu sein. Wenn man mal über den nationalen Tellerrand hinüber schaut, wird man es zu schätzen wissen hier leben zu können.
Ich halte dich für einen Proll oder einen Troll.

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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von Benni » Di 5. Jul 2011, 11:36

Meine Fusion war auch durchaus positiv, auch wenn das Wetter mich in Teilen einschränkte, zumal ich meine gute Regenjacke zuhause vergessen hab und mein Zelt immer mehr unter Wasser stand. Doch hat das meinen Festivalgenuss keineswegs beeinträchtigt.
Doch auch mich nerven der ganze Müll und natürlich die Scherben. Zur Müllvermeidung werde ich ab nächsten Jahr Holzgeschirr und Besteck mit mir führen, wenn ich was zu essen kaufen will, und für Getränke einen Metallbecher. Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal Bierkästen rumstehen sehen. Wäre gute, wenns ab nächsten Jahr mehr Bierkästen überall geben würde sowie eine Aufforderung im Programmheft, seine Flaschen dortreinzutun, anstatt sie auf den Boden zu schmeißen. Sollte nicht so schwer sein.
Ein weiterer beträchtlicher Schönheitsfehler sind viele Verkaufsstände. Ich verstehe nicht, wie man so auf Vegetarismus abgehen und dabei den Menschen vergessen kann. Ich möchte nicht wissen, wie viele Klamotten durch Kinderhände gefertigt wurden oder Menschen bei der Ernte und Verarbeitung konventioneller Baumwolle vergiftet und für Hungerlöhne arbeiten, damit gedankenlose Fusionisten sich schick zurechtmachen können.
Genauso mit den Lebensmittelständen... eine Freundin erzählte mir, daß sie irgendwo Mars oder Snickers oder sowas gesehen hat. Und ich möchte meine Fusion nicht nur Tierproduktfrei, sondern auch frei von genmanipulierten Lebensmitteln. Ich bin mir nicht sicher, ob das so erfüllt wird. Darum wünsche ich mir mehr Biolebensmittel (man kann gerade auf einem Festival auch mal etwas mehr zahlen, wobei eine Verteuerung sicherlich nicht mal notwendig wäre).
Das waren die Gedanken, die mich auf dieser Fusion am meisten beschäftigten. Ansonsten hab ich mich natürlich wie immer sehr über den Genuss für alle Sinne gefreut. Vielen Dank.

p.s.: Es ist aber auch jeder Einzelne gefragt. Der Veranstalter kann noch so viel tun, wenn die Besucher nicht mitmachen. Darum bringt doch gleich Mülltüten mit, in die ihr sofort alles reintut, bevor die Campingplätze so verdrecken, oder noch besser: Verursacht gar nicht erst so viel Müll.
Und denkt nochmal drüber nach, ob ihrs für notwendeig erachtet, lebende oder tote Tiere auf so ein Festival zu nehmen.
Zuletzt geändert von Benni am Di 5. Jul 2011, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.

*fee*
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Re: Konstruktive Kritik

Beitrag von *fee* » Di 5. Jul 2011, 11:40

@ eli: ich stimme bei deinem lied mit ein!
Es war für mich auch die erste fusion (aber NICHT das erste festival allgemein) und kann nur loben...

klar gibt es immer punkte wo man nörgeln kann, aba das sind meistens sachen die man vorher schon weiß...ich meine mal vollgekackte, kostenlose dixies die nur sporadisch gelehrt werden, findet man auf jedem festival, da kann ich n´lied von singen und das es bei 70.000 menschen anders is, wäre schon ein wunder...

ja und das essen der stände...das diese ihre eignen preise machen, is klar, da hat das festival an sich nichts mit zu tun und das das essen schon seit jahren um 5€ liegt is auch nichts neues mehr-man kennt die stände von anderen festivals von daher-es sind immer und überall dieselben.

zur crew...in einer crew wo es viele freiwilige gibt und auch viele nur dabei sind, um erzählen zu können, das sie dabei waren und hinter die kulissen schauen durften, bleibt nicht aus und das diese es dann mit der genauigkeit nich so ernst nehmen liegt dann auch nahe...aber ich persönlich habe nur nette leute von der crew kennen lernt...immer ein lächeln auf den lippen und zuvorkommend ohne ende!!

kritik is ja ok aber wenns ins jammern und jaulen übergeht...grenzwertig Zählt doch einfach mal die positiven sachen des festivals auf!
z.b.
tolle acts, tolle deco, geniale filme, super nette leute mit nem stetigen lächeln im gesicht obwohl es gegossen hat wie aus kübeln, leckeres essen, sogar ein bisschen sonnenschein, keine langeweile weil an jeder ecke was zusehen gab und und und!

ich hatte spass und freude an diesem fest und werde nächstes jahr definitiv wieder dabei sein!!

@gringo:nation of gondwana;)
past is history
future is mistery
but the present is a gift!

laugh&dance

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