Kritik

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Fonque
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Re: Kritik

Beitrag von Fonque » Di 5. Jul 2011, 13:26

yethi hat geschrieben:Anmerkung dazu:
Das ganze stand im Programmheft unter der Beschreibung des "Free olive tents". Es war dort in etwa die Rede von künstlerischem Widerstand gegen die "menschenrechtsverletzende Besetzung Palästinas", soweit ich mich erinnere..vielleicht kann das nochmal jemand raussuchen und wörtlich zitieren, aber jetzt mal im Ernst:
-WARUM REGT DAS SO WENIG LEUTE HIER AUF???
...vermutlich weil der Konflikt in der radikalen Linken "Israelkritiker vs. Israelverteidiger" schon seit Jahren sinnlos für Streit sorgt. Judäische Volksfront gegen Volksfront Judäa.

glimmen
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Re: Kritik

Beitrag von glimmen » Di 5. Jul 2011, 13:42

yethi hat geschrieben:Anmerkung dazu:
Das ganze stand im Programmheft unter der Beschreibung des "Free olive tents". Es war dort in etwa die Rede von künstlerischem Widerstand gegen die "menschenrechtsverletzende Besetzung Palästinas", soweit ich mich erinnere..vielleicht kann das nochmal jemand raussuchen und wörtlich zitieren, aber jetzt mal im Ernst:
-WARUM REGT DAS SO WENIG LEUTE HIER AUF???
Mich regt auf, dass man sich darüber aufregt. Ohne dagewesen zu sein kenne ich einige der Filme, die gezeigt wurden. Es lohnt sich zum Beispiel mal "Arna's Children" anzuschauen, um sein Bild über die "islamistischen Vollhonks" zu revidieren, bzw über die Situation, wie Extremismus entsteht. Bei aller antideutschen Verbortheit sollte man das Angebot zumindest als Einladung gelten lassen, über die an vielen Stellen dramatische Situation im Westjordanland (ist wohl mit Palästina gemeint) zu diskutieren. Wer aber nur blind der israelischen Darstellung folgt, sich nur gegen 1,5 Millionen Terroristen zu wehren, den kann ich nicht ernst nehmen.

mikosh
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Re: Kritik

Beitrag von mikosh » Di 5. Jul 2011, 16:04

Ich hab an dieser Stelle auch mal ne Kritik.
Die Fusion gilt ja allgemein als Antikapitalistisches Festival. Kommt mir manchmal allerdings nich so vor. Natürlich muss jeder fair behandelt und bezahlt werden und natürlich geht der großteil der Fusiongewinne in die Instandheltung und wichtige politische und soziale Projekte. Darum beschwere ich mich auch keineswegs, wenn ich Geld bezahlen soll um mein Telefon aufzuladen, auf Klo zu gehen und um mein Auto von nem Trecker aus dem Schlamm ziehen zu lassen. Was ich aber auf gar keinen Fall einsehe ist der sogenannte Pfandstop. Dieses Wort hat die Fusion glaube ich auch erfunden. Wenn ich Sonntagnacht noch feiere und am Montagmittag mein Camp aufräume, um dann meine gesammelten Werke der Brauerei Lübzer zurückbringe, will ich gefälligst auch meinen Pfand wieder zurück. In fünf Tagen sammeln sich da nämlich schon mal 20-30 Flaschen, welche dieses Jahr eigentlich dringend zur Benzingeldaufbesserung gebraucht wurden.
Und dann wird sich auch noch beschwert, wenn ich das ganze Zeug auf den Müllhaufen feuer. Wenn das für mich nur noch Müllwert haben soll, gehörts auch dahin.

Fonque
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Re: Kritik

Beitrag von Fonque » Di 5. Jul 2011, 16:09

Wie? Pfandstopp?

Da hätte ich das ganze wertlos gewordene Leergut evtl. einfach kurzerhand frustriert auf der Landebahn zerdeppert.

mikosh
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Re: Kritik

Beitrag von mikosh » Di 5. Jul 2011, 16:25

Fonque hat geschrieben:Wie? Pfandstopp?

Da hätte ich das ganze wertlos gewordene Leergut evtl. einfach kurzerhand frustriert auf der Landebahn zerdeppert.
Naja soweit wollte ich jetzt nich gehen. Der Pfand dient ja eigentlich nur der Müllvermeidung. Was mich daran stört, ist das auf diese Art und Weise damit Gewinn erzielt wird. Und der Müllvermeidung dient es auch nicht, dass ab der Pfandstopzeit auf Bier auch kein Pfand mehr erhoben wird.

Fonque
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Re: Kritik

Beitrag von Fonque » Di 5. Jul 2011, 16:27

nee eben. Gewinnmaximierung statt Müllvermeidung.

ara
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Re: Kritik

Beitrag von ara » Di 5. Jul 2011, 17:23

Also wenn es schon ne Kritik-Sparte gibt sag ich eben auch was mir negativ aufgefallen ist. Vorneweg aber auf jeden Fall dass der Großteil einfach wieder Wahnsinn war – ich bin euch so dankbar für die Fusion! Aber eine Sache fand ich sehr sehr traurig zu entdecken: Mitarbeiter wurden nicht nur finanziell begünstigt (was ja völlig ok ist) – sondern es gab Konsumgut-Unterschiede. Und das geht in meinen Augen gar gar nicht! Es mag klingen wie ne Kleinigkeit, aber Crew-Mitgliedern bei Bedarf "besseres" Bier (Jever) auszugeben als dem gemeinen Festivalbesucher (100% Lüpzer), also das hat mich echt schockiert. Würde mich hier über Aufklärung freuen.

Corleo
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Re: Kritik

Beitrag von Corleo » Di 5. Jul 2011, 17:31

@mikosh

es müsste sich ja während der besagten 5 Tage folgendes mehrfach zugetragen haben: Du gehst auf irgendeinem Floor feiern und merkst das du Bock auf nen Bier hast. Also kaufst du dir eins. Wohlgemerkt nen 0,3er. Vielleicht kaufst du dir auch noch 2 oder 3. Das spielt allerdings keine Rolle, da du ja beim Kauf einer neuen Flasche dein Leergut direkt eintauschen wirst.
Letztlich brauchst du mal ne Pause oder sonstwas und gehst mit deiner letzten Flasche zurück zum Zelt und lagerst die dort.
Ich habe da so meine Zweifel, dass sich dieses Szenario 20-30 mal so zugetragen hat. Die Masche außerhalb der Fusion gekauftes 0,3er Leergut auf der Fusion abzugeben ist sicher allgemein bekannt. Allerdings möchte ich dir so ein asoziales Verhalten sicher nicht unterstellen.
Dein Problem ist auch nicht der "Pfandstop". Gib die besagte Flasche direkt ab bevor du zum Zelt gehst. Ich bin an den Bars eigentlich immer sehr schnell bedient worden.
Zum Schluß noch ne Sache die echt stinkt! Der FusionCrew Pfandabzocke zu unterstellen ist echt derb daneben. Es ist allen erlaubt ihre eigenen Getränke mit auf das Festivalgelände (und nicht nur den Zeltplatz wie bei vielen anderen Festivals) zu bringen. Sofern man etwas Selbstorganisation besitzt, muss man nur selten etwas an den Bars kaufen.
Also nochmals ich unterstelle dir keinen Abzockversuch. Jedoch einen gewissen Mangel an Selbstorganisation.

SusiN
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Re: Kritik

Beitrag von SusiN » Di 5. Jul 2011, 17:44

wegen der Pfandabzocke:
ich fands ehrlich gesagt krass, wie dreist einem die leute die pfandflaschen unter der nase weggeklaut haben! ist mir einmal bei der karaoke und dann nochmal bei der dub stage passiert. ham die pfandflaschen unter unserer bank oder hinter uns gelagert (da sammelt sich ja einiges an, wenn man da ein paar stunden rumhängt ina gruppe) und mal kurz nicht aufgepaßt udn schwupps- weg warn se... ist halt echt schade bei 50cent pfand, ne?! also da würd ich mir wünschen, dass da mehr aufeinander geachtet wird...

hab noch einen kritikpunkt: das essen ist eindeutig zu teuer, bis auf einige ausnahmen wirds meist so 50cent mehr pro teller oder die portionen immer kleiner oder - wie beim wagenburger - minderwertigere zutaten verwendet. echt schade, wär schön, wenn mensch da noch was deixseln könnt - nicht jede kann sich schließlich ein gericht für 5€ leisten, das nur ne halbe stunde satt macht... würd ja gern die kleinen ständchen mehr unterstützen, aber bei den preisen muss ich dann doch wieder auf das gute heimat-biofutter zurückkommen... schade!

eiche
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Re: Kritik

Beitrag von eiche » Di 5. Jul 2011, 17:48

ara hat geschrieben: Mitarbeiter wurden nicht nur finanziell begünstigt (was ja völlig ok ist) – sondern es gab Konsumgut-Unterschiede. Und das geht in meinen Augen gar gar nicht! Es mag klingen wie ne Kleinigkeit, aber Crew-Mitgliedern bei Bedarf "besseres" Bier (Jever) auszugeben als dem gemeinen Festivalbesucher (100% Lüpzer), also das hat mich echt schockiert. Würde mich hier über Aufklärung freuen.
wenn mitarbeiter/ crew-mitglieder etwas anderes trinken/ trinken sollen,
liegt das in der regel einfach an der besseren uebersichtlichkeit bei der abrechnung.
bin btw kein bier-trinker, so dass ich nicht abschaetzen kann ob "jever" wirklich das bessere bier ist.

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