Kritik Organisation / Hygiene

Baerchen1910
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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von Baerchen1910 » Sa 9. Jul 2016, 13:54

Könnte auch daran liegen das Sonntag nochmal ziemlich viele Leute gekommen sind oder? :)
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Glɑumy
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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von Glɑumy » Sa 9. Jul 2016, 15:22

Ich hab die erste Seite gelesen, den Rest stempel ich einfach als Wiederholung und Hate ab, so wie die meisten Posts auf der ersten Seite.

Während ich diesen langen Text schreibe, fällt mir auf, dass er nicht nur eine Meinungsaussage zur ersten Seite, sondern auch ein kleiner Erfahrungs-/Eindrucksbericht ist.

Erstmal #Schmocks: Hört bitte auf mit diesem "Scheinbar ist die Fusion nicht das richtige Festival für dich!", das ist ne absolut behinderte(!!!) faschistoide Aussage, die für mich jeden, der sie tätigt als einen totalen Schmock und als nicht ernstzunehmen abstempelt.
Die Fusion 2016 war meine erste Fusion (und mein erstes mehrtägiges Festival) und ich hab sie zu 90% echt genossen. Was die Fusion im Konzept wirklich wirklich sein soll ist mir nicht verständlich. Was mir aber verständlich ist, ist, dass eine Menge Menschen für eine Woche im Jahr ein Stück Land aufwändig gestalten und organisieren, sodass sich dort jeder willkommen und wohl fühlt und sich selbst frei ausleben kann (ohne andere damit einzuschränken oder zu belästigen). Dieses Willkommen-Fühlen wird von Vollpfosten zerstört, die obige Aussage machen. (Die mir übrigens auch schon an den Kopf geworfen wurde... auf meinen gefühlt 5000 Zeichen kurzen Reaktionstext hat die Person dann nicht mehr geantwortet. Tz. Anfänger.) Ich für meinen Teil war da, hab ein wenig gefeiert (ohne viele Drogen zu nehmen), hab eine Menge gestaunt, war verhältnismäßig offen für alles und jeden und habe einige Inspirationen herausgezogen. Was ich leider nicht wirklich mitnehmen konnte waren Kontakte zu interessanten Personen. Der langanhaltende soziale/zwischenmenschliche Aspekt ging leider an mir vorbei, obwohl ich mich mit einigen netten Menschen unterhalten habe/konnte.

Dann #Toilettensituation: Ich war in meinen ganzen 28 Jahren nicht auf/in einem Dixieklo (soweit ich mich erinnern kann) und werde mein möglichstes tun, damit das so bleibt. Fragt mich nicht warum, ich hab einfach ne Abneigung dagegen und verstehe jeden, der ähnlich denkt und sogar triftige Gründe dafür hat. Ich war also überaus glücklich, als ich die installierten Metallkabinen in der Nähe vom roten Platz fand. Unglücklicher war ich dann darüber, dass ich die, dank meiner Statur, komplett ausgefüllt habe. Hat trotzdem funktioniert. Und 50ct zu zahlen ist ja wohl kein Problem. Die Leute sorgen dafür, dass die Dinger sauber sind, da verdienen die auch ne dankbare Bezahlung. Dass ich da nur 50ct auf die Theke gelegt hab ist nur beim ersten mal passiert. Von kleinen Gloryholes hab ich nichts gesehen - hab aber auch nicht danach gesucht.

Da ich meist einen normalen Schlafrythmus hatte (um ~22 Uhr ins Bett, um 7 wieder unterwegs), hatte ich die Toiletten frühs auch ziemlich immer frei. Es gab vielleicht zweimal den Fall, dass mir die Stoßzeiten hinderlich waren, aber das war managable.

Geduscht hab ich garnicht. Ich war mal im See schwimmen, das hat die Klebrigkeit wieder entfernt. Haare waschen konnte ich auch am See in einem der Waschbecken (lange Haare ftw.). Da hätt ich mir zwar auch frühs ne Dusche aufm Festivalgelände suchen können, aber wenn wir schon da waren. Ich hab meine Klamotten täglich gewechselt, damit war mein Gestank glaube ich erträglich (hat sich zmd keiner drüber beschwert).

Zu den #Wartezeiten: Ich hatte geplant am Dienstag um 12 in Köln abzufahren, die Nacht im Auto zu verbringen bis der Platz geöffnet wurde. Dann kam die Rundmail "kommt erst Mittwochs hier an!", also stand ich am Mittwoch um 4:30 auf, fuhr um 12 in Köln los, war ca. 18:30 da... und während es Dunkel wurde schob ich mein Auto (und ab und zu die Autos der Leute in den Reihen neben mir) in der Schlange vorwärts. Während der Wartezeit hab ich zu viel geraucht und mein Sprit stand auf Minimum. Mein Kumpel und unsere Mitfahrerin waren zum Glück schonmal mit den Zelten vorgelaufen und haben diese aufgebaut, sodass wir zusammen waren. An dem Tag bin ich auch genau um 4:30 im Zelt auf meine Decken gefallen und eingepennt.

Die lieben #Platzanweiser: Nach 12 Stunden Wartezeit am vorderen Ende der Schlange braucht man schonmal nen Drink oder nen Zug zwischendrin, sonst wird man ja Wahnsinnig. Besonders mit den genervten Besuchern, die teilweise 8 oder mehr Stunden warten mussten. Dass überall AFD-Bier (Die schwarz-rot-goldenen 5.0 Dosen) stand hat dann auch das lallen des Typen mit den Programm-Heften erklärt. Und, warum er uns (beiden) einfach so drei Stück ausgehändigt hat.
Am Parkplatz wurde uns immer klar gesagt wo wir hin sollten und es hat scheinbar alles geklappt, wenn nicht gerade ein VW-Technobus meinte, er müsste sich jetzt quer auf den Weg stellen und dem Platzanweiser ein Ohr über wasweissich abkauen. Gut, dass ich dreist und ein wenig ungeduldig bin.

Freitag haben wir es irgendwie geschafft, mit dem Auto auf den Zeltplatz zu kommen - ohne Maut zu bezahlen. Sonntags sind wir nochmal Getränke holen gefahren (Die Polizei hat sich null für uns interessiert), kamen nicht mehr mit dem Auto zurück aufs Gelände. Aber zu Fuß, denn mindestens zwei der Eingänge waren unbesetzt. Die Chips haben wir immernoch - bestes Souvenir ever! Am Montag hab ich nochmal versucht, das Auto aufs Gelände zu bringen und die Leute am Zaun gefragt. "Ihr kommt nicht mit dem Auto aufs Gelände!" (obwohl das Gelände mittlerweile echt leer war, fand ich mies.)... well... eine Stunde später stand das Auto am Zelt. Die anderen Durchgänge waren nämlich immernoch offen und unbewacht (Wurde ja auch wirklich alles abgebaut mittlerweile). Maut haben wir kein einziges mal bezahlen müssen.

Ab Donnerstag Abend hab ich auch einigen Menschen geholfen, sich auf dem Gelände zurecht zu finden (ich hatte immer eine Karte und den LineUp-Plan bei mir), was am Anfang nicht so einfach war (das zurechtfinden). Aber ich denke alle haben ihren Weg gefunden - und wenn nicht, dann irren sie eben jetzt noch übers Gelände auf der Suche nach der Seebühne. :P

Die #Wasserversorgung: Well, es gab da so ein oder zwei Wasserstellen, von denen ich mir Wasser geholt habe, daran gerochen und es wieder ausgekippt, weil es irgendwie nach Menschenabfall ("Scheisse!") roch.
Es gab auch, am geteerten Hauptweg, eine Wasserstelle westlich, an der immer 20+ Personen standen... während genau gegenüber eine Wasserstelle war, die immer ziemlich unbelagert war. Wer also Probleme damit hatte, dass er ewig aufs Wasser warten musste, hätte einfach mal die Augen weiter aufmachen müssen. ;)

#Fazit ist:
- Auch, wenn die Fusion angeblich nicht das richtige Festival für mich ist,
- auch, wenn mir am Sonntag jemand ans Zelt gepisst hat (behindertes Arschloch, das nächste mal wirst du beendet wie ein Prozess im Taskmanager!),
- auch, wenn mir jemand eine weitere Delle ins Auto gefahren hat (jetzt hab ich rosa Lackkratzer dran. Danke),
- auch, wenn ich nur zwei neue Aufkleber auf meinem Auto habe,
- auch, wenn ich wesentlich weniger Drogen nahm als ich erwartete,
- auch, wenn die fünf Tage zu schnell vorbei waren,

werd ich mich trotzdem nochmal für die Fusion bewerben, vielleicht sogar als Supporter. Ich habe eine Inspiration, eine Idee mit nach Hause genommen, welche ich in den kommenden zwei Jahren bis zur Fusion umsetzen will, die dann - so denke ich - auch wirklich auf die Fusion passen wird. Außerdem hab ich echt noch nicht alles gesehen, ich will mir auch mal die Workshops usw. in Ruhe ansehen - und die ganzen versteckten Ecken finden! :D

Die Fusion hat mir gezeigt, dass die Schnitter nicht vollkommen Recht haben mit ihrem Text
"Abenteuer gibt's nicht mehr!
Un'sre Köpfe die sind lee~ee~eer!"

denn die Fusion war - für mich - ein Abenteuer. Und ich mag Abenteuer. <3

Solbless und Godspeed!
--Der Floh

PS: Sollte ich irgendwo nen Satz nicht vollendet haben oder harte grammatikalische Fehler haben, sagt bitte einfach bescheid, dann korrigier ich die. Sowas passiert mir leider ab und zu mit längeren Texten, in die ich teilweise Quer reinschreibe, obwohl ich am Ende nochmal drübergelesen habe. ;)

Edit: PPS: Ich kann mir vorstellen, dass einigen hier meine exzessive Verwendung des Wortes "behindert" aufstößt. Ich nutze es für die Provokation und wegen der Bedeutungsschwere. Ersetzt es einfach mit einem für euch gleichschweren, passenden Kraftausdruck. Ich habe nichts gegen Menschen mit Physischen oder Psychischen Beeinträchtigungen und respektiere sie zutiefst dafür, mit ihren "Behinderungen" leben zu können. Ich könnte es wahrscheinlich nicht.
To troll or not to troll...! :/

"Godspeed!", not "Got speed?"!!!

FriscoKid
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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von FriscoKid » Sa 9. Jul 2016, 15:47

Was Toiletten und so angeht, bin ich total penibel und ich bin die letzten Jahre zum kacken extra ins Dorf gelaufen , aber dieses Jahr , alleine schon wegen den Flugzeugtoiletten, wo man wirklich mal Zeit für sich hatte, habe ich mir den Weg erspart. Die Dixies waren im Gegensatz zu den letzten Jahre auch ok. Ich war nicht auf einem Dixie ,wo sich alles schon einen Meter gestapelt hatte und das war wirklich schon mal anders , man hat auch immer Fahrzeuge gesehen , die die Klos gerade geleert haben. Viel schlimmer fand ich die tausenden kaputten Flaschen die zum beispiel an den Fressständen lagen , teilweise mit kaputten Flaschenhals nach oben gerichtet, da habe ich einige aufgesammelt, wenn ich überlege wieviel Leute da barfuß lang gelaufen sind , hat sich denn jemand geschnitten :? ? Würd mich jedenfalls nicht wundern
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Glɑumy
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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von Glɑumy » Sa 9. Jul 2016, 15:56

@FriscoKid
Danke fürs Aufsammeln.

Ich fands auch uncool, dass die ganzen Flaschen überall rumlagen. Es gab extra Flaschensammelstellen und trotzdem lagen alle Wege und Floors voll mit Flaschen. :(

Das nächste mal fahr ich mitm Anhänger durch, sammel die Flaschen von den Wegen, bring sie zum nächsten Getränkemarkt und spende 50% der Einnahmen dadurch irgendwohin. Meinetwegen an die Fusion selbst. Oder an Kalle.
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freq23
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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von freq23 » Sa 9. Jul 2016, 16:02

Glɑumy hat geschrieben:Erstmal #Schmocks: Hört bitte auf mit diesem "Scheinbar ist die Fusion nicht das richtige Festival für dich!", das ist ne absolut behinderte(!!!) faschistoide Aussage, die für mich jeden, der sie tätigt als einen totalen Schmock und als nicht ernstzunehmen abstempelt.


Was daran faschistoid sein soll, jemanden, der offensichtlich nicht mit den Gegebenheiten vor Ort nicht klarkommt, den Aufenthalt auf einer anderen Veranstaltung zu empfehlen, weisst vermutlich nur Du alleine.

Ganz böser Schuss ins Knie und eine kackdreiste Relativierung der NS-Zeit.

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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von freq23 » Sa 9. Jul 2016, 16:03

freq23 hat geschrieben:
Glɑumy hat geschrieben:Erstmal #Schmocks: Hört bitte auf mit diesem "Scheinbar ist die Fusion nicht das richtige Festival für dich!", das ist ne absolut behinderte(!!!) faschistoide Aussage, die für mich jeden, der sie tätigt als einen totalen Schmock und als nicht ernstzunehmen abstempelt.


Was daran faschistoid sein soll, jemanden, der offensichtlich nicht mit den Gegebenheiten vor Ort klarkommt, den Aufenthalt auf einer anderen Veranstaltung zu empfehlen, weisst vermutlich nur Du alleine.

Ganz böser Schuss ins Knie und eine kackdreiste Relativierung der NS-Zeit.

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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von freq23 » Sa 9. Jul 2016, 16:28

Btw...das "AfD-Bier" haben sicher nicht die Helfer angeschleppt, sondern die Gäste. Das wird dann halt aus dem Verkehr gezogen...zum weggiessen ist es dann aber doch zu schade ;)

Glɑumy
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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von Glɑumy » Sa 9. Jul 2016, 16:37

freq23 hat geschrieben:
Glɑumy hat geschrieben:Erstmal #Schmocks: Hört bitte auf mit diesem "Scheinbar ist die Fusion nicht das richtige Festival für dich!", das ist ne absolut behinderte(!!!) faschistoide Aussage, die für mich jeden, der sie tätigt als einen totalen Schmock und als nicht ernstzunehmen abstempelt.




Was daran faschistoid sein soll, jemanden, der offensichtlich nicht mit den Gegebenheiten vor Ort klarkommt, den Aufenthalt auf einer anderen Veranstaltung zu empfehlen, weisst vermutlich nur Du alleine.

Ganz böser Schuss ins Knie und eine kackdreiste Relativierung der NS-Zeit.
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Interessant, wie du dich sofort aufplusterst, wenn man dich mal angreift.

Faschismus geht weit vor die NS-Zeit. http://www.wikipedia.de hilft bei Recherchen.

Faschismus ist, wenn es auch keine klare Definition gibt, nach meinem Verständnis, die Verachtung und der Ausschluss von Andersartigen oder Spezifischen (Personen und Dingen) oder Schubladen ohne jeglichen Grund.

Du denkst, du könntest bestimmen, für wen das Festival etwas ist und für wen nicht. => Faschismus.
Du willst Leute ausschliessen, nur, weil sie Kritik üben. => Faschismus, Zensur.
Du willst Leute ausschliessen, weil sie nicht so tolerant gegenüber Uringeruch usw. sind wie du => Faschismus.
Du denkst, es ist das richtige Festival für dich, aber nicht für andere, die anders denken und andere Prioritäten haben als du. => Faschismus (und irgendwie auch Elitarismus).

Ist die Fusion nicht ein Festival der Toleranz? Ohne Grenzen, ohne Gesellschaftliche Schubladen? Oder hab ich da was falsch verstanden?

Jemanden stört, dass er 8 Stunden warten musste. Na und? Ist doch seine Sache, wo ist deine Toleranz und deine Empathie?
Jemanden stört, dass die Dixies stinken. Na und? Nur weil das für dich zu einem Festival gehört, heisst das nicht, dass andere auch im Geruchswinkel campen wollen. Wo bleibt deine Toleranz?

Das ist als würdest du über den Campingplatz laufen und Grille umtreten, weil die Leute sich ne Bratwurst braten...

Wenn ich mich für 2018 mit meinen Kumpels bewerbe, dann schicken wir dir unsere Bewerbungsschreiben und Lebensläufe direkt zu, damit du entscheiden kannst, wer von uns auf die Fusion passt und wer nicht.

Nein, Mann! Ich denke die Fusion ist was für jeden, der die dort geleistete Arbeit, das Miteinander und das gebotene Programm zu schätzen weiß. Und bevor man nicht dort war, kann man das nicht einschätzen.

Und ohne Kritik wird kein großes Projekt besser. Ich weiss auch nicht, wo dein Problem liegt, warum du jemanden sofort anpflaumen musst, nur, weil er seine Meinung sagt. Wenn sie dir nicht taugt hör weg oder ließ sie nicht. Kein Mensch hat dich persönlich gebeten deine Hassantwort hier reinzuhacken.

PS: Ich habe nichts gegen die Empfehlung eines anderen Festivals gesagt, nur dagegen, dass irgendwelche Vollpfosten bestimmen wollen, für wen die Fusion das richtige Festival ist und für wen nicht. Du bist seit 1988 Fusionbesucher? Die Fusion hat sich verändert und zwar zum schlechten? Well... scheinbar ist die Fusion nicht mehr das richtige Festival für dich. ;)

Nah. Jedem das seine... aber sei bitte keine Fotze und versuch nicht, Leute auszugrenzen, nur weil sie nicht deiner Meinung sind. Das haben die zu NS-Zeiten nämlich auch gemacht (hier hast du deine Referenz). ;)
To troll or not to troll...! :/

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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von Baerchen1910 » Sa 9. Jul 2016, 16:40

@Glaumy

Du hättest auf der 2. Und 3. Seite ruhig mal lesen sollen, da wird dann nämlich doch nicht nur gehatet :))

Ich finde es gut das du ein schönes Fest hast und was von deiner ersten Fusion mit nach Hause genommen hast! :)

Genauso schön finde ich das du dir vorstellen kannst dich als Supporter zu bewerben , mach das mal :)
Es fühlt sich großartig an zu wissen das man mit seiner Arbeit zwar einen kleinen, aber auch wichtigen Teil zu etwas großem beigetragen hat selbst wenn man Toiletten putzen muss (hab ich auf Seite 2 oder 3 schonmal ausführlich erwähnt :)

Und jetzt kommt das was du ja auch schon erahnt hast :P
Ich will jetzt keine Diskussion lostreten aber ich finde es trotzdem ,auch wenn ich dir gerne glaube das du wirklich nur provozieren willst und kein schlechter Mensch bist, nicht okay das du das Wort behindert benutzt um Leute zu beleidigen oder um etwas zu umschreiben das dir nicht do gefallen hat.
Nicht mal um einfach nur zu provozieren.

Ich denke das es einfach keinen Grund gibt ausgerechnet im Fusion Forum damit jemanden zu provozieren oder?
Wir sind uns doch alle einig das es scheiße ist das Wort behindert als Synonym für etwas schlechtes zu benutzen bzw um Menschen zu beleidigen :O
Deswegen hinterfrage ich den Sinn deiner Provokation ein wenig...
Sowas artet im schlechtesten Falle nur aus und bringt nichts denn wir sind schließlich hier weil wir Fusionist_innen sind und nicht weil wir ums streiten wollen oder?

Aber da ich dir nicht vorschreiben kann was du zu schreiben hast bitte, nur zu ^^

Irgendjemand anderes gibt sich bestimmt nicht damit zufrieden es einfach nur zu sagen und dann wird das ne ewige Diskussion :P

Muss doch nicht sein :D

anbei 2 Jahre sind ne verdammt lange Zeit -.-'
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Fleur de Bass
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Re: Kritik Organisation / Hygiene

Beitrag von Fleur de Bass » Sa 9. Jul 2016, 16:55

Hi Glaumy,

schön, dass du deine erste fusion so erlebt hast und nach deinen schilderungen auch etwas von dem gemeinschaftssinn gespürt hast.

Leider war diese fusion im vergleich zu anderen zuvor in meiner wahrnehmung wesentlich mehr mit leuten bestückt, die teilweise diesen gemeinschaftssinn nicht spüren können, diese haben mein echtes mitgefühl, und anderen, die ihn nicht spüren wollen.

Wenn ich beispielsweise kloschlangengespräche mithöre, in denen jemand vom kulturkosmos fordert, kinderbetreuung anzubieten oder wenn sich andere lustig darüber machen, dass man beim turmbühnenclosing feuchte augen kriegt, dann hat der\diejenige in meinen augen da nichts verloren. Diese haltung, die im endeffekt dazu dient, für alle diesen spirit aufrechtzuerhalten, als faschistoid zu bezeichnen, finde ich auch wiederum "faschistoid".

Der gemeinschaftssinn war vor allem am sonntag nur in einem kleinen schwarm zu spüren, oft sah ich genervte blicke meiner mittanzenden, wenn sich wieder eine walze drängelnder, rempelnder leute mit dem lineup vor der nase ganz nach vorne schlug, um dann sofort wieder zu gehen. Oft genug verzogen wir uns, ohne ein wort zu wechseln, an einen anderen, angenehmeren ort.

Ich persönlich konnte letztes jahr ohne probleme, da meine füße vom tanzen schmerzten, das komplette gelände barfuß begehen, in dem vertrauen, dass jeder aufeinander achtgibt und sah tatsächlich nur eine(!!!) kaputte flasche in sieben tagen, während dieses jahr der boden schier von scherben gepflastert war. Wenn ich konnte, habe ich auch die scherben gesammelt und entsorgt.
Wenn man weiss, dass für einen barfußgänger durch eine scherbe das komplette festival gelaufen sein kann, tut man sowas einfach nicht. Auch trägt man seine flasche, selbst wenn sie leer plötzlich unsagbar schwer wird, noch die drei meter zu den überall recht gut positionierten kästen/behältern und wirft sie nicht achtlos zu boden.

Irgendjemand wirds schon aufräumen, mir doch egal, ich zahl hier und will spaß! Nochn bier!

An anderer stelle wurde eben jenes egoistisches denken aus erster hand von der klosituation geschildert.

Wenn man weiss, dass die supporter jede einzelne kippe mit der hand auflesen, kann man auch einen taschenbecher nutzen,den es in der botschaft kostenlos gibt. Zugegeben, nicht so schön wie die letzten jahre, aber auch kein grosser aufwand.

Ganz ehrlich, all die durch soziale medien aufgescheuchten egomanen sollen sich von der fusion fernhalten. Unserer fusion.

Denn für diese gibt es genug festivals, an denen sie sich asozial verhalten können und die sich freuen, wenn die aus osteuropäischen ländern stammende, 3,50 €/std verdienende putzkolonne deren scheisse wegwischt, während man im benz von papi gemütlich zu seiner BWL - Vorlesung tuckert.

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