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Herr Nilson
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Beitrag von Herr Nilson » Di 5. Jul 2016, 22:55

offensichtlich irrelevantes thema

grenzwertige Konsummuster?

ich habe mir erlaubt jeden tag etwas zu nehmen, immer etwas anderes und in der Feierpause habe ich geruht. Pülverchen und wachmacher habe ich mir komplett gespaart und ich bin gut durch diese Tage gekommen.
Alkohol hat sich auf ein geschenktes Bier zum schluss beschränkt.

mein zeltnachbar hat allerdings schon donnerstag zwei verschiedene psychedelika genommen, dazu Entaktogene, Kippen und Joints. irgendwann saß er recht leblos vor seinem zelt und ich hab mal nachgefragt ob alles okay sei (der schweiß lief in strömen bei ihm)

aber seine Reaktion war gereizt bis abschätzig, was mich nicht verwunderte, aber doch enttäuschte.

Das ging dann drei Tage so mit dem.

Ich hab nichts gegen Rauschverstärker, aber das war erschreckend, vor allem wurde dazu dann ab freitag noch gezogen, aber das lager nur zum pinkeln verlassen.

Der war sicher nicht wegen Musik oder dem Feeling dort. Es hat meine Stimmung schon gedrückt das zu sehen, aber Vorschriften mach ich auch niemanden, Sorgen aber schon und genrvt hats mich auch.

Wie kommt ihr so durch die Tage, Zurückhaltung oder jeden Tag alles was geht?
Zuletzt geändert von Herr Nilson am Do 7. Jul 2016, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
(;^D)

freq23
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von freq23 » Di 5. Jul 2016, 23:02

Herr Nilson hat geschrieben:Wie kommt ihr so durch die Tage, Zurückhaltung oder jeden Tag alles was geht?

Freie Menschen...freie Entscheidungen.

Wobei es natürlich schade ist, das der `ne Karte hatte...und ich nicht :mrgreen:

automagically
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von automagically » Di 5. Jul 2016, 23:26

Meine Zeltnachbarn haben das mit dem Mischkonsum auch ganz locker genommen und sich Pillen, Pappen, Pulver (mehrmals am Tag) reingezogen und zwischendrin noch viel Alkohol, Gras und Hasch. Waren auch von Mittwoch an auf Keta. Fand ich persönlich schon heftig, hab mich aber immer normal mit denen unterhalten können und viel Spaß gehabt. Hätte ich nicht gewusst, auf was die alles sind, hätte ich es ihnen niemals angesehen. Beim Feiern haben sich aber unsere Wege getrennt, das wäre dann noch "spannened" gewesen. Da fällt mir ein, dass sie neben Pappen an dem einen Abend auch noch Pilze hatten (auch ohne meine Anwesenheit). Also einmal die ganze Liste von oben bis unten durch :o

Glaube jeder der denkt, er hätte ein kleines Drogenproblem* findet immer irgendjemand auf der Fusion, der noch härter drauf ist..

*Problem = Hat Spaß mit gewissen illegalen Substanzen

Herr Nilson
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von Herr Nilson » Mi 6. Jul 2016, 01:22

krass. bringt da überhaupt irgendwas, ich meine alles auf einmal, da stören sich die wirkungen doch nur noch

am ende merkt man nur noch das man erschöpft und verspult ist und hat nichts von den eizelen potentialen
(;^D)

PANdemiC
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von PANdemiC » Mi 6. Jul 2016, 08:21

Bier, Wasser, Mate. Und bei den Nachbarn mal Bowle oder Havana-Cola geschnorrt. Gab's da noch was anderes?

PresluftBBBBBerhard
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von PresluftBBBBBerhard » Mi 6. Jul 2016, 10:29

Ich hatte nur Leitungswasser und Hopfenkaltschale in homeopathischen Flaschen. Dazu 4..5 Kaffee am Tag (was für meine Verhältnisse sehr viel ist. Manchmal hätte ich mir stärkere Wachmacher gewünscht, trotz Kaffee war bei mir dank Müdigkeit zwischen 4...9 Uhr Schluss. Mit meinen Ü30 brauche ich halt meinen Schönheitsschlaf :lol:

Im Vergleich zum letzten Jahr (meiner ersten Fusion) gab es dieses Jahr gefühlt allerorten mehr "Substanzen". Ich bin zigfach angesprochen worden ob ich nicht was brauche (ich sah wohl sehr bedürftig). Damit komme ich aber absolut klar. Krass fand ich aber in was für Mengen sich die Leute in aller Öffentlichkeit links und rechts von mir Pülverchen durch die Nase gezogen haben. :shock: Extrem viel weniger war dafür der Konsum von Gaskartuschen+Luftballon (letztes Jahr war das echt eine Seuche, am Sonntag Abend ist man durch ein Meer von Gaskartuschen gewatet).

Ich kann verstehen dass man ein bissl drauf sein möchte auf der Fusion. Und jeder wie er es braucht. Aber einige Leute waren mir definitiv zu hart drauf.

Boandlkramer
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von Boandlkramer » Mi 6. Jul 2016, 13:08

Jeder stellt sich seine Fusionferien anders vor. Der Zustand des im Ausgangspost geschilderten Kollegen der nur endszugedröhnt am Zelt sitzt, würde mir ebensowenig zusagen wie die ganze Zeit nur Bier, Joints und Kaffe.
In unserer Gruppe war alles vertreten von straigth edge bis 3 Tage wach.
Wir sind super mit einander ausgekommen auch wenn sich die Ruhephasen mit fortschreitendem Festival immer mehr verschoben haben.

Mir kam es auch so vor, dass mitlerweile mehr öffenltich gezogen wurde. Abgesehen von schlechtem Vorbild für die Jüngeren sollte das aber eigentlich Niemanden in seiner Freiheit stören.
Persönlich lehne ich pep ab weil ich alle 30 Stunden mal schlafen möchte wenn ich müde bin. Der wahllose Mischkonsum um so verballert wie möglich zu sein halte ich für extrem schädlich und gefährlich. Versteh auch echt nicht wo der noch der Spass sein soll, wenn man nur darum kämpft klarzukommen und nicht durchzudrehen...
Aber jedem sein Ding, jeder kann, keiner muss

Dada
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von Dada » Mi 6. Jul 2016, 14:17

Ich habs genossen, umgeben von meiner Ansicht nach zum Großteil freundlichen, offenen Menschen konsumieren zu können, ohne mich irgendwie verstellen zu müssen und dabei draußen sein zu können, ohne mich im Straßenverkehr oder der Nachbarschaft wiederfinden zu müssen :D verschiedene Dinge verhelfen ja zu ganz verschiedenen (Fusion-)Erlebnissen und Eindrücken, aaaber... ich liebe die Fusion, all die Musik und Kunst und die vielen Details, und wenn ich davon gar nichts mitbekommen würde, weil ich 5 Tage komplett zugeballert wäre, fänd ich das sehr schade. Das ist aber eh nicht so mein Stil...

triple_v
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von triple_v » Mi 6. Jul 2016, 14:41

ich fand es jetzt nicht so besonders auffällig und hab in meiner partykarriere weitaus krassere dinge gesehen als dieses jahr. ein paar jahre zuvor ist ein kumpel von uns mit ner 1l flasche diethylether und waschlappen vorm gesicht im fear'n'loathing-style übers gelände gesteuert.

Zitat:
„Das Einzige, was mir Sorgen machte, war der Äther… Nichts ist hilfloser, unverantwortlicher und erbärmlicher als ein Mann in den Tiefen eines Äther-Rausches. Und ich wusste, daß wir uns bald an dem elenden Zeug vergreifen würden.“

zu anfang meiner feierzeit hab ich leute mindestens genauso hart abspacken sehen, wie jetzt auf der fusion. alles beim alten also...

dieses jahr en vogue waren auf jeden fall psychedelika. ich finde das positiv... besser zumindest als zuviele alk- oder crystalopfer - die sind unchillig.

Herr Nilson
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Re: grenzwertige konsummuster

Beitrag von Herr Nilson » Mi 6. Jul 2016, 18:11

triple_v hat geschrieben:dieses jahr en vogue waren auf jeden fall psychedelika. ich finde das positiv... besser zumindest als zuviele alk- oder crystalopfer - die sind unchillig.
seh ich auch so und auch ich spacke liebend gerne ab,

ich seh nur diesen hemmungslos übertriebenen Mischkonsum mit Sorge.
Das bestätigt nur wieder das Klischee vom unkontrollierten Druffie und wenn der dann wirklich in die notfallaufnahme muss stehst dann montag wieder fett in der Zeitung : drogentote auf Festival, wir brauchen mehr Sanktionen!
:roll: :roll:
(;^D)

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