von Laus » Mi 9. Sep 2026, 20:05
cyclux hat geschrieben: Mi 9. Sep 2026, 16:03
Hey, ich kann dir zwar leider keine Antworten auf deine Fragen geben. Mich würde jedoch mal interessieren wie du das auf der at.tension so managed? Meine Freundin ist nämlich auch Autistin und scheut sich (berechtigterweise) bisher davor auf Festivals zugehen. Denke die at.tension wäre ein guter Ort um es mal auszuprobieren, da es ja nicht ganz so wild und dauerlaut zugeht. Konkret würde mich interessieren: Kennst du leise/ruhige Rückzugsorte auf dem Gelände? Wo campst du am liebsten? Gerne auch jegliche andere Tipps. Kannst mir auch ne PM schreiben, wenn's dir lieber ist.
Hey
Jeder Autismus ist ja auch anders ausgeprägt. Ich glaube bei mir ist das nicht so extrem.
Aber ich bin extrem Geräusch- und reizempfindlich.
D.h für in zwei Jahren:
-bIch reise einen Tag früher an und einen Tag später ab (Montag - oder Dienstag)
- ich habe immer Oberschützer (loops)
- in Schlangen schau ich immer, dass ich etwas seitwärts stehe, damit ich Abstand zu den Leuten hinter und vor mir zu bekommen ohne jemanden zu irritieren
- Essen: ich schaue, wo die Schlange am kürzesten ist oder nehme mir etwas zu essen aus dem Camp zur Überbrückung mit (wenn Hunger, dann sofort essen)
- Camp: dieses Jahr auf T8 (glaube ich) also ein Camp ohne viele Kinder, in der Mitte, weil ja auch spätbesucher des Geländes spät nach Hause kommen, die Toiletten-Schlange laut sein kann und gerade die Stromkästen für die Lampen sehr laut sind; wenn ich in der Mitte Campe, ist es von außen etwas gedämpfter
- Shows mit vielen Menschen Versuche ich zu vermeiden oder ich suche mir einen für mich passenden Platz (an der Seite, am Ausgang etc)
- Toilette und Dusche: dann gehen, wenn die Schlange wenig ist
Hilft das weiter? Bestimmt hab ich noch einiges vergessen.
Aber ruhige Orte sind aber zu finden. Was aber gut geht für mich: du Station, Neuland, freier Platz an der turmbühne, weidendom, Workshop-Hangar (generell Workshops, weil da klare Strukturen sind, jeder hat eine konkrete Aufgabe, wenig durcheinander etc) oder hinten zwischen loser Arcaden und rosa Platz.
Dazwischen immer wieder Ruhephasen einlegen, einen Tag Auszeit auf dem Campingplatz einplanen...
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Hey, ich kann dir zwar leider keine Antworten auf deine Fragen geben. Mich würde jedoch mal interessieren wie du das auf der at.tension so managed? Meine Freundin ist nämlich auch Autistin und scheut sich (berechtigterweise) bisher davor auf Festivals zugehen. Denke die at.tension wäre ein guter Ort um es mal auszuprobieren, da es ja nicht ganz so wild und dauerlaut zugeht. Konkret würde mich interessieren: Kennst du leise/ruhige Rückzugsorte auf dem Gelände? Wo campst du am liebsten? Gerne auch jegliche andere Tipps. Kannst mir auch ne PM schreiben, wenn's dir lieber ist.
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Hey
Jeder Autismus ist ja auch anders ausgeprägt. Ich glaube bei mir ist das nicht so extrem.
Aber ich bin extrem Geräusch- und reizempfindlich.
D.h für in zwei Jahren:
-bIch reise einen Tag früher an und einen Tag später ab (Montag - oder Dienstag)
- ich habe immer Oberschützer (loops)
- in Schlangen schau ich immer, dass ich etwas seitwärts stehe, damit ich Abstand zu den Leuten hinter und vor mir zu bekommen ohne jemanden zu irritieren
- Essen: ich schaue, wo die Schlange am kürzesten ist oder nehme mir etwas zu essen aus dem Camp zur Überbrückung mit (wenn Hunger, dann sofort essen)
- Camp: dieses Jahr auf T8 (glaube ich) also ein Camp ohne viele Kinder, in der Mitte, weil ja auch spätbesucher des Geländes spät nach Hause kommen, die Toiletten-Schlange laut sein kann und gerade die Stromkästen für die Lampen sehr laut sind; wenn ich in der Mitte Campe, ist es von außen etwas gedämpfter
- Shows mit vielen Menschen Versuche ich zu vermeiden oder ich suche mir einen für mich passenden Platz (an der Seite, am Ausgang etc)
- Toilette und Dusche: dann gehen, wenn die Schlange wenig ist
Hilft das weiter? Bestimmt hab ich noch einiges vergessen.
Aber ruhige Orte sind aber zu finden. Was aber gut geht für mich: du Station, Neuland, freier Platz an der turmbühne, weidendom, Workshop-Hangar (generell Workshops, weil da klare Strukturen sind, jeder hat eine konkrete Aufgabe, wenig durcheinander etc) oder hinten zwischen loser Arcaden und rosa Platz.
Dazwischen immer wieder Ruhephasen einlegen, einen Tag Auszeit auf dem Campingplatz einplanen...